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AMG-Chef Källenius – Affalterbach hat Blut geleckt

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Der SLS könnte einen Bruder bekommen Bilder

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Der Mercedes-Ableger AMG plant eine Ausweitung der Modellpalette. Das hat Ola Källenius, der Chef der Sportmarke aus Affalterbach bei Stuttgart, im Gespräch nun angekündigt. Nach seinen Angaben soll es nicht bei Modellerneuerungen wie dem CLS 63 AMG im Frühling sowie den Sportversionen von M-Klasse und SLK und der offenen Variante des Flügeltürers SLS bleiben, die später im Jahr folgen werden. Sondern vor allem denke man in Affalterbach intensiv über ein neues Einstiegsmodell nach.

Bislang habe AMG um A- und B-Klasse einen Bogen gemacht, weil die beiden Fronttriebler mit ihrem hohen Aufbau nicht zum Markenkern passten. Weil aber die nächste A-Klasse, die 2012 erwartet wird, deutlich flacher und dynamischer werde, könnte sich das bald ändern, deutete Källenius an: „Dann wird die Sache für uns interessant. Das könnte ein exklusives Einstiegssegment für uns sein.“ In Branchenkreisen war bereits über eine AMG-Version der nächsten A-Klasse spekuliert worden, die mit Blick auf Konkurrenzfahrzeuge wie das 1er M Coupé von BMW oder den Audi RS3 mindestens 250 kW/340 PS bekommen dürfte.

Blut geleckt

Daneben schürt Källenius die Spekulationen über einen zweiten Sportwagen von AMG, der genau wie der SLS ohne Pendant in der Mercedes-Großserie entwickelt würde. „Wir haben Blut geleckt“, sagt er nach dem erfolgreichen Start des Flügeltürers und denkt laut über ein weiteres Modell nach. „Es ist nichts entschieden, aber als Idee ist das Thema reizvoll.“ In welche Richtung die Mercedes-Tochter dabei geht, lässt er noch offen. Denkbar ist sowohl ein weiterer [foto id=“337133″ size=“small“ position=“left“]Supersportwagen für die Liga ab 250.000 Euro aufwärts als auch ein kleiner Bruder des SLS, der gegen Fahrzeuge wie den Porsche 911 antreten würde.

Verbrauch der AMG-Flotte

Neben der Modellerweiterung will Källenius vor allem am Verbrauch der AMG-Flotte arbeiten. Auf Basis des Wertes von 2008 soll der CO2-Ausstoß bis 2012 zum Beispiel mit dem bereits eingeführten V8-Motor mit Aufladung, Direkteinspritzung und Start-Stopp-System um 30 Prozent sinken. „Das meiste davon haben wir schon geschafft“, sagt Källenius, will sich darauf aber nicht ausruhen: „Bis 2015 gehen wir noch einmal 15 Prozent runter.“ Als nächsten Schritt zu diesem Ziel kündigt er die Zylinderabschaltung für den V8-Motor an, die im Herbst auf der IAA ihren Einstand im neuen SLK geben soll. Aber mittelfristig wird das auch zur Elektrifizierung des Antriebs führen, stellt der Firmenchef in Aussicht: Nicht umsonst dreht der SLS E-Cell bereits eifrig seine Testrunden. Dabei arbeitet Källenius mit Kollegen zusammen, die er bereits aus seiner Zeit in der Formel1-Motorenproduktion in England kennt: „Diese Themen bearbeiten für uns die selben Experten, die das KERS-System für die Rennwagen entwickelt haben.“

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