Alfa Romeo

2013 drängt Alfa Romeo wieder auf den US-Markt zurück
2013 drängt Alfa Romeo wieder auf den US-Markt zurück Bilder

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Den letzten Neuwagen hatte Alfa Romeo offiziell 1994 in den Vereinigten Staaten verkauft. Danach zogen sich die Italiener aus dem US-Geschäft zurück. Nun nimmt der seit langem erwartete Wiedereinstieg von Alfa Romeo auf den amerikanischen Markt Formen an. Wie “Automotive News” berichtet, soll es in der ersten Hälfte 2013 soweit sein.

Mit ihrer Speerspitze, dem bei Maserati gebauten Modell 4C, wollen die Italiener die Amerikaner direkt in ihrem Autoherzen treffen und sie von den emotionalen italienischen Autos überzeugen. Dies gelang ihnen schon einmal mit dem Alfa Romeo Rundheck-Spider, der nach dem Film die Reifeprüfung mit Dustin Hoffmann im Jahr 1967 geradezu Kultstatus in den USA erlangte.

Doch das Weckenwollen der Emotionen mit dem Sportwagen 4C ist nur die eine Seite des Geschäfts. Auch wenn es denn gelänge. Die andere besteht aus harten Fakten. Der immer wieder verschobene Einstieg auf den amerikanischen Markt ist geprägt von wirtschaftlichen Vorgaben, die erreicht werden müssen. Seit Fiat sich mit Chrysler verbündet hat, sehen die Verantwortlichen die Voraussetzungen für ein gelungenes Comeback jedoch deutlich gestiegen. Gleichzeitig ist es für die junge Partnerschaft auch die größte Herausforderung. Dank Partner Chrysler ist auf Händlerebene für den Vertrieb alles vorbereitet. Das Fiat-Management hofft insgeheim, dass die Marke Alfa Romeo im Konzern eine ähnliche Rolle spielen kann, wie Audi innerhalb der VW-Familie. Audi erwirtschaftet 40 Prozent Anteil am VW-Profit in den USA und verkörpert innerhalb des Konzerns den Technologieträger. Mit dem sportlichen 4C zielt die italienisch-amerikanische Gemeinschaft auf Kunden aus dem Lager der BMW Z4-, Mercedes SLK- und Porsche Boxster-Fahrer. Auf der Modular-Plattform von Alfa Romeo Giulietta und Dogde Dart soll dann in der zweiten Jahreshälfte 2013 die neue Giulia vorgestellt werden, die 2014 den amerikaischen Markt erreichen soll. Zur Zeit verraten die Italiener noch nicht, wo sie die neue Giulia bauen wollen, ob in Italien oder den USA. Als Favorit gilt die US-Produktion.

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