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Der US-Herausforderer: Cadillac setzt ATS auf deutsche Premiumkompakte an

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Cadillac ATS: Und so sieht das amerikanische Premium-Kompaktmodell von der Seite aus. Bilder

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Cadillac ATS: Auch der Motorisierungsschriftzug am Heck sitzt gleich neben der Leuchteinheit. Bilder

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Cadillac ATS: Ins erweiterbare Gepäckabteil passen zunächst nur 381 Liter hinein. Bilder

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Cadillac ATS: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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Cadillac ATS: Der Modellschriftzug am Heck sitzt gleich neben der Leuchteinheit. Bilder

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Cadillac ATS: Blick auf den Monitor des Bedien- und Infotainmentsystems. Bilder

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Cadillac ATS: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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Cadillac ATS: Blick ins Cockpit, wo man sich an die Bedienung erst gewöhnen muss. Bilder

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Cadillac ATS: An den Außenspiegel sind unten Blinkleisten angebracht. Bilder

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Cadillac ATS: Moderne Leuchteinheit vorn. Bilder

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Cadillac ATS: Blick auf den 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 203/276 kW/PS. Bilder

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Cadillac ATS: Das Markenlogo sitzt vorn mittig im Kühlergrill. Bilder

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Cadillac ATS: Blick auf die Frontpartie. Bilder

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Der ATS ist Cadillacs Premium-Kompaktmodell. Bilder

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Würzburg – An Selbstbewusstsein mangelt es bei Cadillac nicht, auch was den neuen ATS betrifft. „Wir wollen es mit ihm mit den Besten in der Mittelklasse des Premiumsegments aufnehmen“, sagt Cadillac-Sprecher René Kreis beim Start der Fahrvorstellung in Frankfurt/Main. Und Europa-Direktor Wolfgang Schubert präzisiert am Abend nach der Ankunft am Zielort in Würzburg: mit Audi A4, BMW 3er, Mercedes-C-Klasse – oder mit „C-3-4“, wie der Cadillac-Mann es formelhaft nennt.

Verkauf gestartet, Auslieferung ab Dezember

Nach dem Verkaufsstart jetzt – der preisliche Einstieg beginnt bei 37 500, reicht bis 50 970 Euro – kündigt Schubert die Erstauslieferungen der Limousine für Dezember an. Auf 4,6 Metern Länge liefert Cadillac dabei unterm Strich eine zwar kantige, aber ansehnlich-gute Arbeit ab.

Mit ordentlichem Platzangebot

Der ATS könnte eine herausfordernde Alternative sein, vorausgesetzt ein gewisses Faible für US-Autos ist vorhanden. Er wirkt sauber verarbeitet, mutet innen mit Blick etwa auf Leder und Klarlack ziemlich wertig an. Dank fast 2,8 Meter Radstand steht [foto id=“441018″ size=“small“ position=“left“]selbst hinten ordentlich Platz zur Verfügung. Das Gepäckabteil fasst nur 381 Liter, wobei es sich durch die getrennt umklappbaren Rücksitze noch erweitern lässt.

Neues Bedien- und Infotainmentsystem

Vier Ausstattungen gibt es. Schon das Basispaket ist nicht nur in Sachen Sicherheit recht umfangreich bestückt. In der höchsten Ausstattungsstufe gehören sogar Navigation, konfigurierbares Headup-Farbdisplay und Sportchassis mit Echtzeit-Dämpfung zum Standard. Automatische Gefahrenbremsung, Tempomat mit Bremseingriff, Totwinkel-, Ausparkwarner bei Querverkehr und Kollisionsvorbereitung kosten extra. Ob das neue Bedien- und Infotainmentsystem CUE (für Cadillac User Experience) der Weisheit letzter Schluss ist, bleibt offen. Sensoren reagieren bereits auf Annäherung. Bei Berührung landet man schnell in einem Menü, in das man eigentlich gar nicht will. Und ihrer Navigationsstimme sollten die Amerikaner zwischen den einzelnen Wörtern zudem ruhig öfter einmal eine kurze Atempause gönnen …

Vorerst nur spritziger Turbobenziner

Der vorerst einzig erhältliche 2,0-Liter-Benzindirekteinspritzer mit 203/276 kW/PS treibt den Leichtbau-Cadillac flott voran, wobei dem kultiviert-spritzigen Vierzylinder, der auf dem OPC-Turbo der General-Motors-Konzernschwester Opel aufbaut, die Aufladung hilft. In der Spitze schafft das in Michigan montierte Premium-Kompaktmodell 220 bis 240 Stundenkilometer. Es kann mit sportlichem Heck- oder mit traktionssicherem Allradantrieb geordert werden. Schalt- und Automatikgetriebe mit jeweils sechs Gängen sind gut abgestuft. In Verbindung damit und der spritsparenden Stopp/Start-Funktion beim Handschalter geben die Amerikaner den Mixverbrauch mit knapp über acht bis rund achteinhalb Litern an, zumindest im günstigsten Fall.

Fahrwerk europäisch-straffer

Das Fahrwerk ist zum Glück europäisch-straff ausgelegt, macht schon im normalen Tour-Modus einen dynamischen Eindruck, ohne es mit der Härte zu übertreiben. Die elektrische Lenkung könnte eine noch direktere Rückmeldung geben. Die Bremsen [foto id=“441019″ size=“small“ position=“right“]arbeiten einwandfrei. Von der Gewichtsverteilung her ist der ATS nahezu optimal ausbalanciert, was unterm Strich einen athletisch-agilen Auftritt erlaubt.

Sonst noch CTS, SRX und Escalade

Alles in allem: Wie exklusiv Cadillac nach wie vor bei uns ist, mögen die gerade einmal sechs Händler belegen, die es hier in Düsseldorf, Mönchengladbach, Billerbeck, Trier, München und Horgau gibt; die Servicepartnern summieren sich auf rund 30. Der ATS rundet die Europa-Palette der Amerikaner nach unten ab, zu der sonst noch der größere CTS als Limousine, Kombi und als Coupé, der SRX-Crossover mit neuem 3,6-Liter-Sechszylinder-Benzindirekteinspritzer mit 234/318 kW/PS und der Luxus-Hybrid-SUV Escalade gehören.

Datenblatt: Cadillac ATS

Motor: Vierzylinder-Turbobenziner
Hubraum: 2,0 Liter
Leistung: 203/276 kW/PS
Max. Drehmoment: 353/1700-5500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 5,9 bis 6,1 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 220 bis 240 Stundenkilometer
Umwelt: laut Cadillac Mixverbrauch 8,2 bis 8,6 Liter pro 100 Kilometer, 191 bis 199 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl): Stabilitätskontrolle, Seiten-, Kopfairbags, Zweizonen-Klimaautomatik, Audioanlage, 17/18-Zoll-Räder, 225er-Reifen
Preis: 37 500 bis 50 970 Euro

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