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ERL, das Reagenzglas des VW-Konzerns
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Im kalifornischen Forschungslabor wurde zusammen mit dem Entwicklungsteam von Google das Navigationssystem plus entwickelt, das im neuen A8 angeboten wird. Bilder

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Der Passat schafft es ganz ohne die Hilfe eines Fahrers, in die passende Parklücke zu rangieren. Bilder

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Ob zukunftsweisende Navigationsgeräte, die auf Basis von Daten aus Google Earth Routendaten dreidimensional darstellen, ob via UMTS-Modul mithilfe der Pkw-Dachantenne eines Fahrzeugs aktuell aus dem Internet abgerufene Daten oder ein unbemannt rangierender Passat – alles Projekte oder Realität gewordene Forschungsvorhaben aus dem Electronic Reseach Lab (ERL). Das im kalifornischen Palo Alto gelegene zentrale Forschungszentrum des Volkswagen-Konzerns ist sozusagen das „Reagenzglas“ für Anwendungen der Zukunft. Hier arbeiten rund 100 Mitarbeiter an den Autos von morgen.

Der Standort im Herzen Silicon Valleys für einen der drei Forschungssatelliten von VW ist mit Bedacht gewählt, denn die unmittelbare Nachbarschaft zu weltweit führenden Hightech-Unternehmen erleichtert die Zusammenarbeit des ERL mit ihnen. Sehr zum Nutzen der Entwicklung von innovativen Anwendungen, die im Zuge der weiteren Analyse und Erprobung in Versuchsfahrzeugen des VW-Konzerns zum Einsatz kommen. Eines der vielen in Palo Alto laufenden Forschungsprojekte ist ein Passat, der, gesteuert übers iPhone, selbstständig seinen Weg in die Parklücke findet.

Im kalifornischen Forschungslabor wurde zusammen mit dem Entwicklungsteam von Google beispielsweise auch das Navigationssystem plus entwickelt, das im neuen A8 angeboten wird. Der A8 kann über das fahrzeugeigene UMTS-Modul mithilfe der Dachantenne aktuelle Daten aus dem Internet abrufen. Der Benutzer hat die Möglichkeit, mit Google direkt nach Orten von Interesse zu suchen. Die flexible Suchmaschine akzeptiert Eingaben wie „Delikatessen“ oder „Schuhgeschäft“. Die schnelle Datenübertragung durch das UMTS-Modul erlaubt Audi die weltweit einzigartige Integration von Google Earth ins MMI Navigationssystem plus. Google Earth-Bilder und ein dreidimensionales Geländemodell werden mit dem detaillierten Straßennetz aus der Bord-Navigationsdatenbank und berechneten Routen kombiniert.[foto id=“311619″ size=“small“ position=“right“]

Neben dem ERL in Kalifornien sind es das Volkswagen Research Lab China (VRC) und das Technical Representative Tokyo (VTT), wo das Unternehmen internationale Trends und Technologien aufspürt, erforscht und entwickelt. Koordiert wird in Wolfsburg, dem Zentrum der Konzernforschung.

Neben der Entwicklung neuer Fahrerassistenzsysteme geht es in der Konzernforschung vor allem um die Elektromobilität, denn „das Herz von Volkswagen wird künftig auch elektrisch schlagen“, wie Konzernvorstand Martin Winterkorn vor wenigen Tagen in Kalifornien betonte und zugleich den E-Fahrplan des Konzerns vorstellte. So sollen auf dem in diesem Jahr eingeführten Touareg Hybrid 2012 der Jetta Hybrid sowie im Folgejahr der E-Up! und der Golf blue-e-motion folgen. Und eines dieser Modelle wird das erste vollelektrische Fahrzeug der Marke in den USA sein. Ziel der Wolfsburger ist es, für jeden Kunden ein erreichbares Elektroauto anzubieten.

Video: VW: Vollautomatisches Einparken

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