Besondere Herausforderungen in Oschersleben: Homogenes Setup gefragt

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(motorsport-magazin.com) Das fünfte DTM-Rennen des Jahres wird am kommenden Wochenende in Oschersleben ausgetragen. Die
Feinheiten der Fahrzeugabstimmung werden wieder einmal der Schlüssel
zum Erfolg sein. "Bei geringer Oberflächenrauhigkeit in Kombination mit
zahlreichen langen Kurven aber auch kurzen Rechts-Links-Passagen
besteht die Aufgabe der Ingenieure in Oschersleben vor allem darin, die
Balance zwischen Vorder- und Hinterachse für alle Streckenpassagen zu
optimieren", sagt Michael Bellmann, Leiter Motorsport bei Dunlop.

"Das Ziel
ist es, ein möglichst neutrales Setup zu finden, das alle vier Reifen
gleichermaßen fordert." Dunlop ist seit zehn Jahren Partner der DTM-
Hersteller Audi und Mercedes-Benz und verfügt dementsprechend über
einen einzigartigen Erfahrungsschatz, um den Teams die bestmöglichen
Tipps im Umgang mit der Rennversion des Dunlop SP Sport Maxx geben
zu können.

Die einheitliche DTM-Spezifikation des Dunlop SP Sport Maxx steht in den
Dimensionen 265/660 R18 (vorne) und 280/660 R18 (hinten) zur
Verfügung. Um ein ausbalanciertes Fahrzeug zu erhalten, sind die
Seitenführungskräfte an Vorder- und Hinterachse in ein exaktes Verhältnis
zu bringen. Zusätzlich ändert sich das Gripniveau auf der Strecke in der Magdeburger Börde im Verlauf eines Wochenendes. Mit jeder weiteren
Runde, die von den Rennwagen während der DTM-Veranstaltung
absolviert wird, kommt mehr Gummi auf die Straße.

Die Folge: Das
Gripniveau steigt bis zum Rennen am Sonntag kontinuierlich. Eine
Einschätzung der jeweiligen Streckenbedingungen ist deshalb für die
Dunlop-Techniker von großer Bedeutung. Insbesondere wenn sich die
Performance von Strecke und Fahrzeug nicht parallel entwickeln, müssen
die Ingenieure der DTM-Teams das Setup, das z. B. bei mittlerem
Gripniveau optimal funktioniert, immer wieder nachjustieren. Dabei steht
unter anderem der Sturz als ein wichtiges Tool zur Verfügung. So sind mit
steigendem Gripniveau leicht überdurchschnittliche Sturzwerte zu
beobachten. "In Oschersleben ist stets eine sehr homogene Fahrzeug-
abstimmung gefragt, die keine Schwächen aufweist", sagt Dunlop-Manager
Michael Bellmann. "Neben der Balance müssen auch Traktion,
Bremsstabilität und Einlenkverhalten in einem äußerst ausgewogenen
Verhältnis stehen."

adrivo Sportpresse GmbH

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