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Test: Subaru Legacy Kombi 2.0 D – Langzeit-Beziehung
Test: Subaru Legacy Kombi 2.0 D - Langzeit-Beziehung Bilder

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Boxermotoren werden heute nur noch von Porsche und Subaru gebaut. Seit vier Jahren hat Subaru diese Bauart auch bei einem Diesel Bilder

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Der Kofferraum fasst Gepäck im Volumen von knapp 530 Litern und kann durch das übliche Umlegen der Rücksitze auf bis zu 1.730 Li Bilder

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Wer auf tolles Design und modernste Technik Wert legt, muss meist ordentlich dafür zahlen. Aber auch wenn man Solidität und zurückhaltende Formen bevorzugt, muss es nicht unbedingt billiger werden. 40.700 Euro kostet unser Testwagen, der Subaru Legacy Kombi – zugegeben in der höchsten Ausstattungsstufe Comfort, zu der auch Xenonlicht und Navi gehören. Und ganz ehrlich: Danach sieht der Mittelklasse-Japaner nun wirklich nicht aus.

Traditionell kehrt ein Subaru seine Werte nicht heraus. Doch hinter dem zurückhaltenden, ja eigentlich sogar biederen Design verbirgt sich ein Fahrzeug mit zumindest theoretisch besonderen Qualitäten. Drei davon seien genannt: Da wäre zum einen die fast schon legendäre Dauerhaltbarkeit der wie aus dem Vollen geschnitzt wirkenden Autos, dann der Allradantrieb, das Marken-Zeichen schlechthin, und natürlich der Motor.  

Familien-Boxer[foto id=“405524″ size=“small“ position=“right“]

Boxermotoren werden heute nur noch von Porsche und Subaru gebaut. Seit vier Jahren hat Subaru diese Bauart auch bei einem Diesel umgesetzt. Und genau dieses Aggregat war in unserem Legacy eingebaut. Der 2,0-Liter-Selbstzünder leistet 150 PS und überzeugt vor allem durch seine baubedingte Laufruhe. Was man allerdings nicht mit „leise“ gleichsetzen sollte. Das ist der Vierzylinder nicht, aber er verrichtet seine Arbeit akustisch angenehm.

Wie viele Diesel nimmt sich der Subaru-Boxer nach dem Tritt aufs Gaspedal eine kurze Auszeit, bevor das Drehmoment vehement an der Kurbelwelle zerrt. Daran gewöhnt man sich schnell, trotzdem würde eine schnellere Reaktion den Fahrspaß erheblich steigern. Für den knapp 1,6 Tonnen wiegenden Legacy gibt Subaru einen Durchschnittsverbrauch von 5,7 Litern an (CO2-Ausstoß: 149 g/km). Den konnten wir allerdings während unsere zweiwöchigen Testphase auch nicht annähernd realisieren, sondern blieben im Durchschnitt rund eineinhalb in der Spitze auch bis zu zweieinhalb Liter darüber.

Trotzdem ist dieser weltweit einzigartige Motor zusammen mit dem Allradantrieb sicher das Highlight des Fahrzeugs. Das Allradsystem verteilt die Kraft permanent auf beide Achsen, im Normalfall hälftig. Drohen Räder durchzudrehen, wird das Drehmoment über die Viskokupplung umgeleitet.

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Keine Maßstäbe

In allen anderen Bereichen setzt der Legacy allerdings keine Maßstäbe. Passend zum biederen Design wirkt das Interieur zwar solide, aber auch schon ein wenig angestaubt. Während des Tests in der kältesten Zeit ärgerte uns zudem die erst (zu) spät wirkende Sitzheizung und das umständliche, langsame Navigationssystem. Dagegen wundert es wenig, dass der im Vergleich zu Wettbewerbern kleine Hersteller im Bereich der sogenannten Assistenzsysteme noch nichts zu bieten hat.

Als täglich-treuer Begleiter kann man an diesem Subaru wenig aussetzen. Der Kofferraum fasst Gepäck im Volumen von knapp 530 Litern und kann durch das übliche Umlegen der Rücksitze auf bis zu 1.730 Liter erweitert werden. Auch im Innenraum bietet der Legacy guten Durchschnitt. Vorne sitzt es sich kommod, hinten auf den äußeren Sitzen ebenfalls. Dass der Mittelsitz im Fond nur für Notfälle geeignet ist, hat dieser Wagen mit fast allen anderen aktuellen Fahrzeugen gemeinsam. So gilt der Begriff „Fünfsitzer“ für den Japaner wie für seine Wettbewerber nur im formalen Sinn.

Fazit

Unter dem Strich bietet der Legacy Kombi mit dem einmaligen Boxerdiesel zu viel Durchschnitt, um in der Tabelle der besten Mittelklasse-Lastesel auf einem der besseren Plätze zu landen. Motor und gute Verarbeitung können die Schwächen des Fahrzeugs – ein durchschnittliches Fahrwerk, ein innen wie außen in die Jahre gekommenes Design, die eingeschränkten Ausstattungsoptionen – nicht ausgleichen. So bleibt der Allrader vor allem eine Wahl für Menschen, die sich mit ihrem Fahrzeug ein wenig abheben wollen. Ein Subaru ist kein Fahrzeug für Jedermann und deshalb fährt ihn auch nicht jeder. Wer Qualität vor Image setzt kann mit dem Legacy glücklich werden – und dies voraussichtlich für eine lange, lange Zeit.

Subaru Legacy Kombi 2.0 Diesel – Technische Daten:

Fünftüriger, fünfsitziger Kombi der Mittelklasse, permanenter Allradantrieb
Länge/Breite/Höhe: 4.780 mm/1.780 mm/1.540 mm
Radstand: 2.750 mm
Kofferraumvolumen: 526 – 1.726 Liter
Motor Boxer-Diesel
Hubraum: 2.0-Liter
Leistung: 110 kW/150 PS
max. Drehmoment: 350 Nm bei 1.800 – 2.400 U/min
Vmax: 203 km/h
0-100 km/h: 9,6 s
   
Durchschnittsverbrauch: 5,7 Liter je 100 Kilometer
Testverbrauch: 7,1 Liter
CO2-Ausstoß: 149 g/km
Preis: ab 32.600 Euro
Kurzcharakteristik:
Alternative zu: den wenigen Allrad-Kombis in der Mittelklasse
Passt zu: Menschen, die ansonsten Volvo fahren würden
Sieht gut aus: für Menschen, die auf innere Werte achten

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