VCD Auto-Umweltliste – Wechsel an der Spitze
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Frei nach Asterix und Obelix: Ganz Japan besetzt die Auto-Umweltliste des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). Ganz Japan? Nein! Ein kleines Dorf widerspenstiger Niedersachsen leistet immer noch erbitterten Widerstand…. – und hat jetzt die Führungsposition eingefahren.

Nach neun Jahren steht nun zum ersten Mal wieder ein deutsches Auto auf Listenposition eins: der erdgasbetriebene Kleinstwagen eco up des Wolfsburger Autobauers Volkswagen. Und damit ist auch erstmalig ein Erdgasauto Testsieger geworden.

Auf den Plätzen zwei und drei der seit 1989 jährlich vom VCD erarbeiteten und jetzt neu vorgestellten Top Ten beim Öko-Ranking, in dem über 400 aktuelle Pkw-Modelle bewertet wurden, rangieren die Vorjahressieger Lexus CT 200h und Toyota Prius, beides Hybridfahrzeuge. Die Plätze vier bis zehn werden allesamt von japanischen Herstellern eingenommen, darunter sind mit den Toyota-Modellen Auris Hybrid, Yaris Hybrid und Prius + sowie Honda Insight und Honda Jazz Hybrid fünf weitere Hybridfahrzeuge. Dazwischen drängen sich auf die Plätze vier und acht mit dem Toyota iQ 1.0 und dem Nissan Pixo zwei konventionelle  Benziner.

Auch in den Kategorien Kompaktklasse, Familienauto und Siebensitzer liegen Hybridautos deutlich vorne. Bei den Kompakten führt der Lexus CT 200h das Spitzenfeld an, in der Kategorie Familienautos belegt der Toyota Prius Rang eins, und bei den Siebensitzern ist der Toyota Prius+ Testsieger.

In der Kategorie Klimabester, bei der ein niedriger CO2-Ausstoß im Blickfeld steht, teilen sich der VW eco up und der Toyota Yaris den ersten Platz mit lediglich 79g CO2/km. Damit, so der VCD, sei bewiesen, dass der CO2-Grenzwert von 80g/km, wie er von Umweltverbänden für 2020 gefordert werde, zwar ambitioniert  aber schon heute realisierbar ist . Nach Einschätzung von VCD-Sprecher Gerd Lottsiepen ist eine Absenkung auf 80 Gramm nicht nur klimapolitisch notwendig, sondern auch für die Verbraucher wünschenswert. Diese würden mit einem so genügsamen Auto bei einem Spritpreis von zwei Euro pro Liter rund fünf Euro pro 100 Kilometer im Vergleich zu einem durchschnittlichen Neuwagen sparen.

Unklar zeigt sich das Bild bei den Elektroautos.

In dieser Kategorie, erstmalig schon im Vorjahr aufgenommen, sieht Lottsiepen die Datenlage noch als viel zu unübersichtlich an, um daraus eine Bewertung abzuleiten. Auch in naher Zukunft seien batterieelektrische Autos kaum Alltagsfahrzeuge für Privatpersonen, weil sie zu teuer wären und zu geringe Reichweiten böten.

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