Zweiräder auf der Tokyo Motor Show
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Aus der europäischen Perspektive wird die Tokyo Motor Show in erster Linie als Pkw-Messe wahrgenommen. Richtig ist aber, dass der Mobilitäts-Markt außer Nutzfahrzeugen auch Zweiräder präsentiert. Und dort werden Prioritäten wie bei den Autos sichtbar: weniger Gewicht und weniger Abgase.

Die vier Hersteller von Weltruf, also Honda, Kawasaki, Suzuki und Yamaha, haben im globalen Wettbewerb in den letzten Jahren Marktanteile verloren, weshalb sie mit besonderem Eifer daran gehen, sich als zukunftsorientierte Unternehmen darzustellen. Es geht um Differenzierung der Zweckbestimmung bei den Motorrädern und -rollern, aber auch um alternative Antriebe. Originelle und praxisorientierte Lösungen sind dort nicht weniger gefragt als bei den Autos, wenn es zum Beispiel um den Einsatz von Strom als Energieträger geht. Doch, und auch das ist eine Parallele zur Pkw-Welt, ist längst nicht alles serienreif, was dort selbstbewusst vorgeführt wird.

Honda deckt bekanntlich ein weites Spektrum an motorisierten Produkten ab, wozu auch [foto id=“392227″ size=“small“ position=“right“]Antriebe für Boote oder Rasenmäher gehören. Das Moto Compo EV-Zweirad trägt dieser Tatsache Rechnung, denn es ist mit einem Batterie-Paket bestückt, das mit wenigen Handgriffen austauschbar und auch für andere Geräte einsetzbar ist. Der Roller ist außerdem faltbar und kann im Gepäckraum eines mittelgroßen Pkw transportiert werden. Drei Räder und ein Dach hat der E-Canopy, dessen Handhabung und Vielseitigkeit an den legendären Gyro Scooter erinnert, der diesmal jedoch leise und abgasfrei läuft. Wie ein Sportbike auf Strombasis aussehen kann, zeigt Honda mit der Schöpfung RC-E, die nach Größe und Gewicht etwa in die 250 ccm-Klasse einzuordnen wäre. Der Elektromotor braucht nicht einmal neu konstruiert zu werden: Er findet bereits in den Honda-Hybrid-Automobilen Verwendung.

Aber auch die Verbrenner werden weiter entwickelt. Unter reichlicher Verwendung von Aluminium ist so die Touren-Maschine Crosstourer X Adventure entstanden, die aus einen V4-Motor mit 1 237 ccm Hubraum 93 kW/127 PS holt. Der Motor kann sowohl mit einem traditionellen Sechsgang-Schaltgetriebe als auch mit einer Doppelkupplungs-Schaltbox kombiniert werden. Vorgestellt als Konzeptfahrzeug, erweckt es dennoch den Eindruck, als könnte es morgen schon vom Band rollen.Ganz auf freie Kraftentfaltung setzt Kawasaki mit der Weiterentwicklung des Ninja-Flaggschiffs, das nun die Bezeichnung ZX-14 R trägt. Der Vierzylinder-Reihenmotor ist auf 1 441 ccm Hubraum aufgepumpt worden, hinter vorgehaltener Hand ist von 147 kW/200 PS Leistung die Rede. Eine Traktionskontrolle sowie ABS erscheinen da geradezu zwingend, was als Ausstattung für die Maschine auch vorgesehen ist. Außerdem gibt es wählbare Leistungs-Modi.

Ein umweltfreundlicher Roller für die Stadt ist der Konzept-Scooter e-Let’s von Suzuki. Seine [foto id=“392228″ size=“small“ position=“right“]Besonderheit liegt in einem Hochleistungs-Radnabenmotor, der beim Bremsen obendrein Energie zurückgewinnen kann. Die Lithium-Ionen-Batterie inklusive des Ladesystems ist in einem Leichtbau-Chassis untergebracht, so dass es als Gesamtgewicht nicht anders fort zu bewegen ist als bei einem Roller mit herkömmlichen Verbrennungsmotor. Die Aufladung erfolgt an der Haussteckdose, wobei das japanische System von einer 100-Volt-Spannung ausgeht. Mit einer Ladung soll laut Hersteller eine Reichweite von 30 Kilometern möglich sein, wenn das Tempo von 30 km/h nicht allzu oft überschritten wird. Ob das Zweirad Serienreife erlangt, hängt nicht zuletzt von den Ergebnissen der Praxis-Tests ab, die gegenwärtig in der Shizuoka-Präfektur stattfinden.

Bereits fest als Export-Artikel eingeplant ist die sportliche Straßenmaschine GW 250, die mit einem wassergekühlten Viertaktmotor ausgerüstet ist. Bei 8 500 Umdrehungen werden von dem Viertelliter-Motor 26 PS erzeugt, womit diese Suzuki selbstbewusst auf die Konkurrenten von Honda und Kawasaki zielt. Am Ende des Leistungsspektrum lockt das aufgewertete Modell GSX-R 1000, das durch Titan-Bauteile deutlich an Gewicht verloren hat und nunmehr den Sprit sehr viel effizienter einsetzen soll.

Zu den originellsten Zweirädern auf der Tokio Motor Show gehört das Konzept-Bike von Yamaha, das auf den Namen Y125 Moegi hört. Es beweist nicht nur, dass „Retro“ auch bei den Motorrädern ein Thema ist, sondern will auch beim Spritkonsum vorbildlich sein. Aufgebaut wie ein klassisches Beach Bike hat es einen luftig wirkenden Rahmen, eine runde Frontleuchte und verhältnismäßig große Räder mit nur sechs Speichen. Es schöpft seine Kraft aus einem 125 ccm großen Einzylindermotor, der natürlich luftgekühlt ist. Der Leichtbaurahmen verspricht Effizienz, so dass Yamaha die Einsatzchancen sowohl im täglichen Pendler-Verkehr als auch in Überlandfahrten am Wochenende sieht.

 

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