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Fahrbericht Honda Insight: Familientauglicher Volks-Hybrid
Fahrbericht Honda Insight: Familientauglicher Volks-Hybrid Bilder

Copyright: auto.de

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Die Hybrid-Technik hat den japanischen Herstellern ein positives Umweltimage verschafft. Mit dem Insight will Honda das Antriebskonzept noch populärer machen. Bei einem Einstiegspreis von unter 20 000 Euro soll das Modell ein Hybrid für breite Bevölkerungsschichten werden. Das war der erste Insight nicht, der bereits Ende der neunziger Jahre einen Durchschnittsverbrauch von 3,4 Litern auf 100 Kilometer versprach. Er bot nur zwei Personen Platz, während sich der Namensnachfolger als absolut familientaugliche Limousine präsentiert, dem lediglich die relativ geringe Nutzlast Grenzen setzt.

Honda Insight

In Europa gilt der Prius von Konkurrent Toyota als Maß der Dinge, wenn es um kompakte Hybridfahrzeuge geht. Honda unterbietet den Preis in der Basisversion gleich um gut 20 Prozent und bietet kein unbedingt weniger schnittiges Design. Stilistisch hebt sich der Insight aber vor allem wohltuend vom – ebenfalls teureren – Civic Hybrid aus eigenem [foto id=“301120″ size=“small“ position=“right“]Hause ab. Der Preis den der Kunde für den günstigen Einstiegspreis zu zahlen hat: Der Insight ist kein Vollhybrid, will heißen, er kann zwischendurch nicht rein elektrisch fahren. Versprochen werden 4,4 Liter Durchschnittsverbrauch pro 100 Kilometer, was für einen Benziner dieses Formats ein beachtlicher Wert ist.

Umgang mit dem Gaspedal

Den sorgsamen Umgang mit dem Gaspedal und damit die möglichst effiziente Ausnutzung der Hybridtechnik macht Honda dem Fahrer leicht. Dank siebenstufiger CVT-Automatik muss nicht geschaltet werden. Man darf sich also getrost auf das Farbenspiel des Tachometers konzentrieren. Über der digital angezeigten Geschwindigkeit wechselt ein leuchtender Bogen zwischen Grün und Blau hin und her. Parallel dazu signalisiert eine zweite und klassisch gehaltene Anzeige, ob die Batterie nun gerade aufgeladen (grünes Feld) wird oder Strom zur Unterstützung des Verbrennungsmotors abgibt (blaues Feld). Der Bordcomputer vergleicht zudem die aktuelle Fahrt mit den beiden vorangegangen und bewertet den Fahrstil mit einer Reihe erblühender oder welkender digitaler Pflanzensymbole.

Econ-Modus

Im Econ-Modus stehen alle Parameter auf zurückhaltende Fahrweise. Die Beschleunigungswerte sind dann halbwegs annehmbar, solange nicht versucht wird, das Tempo mit der Geschwindigkeitsregelanlage zu forcieren, denn dann schwingt sich der Insight nur in zeitlupenartigen 1-km/h-Schritten zu schnellerer Fahrt auf. Wer sich hingegen des Kickdowns [foto id=“301121″ size=“small“ position=“left“]bedient, erhält einigermaßen ausreichenden Schub, wird aber von einem ungewöhnlich laut aufheulenden Motor überrascht, der so gar nicht zum Öko-Image passt. Ohnehin ist der Honda nicht unbedingt leise.

Der große grüne Knopf

Der große grüne Knopf  bietet dem Fahrer aber auch die Möglichkeit, das verbrauchsschonende Programm zu verlassen und eine dynamischere Leistungsentfaltung zu wählen. Zudem bietet die Automatik zusätzlich noch einen Sportmodus und Schaltpaddles hinter dem Lenkrad. Damit wird der im Öko-Betrieb sehr zurückhaltende Insight überraschend munter und entwickelt Temperament, das man ihm gar nicht zugetraut hätte. Da taucht plötzlich unerwartete Fahrfreude auf, die nur der doch recht brummige Motor etwas trübt.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Fehlen von klassischen Tugenden; Innenraum; Fazit; techn. Daten & Preis

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Fehlen von klassischen Tugenden

Schade nur, dass bei so viel Technik einige klassische Tugenden fehlen. Die Lenkung des Insight ist sehr indirekt übersetzt und ungewöhnlich träge. Und auch der Federungskomfort gehört nicht zu seinen Stärken. Es geht eher holprig zu. [foto id=“301123″ size=“small“ position=“right“][foto id=“301124″ size=“small“ position=“right“]

Innenraum

Dafür bietet der Insight recht viel Innenraum. Die leicht tropfenförmig nach hinten zulaufende Karosserie geht allerdings zu Lasten der Kopffreiheit auf den hinteren Sitzen, zumal sich das Blechkleid auch noch zum Dach hin spürbar nach innen wölbt. Trotz der Batterie im Heck mangelt es jedoch nicht an Kofferraumvolumen, denn die Heckklappe endet mit einer hoch angesetzten Abrisskante – ganz wie bei Ur-Insight. Nachteil der Konstruktion ist die durch eine Strebe geteilte Heckscheibe, die die Sicht nach hinten etwas einschränkt. Im Rückspiegel verschwindet da gerne schon ein Mal die halbe Fahrzeugfront des Hintermanns.

Fazit

Die nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) versprochenen 4,4 Liter sind auch im Fall des Insight ein eher theoretischer Wert. Wir kamen unter Alltagsbedingungen auf 5,5 Liter und auf der Autobahn auf 6,5 Liter. Das schafft ein Diesel auch. Sein (Spar-)Potenzial kann der Honda eher in der Stadt ausspielen, wo auch die Start-Stopp-Automatik häufiger zum Tragen kommt. Sie reagiert bereits erfreulich früh beim Ausrollen vor der Ampel. Bei unseren Fahrten schaltete sich der Motor jedoch immer wieder auch bereits nach etwa zehn Sekunden Stillstand selbst wieder zu.


Daten: Honda Insight 1.3
  
Länge x Breite x Höhe (in m): 4,40 x 1,70 x 1,42
Motor: Vierzylinder-Benziner, 1339 ccm
Leistung: 65 kW / 88 PS bei 5800 U/min
Maximales Drehmoment: 121 Nm bei 4500 U/min
E-Motor: 10,3 kW / 14 PS, 78,5 Nm
Durchschnittsverbrauch nach EU-Norm: 4,4 Liter
CO2-Emissionen: 101 g/km (Euro 5)
Höchstgeschwindigkeit: 182 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 12,5 s
Leergewicht/Zuladung: 1276 kg/374 kg
Kofferraum: 408 Liter
Reifen: 175/65 R15 83T
Wendekreis: 11,1 m
Basispreis: 19 950 Euro

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