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Gebrauchtwagen-Check: Mercedes GLK – Kompakt und robust
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Als 200 und 220 CDI hat er serienmäßig Hinterradantrieb, bei den übrigen Varianten zählt der Allrad zur Serie Bilder

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Bei den starken Sechszylinder-Benzinern reicht das Leistungsband zwischen 170 kW/231 PS bis 225 kW/306 PS Bilder

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Die Passagiere thronen leicht erhöht über dem Verkehr und genießen ausreichend Platz Bilder

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Mit 1,70 Meter Höhe ist der in Bremen gebaute Kraxler eine wuchtige Erscheinung Bilder

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Der GLK präsentiert sich als klassischen SUV mit allen Vor- und Nachteilen Bilder

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Das Segment der SUV boomte schon einige Zeit, als Mercedes mit dem GLK 2008 auf den Markt kam. Der erste kleine Geländewagen der Marke mit dem Stern basiert auf der C-Klasse, bietet eine große Wahl an Motoren und Ausstattungen und ist nun mit den frühen Fahrzeugen auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu finden. Eine gute Wahl?

Karosserie[foto id=“451208″ size=“small“ position=“right“]

Der GLK präsentiert sich als klassischen SUV mit allen Vor- und Nachteilen. Mit 1,70 Meter Höhe ist der in Bremen gebaute Kraxler eine wuchtige Erscheinung. Die Passagiere thronen leicht erhöht über dem Verkehr und genießen ausreichend Platz, vor allem die Kopffreiheit ist üppig. Dazu gesellt sich ein 450 Liter großer Kofferraum, der durch einfaches Umklappen der Rückbank bis zu 1.550 Liter schluckt. Mit einer Länge von bis zu 4,53 Metern ist der GLK aber für die Stadt nicht zu groß: Einparken wird selbst in kleinen Parklücken oder engen Parkhäusern nicht zum Geduldspiel. Dafür sorgen auch ein guter Rundumblick und die kantige Karosserie, die ein Einschätzen des Fahrzeugendes erleichtert.

Antrieb

Die Auswahl an Motoren ist bei der Mercedes C-Klasse wie auch beim GLK groß. Bei den starken Sechszylinder-Benzinern reicht das Leistungsband zwischen 170 kW/231[foto id=“451209″ size=“small“ position=“left“] PS bis 225 kW/306 PS und bei den Dieseln zwischen 105 kW/140 PS und 195 kW/265 PS. Erstaunlich, schon der 140 PS-Basisdiesel treibt den Mercedes recht flott an.

Als 200 und 220 CDI hat er serienmäßig Hinterradantrieb, bei den übrigen Varianten zählt der Allrad zur Serie, für den 220 CDI gibt es die Kraft über vier Räder als Option. Wer also ausschließlich in der Stadt unterwegs ist und sich mit 140 PS begnügen kann, ist mit dem 200er gut bedient. Generell passen die Diesel, egal ob Vierzylinder oder Sechszylinder besser zum Charakter des Autos als die Benziner. Als Getriebe stehen eine manuelle Sechsgangbox oder eine Automatik zur Wahl, wobei die Automatik zwar für Genießer die bessere Option ist, bei den kleineren Dieseln allerdings mal streiken kann.

Ausstattung und Sicherheit

Als noch recht junger Gebrauchter ist der GLK technisch auf einem aktuellen Stand. Beim EuroNCAP-Crashtest erzielte er 2010 fünf von fünf Sternen. Alles andere wäre auch eine Blamage[foto id=“451210″ size=“small“ position=“right“] gewesen. Serienmäßig sind Antriebsschlupfregelung, Bremsassistent und ESP mit an Bord. Dazu gibt es aktive Kopfstützen und einen Knie-Airbag. Bei der Ausstattung können Kunden aus dem Vollen schöpfen: Zu den einzelnen Optionen bietet Mercedes auch Pakete wie das Offroad-Styling-Paket, Chrom-Paket, Innovationspaket oder das Sport-Paket an. Diese unterscheiden sich zum Teil auch durch andere Farben und Materialien. Die oft im Internet offerierten „Vollausstattungen“ existieren dagegen eher nicht. Gebrauchtwagenkunden sollten aber wenigstens auf eine robuste Lederausstattung und Sitzheizung für vorne achten. Dagegen ist ein Fahrzeug mit Anhängerkupplung mit Vorsicht zu genießen: der GLK kann je nach Motor bis zu 2,4 Tonnen ziehen, was nicht besonders gut für Karosserie, Bremse und Kupplung ist.

Qualität

Den Premiumanspruch kann Mercedes im GLK halten. Die Verarbeitung ist solide und die eingesetzten Materialien sind gut. Gepflegten Fahrzeugen sieht man auch nach Jahren 100.000 Kilometer nicht an. Auch beim TÜV-Report kann der Mercedes überzeugen. Im Vergleich zu seinen gleichaltrigen Mitbewerbern schneidet das SUV gut ab. Lediglich die Parkbremse kann nach einigen Jahren einseitig ziehen. Das ist aber weniger ein technisches Problem, sondern eines des Fahrers. Wer die Bremse nie zieht, darf sich über einen Defekt nach Jahren nicht wundern. Wer aber ein Auto mit einer frischen Plakette erwischt, kann das auf dem Bremsprotokoll überprüfen. [foto id=“451211″ size=“small“ position=“left“]Ein weiteres Problem ist eine Inkontinenz von Motor, Getriebe und Ausgleichsgetriebe.

Fazit

Die ersten Modelle des Baujahres 2008 gibt es jetzt als gute Gebrauchte beim Mercedes-Händler oder bei Gebrauchtwagenbörsen im Internet ab 22.000 Euro. Viel Geld, dafür erhält man aber einen SUV mit klassischen Mercedes-Vorzügen: robust und haltbar. Die aufgeführten Mängel lassen sich schnell kontrollieren, abstellen und sollten keine Sorgenfalte auf der Stirn produzieren. Motortipp ist der GLK 220 CDI mit 170 PS und Automatik in grau mit hellbraunen Leder.

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