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Ford Ranger – Internationaler Cowboy

Ford Ranger - Internationaler Cowboy Bilder

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Sämtliche Motoren sind Diesel Bilder

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Das Cockpit ist eher nüchtern gehalten Bilder

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In Südafrika herrscht Linksverkehr Bilder

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In der Doka-Version misst die Ladefläche 1,56 Meter Bilder

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Je nach Motor und Kabine können bis zu 1,2 Tonnen geladen oder 3,5 Tonnen gezogen werden Bilder

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Zum Deutschlandstart stehen neben der Doppelkabine auch noch einen Einzelkabine und eine Extrakabine zur Verfügung Bilder

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Optisch rückt der Ranger nun näher an die amerikanische Ford F-Reihe Bilder

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Die Ladefläche bietet ausreichend Platz für den Baumarkt-Einkauf Bilder

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Die erhöhte Bodenfreit lädt durchaus zu Schlamm- und Flussdurchfahrten ein Bilder

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Der zuschaltbare Allradantrieb sorgt für Geländegängigkeit Bilder

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Der Ford Ranger will Arbeitstier und Lifestyle-Mobil sein Bilder

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Pick-Up-Fahrzeuge sind in den USA sehr beliebt. Ford besetzt mit der großen F-Reihe schon seit Jahren die Spitze der Zulassungsstatistik. In anderen Ländern soll das jetzt auch klappen, wenn auch mit einem kleineren Auto. Der neue Ranger ist für Ford-Verhältnisse zwar kompakt, dennoch mit mindestens 5,27 Meter Länge nicht besonders klein. Im nächsten Frühjahr kommt die Neuauflage ab 24.978 Euro (20.990 Euro netto) auch zu uns.

Seite 2: Weitere Antriebe; Extra- oder Doppelkabine; Datenblatt; Kurzcharakteristik

Damit sich die Kunden von den derzeitigen Spitzenreitern im Segment, allen voran Nissan Navara, Toyota Hilux und Mitsubishi L200 abwenden, setzt Ford nicht nur auf neue Technik, frisches Design und größeren [foto id=“385511″ size=“small“ position=“left“]Abmessungen, sondern auch auf bessere Qualität. Die Autos für Afrika und Europa werden nun in der Nähe von Pretoria, Südafrika gebaut. Künftig sollen hier bis zu 110.000 Ranger und der baugleiche Mazda BT-50 vom Band rollen, davon 75 Prozent für den Export. Dazu kommt noch ein Werk in Thailand für den asiatischen Markt und eines in Argentinien für Südamerika. Mit den drei Standorten will Ford die erhöhte Nachfrage für den neuen Ranger decken. Ganz schön selbstbewusst, zumindest aus deutscher Sicht: Denn hierzulande wurden im vergangenen Jahr nur 620 Ranger an den Mann gebracht. Doch in England, Griechenland, der Türkei, Russland und Nordafrika haben die Kunden schon lange Gefallen an den Lasteneseln gefunden.

Exterieur & Interieur

Das bullige und maskuline Design rückt den Ranger näher an den großen US-Bruder F-150, ohne direkt abstoßend zu wirken. In allen Richtungen wächst der Ranger, [foto id=“385512″ size=“small“ position=“left“]was dem Innenraum und der Praktikabilität zugute kommt. Im Fond der Doppelkabine ist beispielsweise mehr Platz als bei den Mitbewerbern oder auch als beim Ford Mondeo. Das Geräuschniveau wurde durch geänderte Türrahmen, festere Stähle, optimierte Außenspiegel und einem niedrigen Luftwiderstand erheblich gesenkt. Auch wenn der Ranger ein Nutzfahrzeug ist, liegt der Komfort fast schon auf Pkw-Niveau. Die saubere Verarbeitung der robusten Materialien – die Cockpit-Einfassung erinnert beispielsweise an die Casio-G-Shock-Uhr – und die umfangreiche Ausstattung lassen auf den ersten Metern nicht vermuten, dass man hier in einem Light-Truck sitzt.

Mit an Bord sind unter anderem sieben Airbags, CD-Radio, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Berganfahrassistent, ESP, höhenverstellbarer Fahrersitz, schlüsselloses Zugangssystem und eine Anhänger-Stabilisierung. In den höherwertigeren Ausstattungen kommen unter anderem noch Klimaanlage, Tempomat [foto id=“385513″ size=“small“ position=“left“]und Regensensor hinzu. Dazu gibt es rund 20 Staufächer und Ablagen für Kleinkram. Ins Handschuhfach passt ein Laptop, in die Seitenfächer große Trinkflachen und unter, sowie hinter der Fondsitzbank kleine und lange Gegenstände. Optional gibt es eine Lederausstattung oder Standheizung.

