Audi

Audi feiert 25 Jahre Quattro-Antrieb

Vor genau 25 Jahren stand der erste Audi quattro am 3. März 1980 im Rampenlicht der Genfer Frühjahrsmesse.
Audi RS 4. Foto: Auto-Reporter/Audi
In den 25 Jahren bis Ende 2004 hat Audi über 1 815 000 Autos mit dem Quattro-Antrieb gebaut. Derzeit bietet die VW-Tochter 74 Allrad-Varianten vom A3 bis zum A8 an. Der Mythos vom permanenten Antrieb über alle vier Räder ist für das Unternehmen heute stärker und lebendiger denn je. Das Jubiläum feiert Audi in der Schweiz mit dem neuen RS 4, der im September 2005 in den Handel kommen wird.
Auf den Rallyepisten fuhr Audi mit dem Quattro von 1982 bis 1984 vier WM-Titel ein. Im Anschluss daran wechselte man von unwegsamen Pisten auf die Rundstrecke. Auch auf Asphalt zeigte sich die Überlegenheit des permanenten Allradantriebs, die Audi-Tourenwagenpiloten holten die wertvollsten Trophäen, die in den USA und Europa – die beiden wichtigsten Märkten für das Unternehmen – zu vergeben waren. Darunter siegte Audi gleich mehrmals beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans.
Als ein Höhepunkt während der Audi "Quattro night" überraschte Dr. Winterkorn die Gäste auf der Piazza des Audi Forums mit einem kleinen Vorgeschmack auf den neuen Audi Q7 – dem Prototypen des neuen SUV aus dem Hause Audi. Der Q7 tritt im gleichen Segment an, in dem die Mercedes-Benz M-Klasse und der VW Touareg sehr erfolgreich unterwegs sind. Mit dem Audi Q7, der seine Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt im September 2005 feiern wird, rollt Anfang 2006 die Serienversion der Studie "Pkies Peak Quattro" an den Start. Der Q7 wird wahlweise von einem V8 Benzin-Direkteinspritzer, einen V8 TDI oder einem V6 TDI angetrieben. Derzeit werden Q7-Prototypen noch am Polarkreis und in der Wüste Afrikas ausgiebig getestet.
Als erstes Geburtstagsgeschenk "25 Jahre quattro" wird der neue Audi RS 4 in Genf für die Öffentlichkeit enthüllt. Bereits im Vorfeld zeigte Audi das neue Topmodell der A4- Baureihe. Entwickelte wurde der High Performance A4 von der Quattro GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Audi AG. Zahlreiche technische Neuerungen, von denen viele ihren Ursprung im Motorsport haben, prägen den neuen Audi RS 4. "Dazu gehören das erstmals in einem Audi-Serienfahrzeug realisierte Hochdrehzahlkonzept, die innovative FSI-Technologie und die jüngste Generation des Quattro-Antriebs mit asymmetrisch-dynamischer Momentenverteilung", erklärte Werner Frowein, Geschäftsführer der Quatttro GmbH, während der Präsentation im verschneiten Ingolstadt.
Der neue 4,2-Liter V8 mit Benzin-Direkteinspritzung (bei Audi kurz FSI) genannt leistet 420 PS und lässt Drehzahlen bis 8250 Umdrehungen pro Minute zu. Das maximale Drehmoment von 430 Nm erreicht der sehr kompakte Achtzylinder bei 5500 Umdrehungen pro Minute. "Der Benzin-Direkteinspritzer sorgt durch eine effektivere Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemischs für eine verbesserte Leistungsausbeute. Dazu kommt ein spontaneres Ansprechverhalten des Triebwerks", erläuterte Wolfgang Hatz, bei Audi verantwortlich für die Aggregate-Entwicklung. Die Fahrleistungen liegen auf Sportwagen-Niveau: In 4,8 Sekunden sprintet der RS 4 von 0 auf 100 km/h, in 16,6 Sekunden sind die 200 km/h erreicht und die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/ elektronisch abgeregelt. Mit Lob ist Audi nicht zurückhaltend: Die FSI-Technik konnte ihre Leistungsfähigkeit bereits als viermaligen Le Mans-Sieger im R8 unter Beweis stellen. Die jüngste Generation des permanenten Allradantriebs, die erstmals im Audi RS 4 zum Einsatz kommt, trägt mit ihrer asymmetrisch-dynamischen Momentenverteilung und dem selbstsperrenden Torsen-Mitteldifferenzial wesentlich dazu bei, dass der RS 4 mit seinem Sportfahrwerk in beeindruckende fahrdynamische Dimensionen vordringen soll. Dazu kommt DRC (Dynamic Ride Control) zum Einsatz, das die Wank- und Nickbewegungen des Autos deutlich reduziert.
Optisch rollt der bärenstarke Audi RS 4 wohltuend dezent vor. Der Gittergrill des Singleframe-Kühlergrill in Rautenoptik, die zusätzlichen Lufteinlässe in der Frontpartie sowie die speziell für den RS 4 entwickelten Leichtmetallfelgen machen den Unterschied zum zahmeren A4 deutlich. Die neu gestaltete Heckschürze mit den beiden großen Endrohren sowie der dezente, aber notwendige Spoiler, der im Kofferraumdeckel integriert und den hinteren Seitenteilen integriert ist, runden die gelungene Optik des Audi RS 4 ab. Gegenüber dem A4 ist die Karosserie des RS 4 um 30 Millimeter abgesenkt. Zunächst bietet die Quattro GmbH den RS 4 als Limousine an, später wird es auch den RS 4 als Avant (Kombi) geben – über die Umsetzung beim Cabriolet ist noch nicht entscheiden worden. (ar/pha)
24. Februar 2005, Quelle: Auto-Reporter

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