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Auch Peugeot steigt mit 2008 ins Mini-SUV-Boomsegment ein / Start Mitte Juni
Auch Peugeot steigt mit 2008 ins Mini-SUV-Boomsegment ein / Start Mitte Juni Bilder

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Peugeot 2008: Uns so sieht das Urban-Crossover-Modell von der Seite aus. Bilder

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Peugeot 2008: Moderne Leuchteinheit hinten mit Modell- und Dieselschriftzug. Bilder

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Peugeot 2008: Ins Gepäckabteil passen 360 bis 1194 Liter hinein. Bilder

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Peugeot 2008: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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Peugeot 2008: Großformatige Leichteinheit hinten. Bilder

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Peugeot 2008: Blick auf den Drehregler für das Grip Control genannte Anti-Rutschsystem. Bilder

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Peugeot 2008: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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Peugeot 2008: Blick über den Lenkradkranz auf die Instrumentierung. Bilder

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Peugeot 2008: Blick ins recht übersichtlich gestaltete Cockit. Bilder

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Peugeot 2008: Blick auf den Außenspiegel. Bilder

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Peugeot 2008: Moderne Leuchteinheit vorn. Bilder

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Peugeot 2008: Blick unter die Haube. Zwei Benziner und zwei Diesel stehen zur Wahl. Bilder

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Peugeot 2008: Der Markenlöwe sitzt vorn auf der Motorhaube. Bilder

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Peugeot 2008: Blick auf die Frontpartie. Bilder

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Peugeots neuer 2008 baut auf dem kleinen 208 auf. Fotos: Koch Bilder

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Ribeauvillé – Er baut auf der Plattform des neuen 208 auf. Zwei Drittel der verwendeten Teile sind gleich. Und doch, so Martin Albiteau aus der Pariser Zentrale von Peugeot bei der Fahrvorstellung im elsässischen Ribeauvillé, handele es sich um ein „eigenständiges Modell“. Ihren Urban Crossover 2008 schicken die Franzosen bei uns als Nachfolger des Kompaktkombis 207 SW ab Mitte Juni im Umfeld von Nissan Juke, Opel Mokka, vor allem aber von Renaults neuem Captur ab über 14 500 bis unter 22 000 Euro an den Start, rund 3000 Euro teurer als ein 208.

Ordentlich Platz

Mit dem solide verarbeiteten und zumindest für seine Klasse standesgemäß anmutenden Mini-SUV steigt nun auch Peugeot in dieses nach wie vor weiter wachsende Segment ein. Albiteaus Kollegin Caroline Damey nennt den 2008 deshalb vielseitig, weil er die Wendigkeit von Kleinwagen mit dem Raumgefühl und dem Platzangebot der immer weiter rückläufigen [foto id=“467121″ size=“small“ position=“left“]Mini-Vans verbinde. Auf einer Länge von kompakten 4,1 Metern steht in der Tat nicht zuletzt dank 2,5 Metern Radstand vorn ordentlich Platz zur Verfügung. Man sitzt höher. Im Fond geht es bauartbedingt allerdings beengter zu. Auch schränkt die zum Heck hin coupéhaft abfallende Dachlinie die Sicht nach hinten etwas ein.

Relativ leichte Bedienung

Das recht übersichtlich gestaltete Cockpit mit dem kleineren Lenkrad, das eine höhere Anordnung der Instrumentierung im direkteren Blickfeld des Fahrers erlaubt, macht die Bedienung diesmal leicht. Die Tasten für die Klimatisierung sitzen in der Mittelkonsole etwas weit unten. Ablagen und Staufächer sind genug vorhanden. Das Gepäckabteil fasst nach 360 am Ende durch Umklappen der teilbaren Rücksitzbank noch 1194 Liter.

Ab Stufe zwei wird’s interessant

Ausstattungsmäßig interessant wird es ab der mittleren Stufe, zu deren Serienumfang neben Klima- und Audioanlage etwa Lederlenkrad, dazu ein multifunktionaler Touchscreen-Farbmonitor, Nebelscheinwerfer sowie Freisprechanschluss und Anschlüsse für externe Abspielquellen gehören. Ab Stufe drei finden sich Einparkhilfe hinten, Leichtmetallräder, Polster aus einer Kunstleder/Stoff-Kombination, Regensensor, statisches Kurvenlicht, [foto id=“467122″ size=“small“ position=“right“]Zweizonen-Klimaautomatik und eine besondere Ambiente-Beleuchtung mit LED-Tracks im Dachhimmel als Standard an Bord. Gegen Aufpreis sind Parkassistenz, Navigation und Apps zu haben.

Zwei Benziner, zwei Diesel

Vier Motorisierungen gibt es zunächst. Den etwas brummigen 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 60/82 muss man öfter schalten, um auf Touren zu kommen. Der 1,6-Liter-Vierzylinder mit 88/120 kW/PS aus der Kooperation mit BMW geht schon kultivierter zu Werke. Die beiden mit spritsparender Stopp/Start-Automatik kombinierten 1,6-Liter-Selbstzünder zeigen sich kraftvoller im Durchzug und genügsamer. Für den rund 170 bis über Tempo 195 schnellen 2008 finden sich unter vier bis knapp sechs Liter Mixverbrauch zumindest im Datenblatt

Statt Allrad Anti-Rutschsystem

Passabel abgestimmte Fünf- und Sechsgang-Schaltgetriebe übertragen die Kraft auf die Vorderräder; der Basisdiesel kann mit automatisierter Sechsstufen-Box geordert werden. Allrad fehlt, dafür ist im Paket mit spezieller Reifen ein [foto id=“467123″ size=“small“ position=“left“]Anti-Rutschsystem mit fünf Einstellmöglichkeiten lieferbar. Das Fahrwerk wirkt keinesfalls unsportlich. Durch die höhere Bodenfreiheit und den höheren Schwerpunkt bauen sich in schnellen Kurven leichte Wankneigungen auf. Die Lenkung könnte noch direktere Rückmeldung von der Straße geben. Die Bremsen arbeiten einwandfrei.

„Zeug zum Volumenmodell“

Alles in allem: Das Fahren hat durchaus Spaß gemacht. Für eine Marke, die den Löwen im Emblem hat, hätten wir uns lediglich von außen noch etwas mehr Emotion gewünscht. Löwen folgen schließlich auch nicht dem Mainstream. Peugeot-Deutschland-Chef Marcel de Rycker ist dennoch zuversichtlich: „Der 2008 hat das Zeug zum Volumenmodell.“ 2013 sind bei uns noch 6100 Einheiten geplant.

Datenblatt: Peugeot 2008

Motor: zwei Drei- und Vierzylinder-Benziner, zwei Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum: 1,2, 1,6 Liter
Leistung: 60/82, 88/120, 68/92, 84/115 kW/PS
Maximales Drehmoment: 118/2750, 160/4250, 230/1750, 270/1750 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 13,5, 9,5, 11,5/13,3, 10,4 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 169, 196, 181/180, 188 Stundenkilometer
Umwelt: laut Peugeot Mixverbrauch 4,9, 5,9, 4,0/3,8, 4,0 Liter pro 100 Kilometer, 114, 135, 103/98, 106 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl); Stabilitätsprogramm, Seiten-, Vorhangairbags, Kindersitz-Halterungen Bordcomputer, Tempomat samt Begrenzer, 15/16/17-Zoll-Räder, 195/205er-Reifen
Preis: 14 700 bis 21 750 Euro

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