Die Bestimmung des Rangers ist klar

Dabei ist der Ranger sich keiner Arbeit zu schade und kann anpacken. Je nach Motor und Kabine können bis zu 1,2 Tonnen geladen oder 3,5 Tonnen gezogen werden. Damit ist die Bestimmung des Rangers klar: Er gehört auf die Baustelle oder in die Landwirtschaft. Dabei ist der Abrollkomfort im unbeladenen Zustand trotz der hinteren Blattfedern gut, nur bei kurzen Wellen schaukelt das Heck kurz und auf.[foto id=“385514″ size=“small“ position=“left“]

Leistungsdaten

Zum Deutschlandstart stehen neben der Doppelkabine auch noch einen Einzelkabine und eine Extrakabine zur Verfügung. Erstere gibt es lediglich mit dem Basismotor, einem 2,2-Liter-Vierzlinder mit 92 kW/125 PS, wahlweise mit Hinterradantrieb oder als Allrad (ab 26.882 Euro). Der Motor stammt aus dem Ford Transit und kann seine Herkunft sowie seine Arbeitsweise nicht verleugnen – das Drehmoment ist mit 330 Newtonmeter zwar bullig und der Lärmpegel aber bergbauähnlich hoch. Dafür gibt es für diese Kombination bei manchen Finanzämtern eine günstige Lkw-Besteuerung.

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Neben dem Basisdiesel steht noch eine 2,2-Liter-Variante mit 110 kW/150 PS (ab 29.857 Euro) und ein 3,2-Liter-Fünfzylinder-Diesel zur Wahl (147 kW/200 PS), der mindestens 37.889 Euro (31.840 Euro netto) kostet und nur in den beiden höherwertigeren Ausstattungslinien zu haben ist. Damit wird der Ranger zum [foto id=“385516″ size=“small“ position=“left“]starken und schnellen Arbeitsgerät. Und mit einem Tankvolumen von 80 Litern bleibt der Aktionsradius trotz einem Durchschnittsverbrauch von 10 Litern ausreichend groß.

Extra- oder Doppelkabine

Die Mehrzahl der Männer wird wohl eine Extra- oder Doppelkabine wählen und damit automatisch zu den beiden stärkeren Motoren greifen müssen. Die bieten nicht nur mehr Durchzug und eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h, sondern auch einen zuschaltbaren Allradantrieb. Eine sinnvolle Option für Pick-Up-Fahrzeuge, zumal die erhöhte Bodenfreit von nun 23,2 Zentimeter durchaus zu Schlamm- und Flussdurchfahrten einlädt. Mit einer Wattiefe von 80 Zentimeter muss der Pick-Up sich auch vor keinem [foto id=“385517″ size=“small“ position=“left“]Geländewagen verstecken. Selbst vor Steigungen von 100 Prozent bekommt der Ranger keine weichen Federn und beißt sich Meter für Meter hoch.

Zwar schrumpft bei der Doppelkabine die Ladefläche von 2,31 Meter auf 1,56 Meter Länge, die Breite von 1,54 Meter bleibt aber identisch und somit auch noch genügend Platz für den großen Baumarkt Einkauf. Damit die Ladung sicher verstaut bleibt, zählen Verzurrösen zum Standard, eine Plane, Abdeckung oder abschließbare Box sind in Vorbereitung, ebenso wie Überrollbügel und Chromschmuck wie bei Colt Seavers. – dem letzte internationalen Cowboy hierzulande. Wenn auch nur im Fernsehen.

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Datenblatt: Ford Ranger

Pick-Up mit Einzel-, Extra-, oder Doppelkabine
Länge: 5,27 – 5,35 Meter
Breite: 1,85 Meter
Höhe: 1,80 – 1,81 Meter
Radstand: 3,22 Meter
Gewicht: 1.791 – 2.083 Kilogramm (je nach Kabine und Antrieb)
Zuladung: 1.134 – 1.309 Kilogramm
Anhängelast: 2.500 – 3.350 Kilogramm
Motorisierung
   

2.2 Tdci, Leistung: 92 kW/125 PS
• max. Drehmoment: 330 Nm bei 1.500-2.500 U/min
• Vmax: k.A. km/h
• Verbrauch: k.A. Liter Diesel
• CO2-Ausstoß: k.A. g/km
• Abgasnorm: Euro 5
Preis: ab 24.978 Euro (20.990 Euro netto)

2.2 Tdci, Leistung: 119 kW/150 PS
• max. Drehmoment: 375 Nm bei 1.500-2.750 U/min
• Vmax: 175 km/h
• Verbrauch: 8,6 Liter Diesel
• CO2-Ausstoß: 228 g/km
• Abgasnorm: Euro 5
Preis: ab 29.857 Euro (25.090 Euro netto)

3.2 Tdci, Leistung: 147 kW/200 PS
• max. Drehmoment: 470 Nm bei 1.500-3.000 U/min
• Vmax: 175 km/h
• Verbrauch: 10,0 Liter Diesel
• CO2-Ausstoß: 264 g/km
• Abgasnorm: Euro 5
Preis: ab 37.889 Euro (31.840 Euro netto)
(Verbrauchsangaben für Doppelkabine)

Kurzcharakteristik: Ford Ranger

Passt zu: Asphalt-Cowboys mit Peter Maffay und Tom Astor im CD-Spieler,
Handwerker, Landschaftsgärtner
Alternative zu: Nissan Navara, Toyota Hilux, Mitsubishi L200, VW Amorok
Sieht gut aus: verschlammt und dreckig und zwei Sack Zement auf der Pritsche

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