Die Donnerstags-Pressekonferenz: It’s your Heimspiel

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(adrivo.com) Takuma Sato, Sakon Yamamoto, Rubens Barrichello und Ralf Schumacher haben in Japan ein Heimspiel. Die einen mehr, die anderen weniger…

Wenn die Formel 1 in Japan Station macht, bedeutet das Heimspiel für Honda und Toyota ebenso wie für Takuma Sato und Sakon Yamamoto. Doch da man anstelle des von allen geliebten Suzuka dieses Mal am Fuße des Mount Fuji seine Runden dreht, macht sich der Heimvorteil für einige Piloten auf andere Weise bemrkbar als sonst. „Ich bin hier noch nie mit einem Auto Rennen gefahren“, gab Takuma Sato zu, der zudem von den starken Höhenunterschieden des Kurses überrascht war. Doch Fuji ist sehr nahe an Tokio, wo ich lebe, es ist nur eine Stunde entfernt. Deswegen fühle ich mich sehr relaxed.“

Relaxed ist auch Sakon Yamamoto, wenn er an Fuji denkt. Denn im Gegensatz zu Sato kennt er die Strecke schon. „Die meisten Piloten sind das erste Mal hier, aber ich bin hier schon mit der GT gefahren. Ich kenn den Kurs also ganz gut und glaube, dass ich einen Vorteil habe“, sagte der Spyker-Pilot. Dieser Vorteil werde sich jedoch nicht dadurch bemerkbar machen, dass er in Fuji plötzlich schneller sei als alle anderen, „aber es kann für die Ingenieure ein Vorteil sein, weil ich ihnen Informationen geben kann, bevor wir hier fahren“, erklärt Yamamoto.

Auch Ralf Schumacher hatte schon die Ehre den Fuji-Speedway testen zu dürfen. Schließlich gehört die Strecke seinem Arbeitgeber Toyota. So hütete er sich auch davor, etwas Schlechtes über den umgebauten Kurs zu sagen. „Man könnte auf der langen Geraden zweimal überholen, das ist sehr interessant. Ansonsten sind die Kurven außer Kurve 4 nichts außergewöhnliches, aber es ist ein nettes Layout“, sagte er.

Auch für Honda und Rubens Barrichello ist der Japan Grand Prix ein Heimspiel – irgendwie; aber irgendwie auch nicht. Schließlich fährt man ja in diesem Jahr beim Erzrivalen und nicht auf der konzerneigenen Piste in Suzuka. Doch da eine Heimniederlage auch nicht besser ist als eine Auswärtsniederlage, ist es bei Honda sowieso von nachrangiger Bedeutung, wo man derzeit die Krise bekämpft, über dessen Gründe sich Barrichello noch immer nicht im ganz im Klaren ist. „Es ist sehr schwer, zu sagen was der wahre Grund ist“, sagte der Brasilianer. „Grundsätzlich haben sich alle verbessert, nur wir nicht.“ Das letzte Auto sei mit den Michelin-Reifen in Ordnung gewesen, wenn auch nicht perfekt, doch dann habe man versucht genau die Sachen zu verbessern, die schon in Ordnung waren. „Dabei hat man die Aerodynamik und das Fine-Tuning des Autos vernachlässigt“, erklärt Barrichello. Letztlich sei es für ihn aber müßig, herauszufinden, was falsch gelaufen sei. „Ich konzentriere mich darauf, den neuen Leuten verstehen zu helfen und das Auto zu verbessern. Es sieht schon jetzt so aus, dass das Auto für das nächste Jahr wesentlich besser ist.“

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