Genf 2013: SUV – Softroader auf neuen Wegen

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Der SUV-Trend hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht. In den kommenden Jahren wird der Marktanteil der soften Offroader nach Expertenprognosen weiter steigen. Warum das so ist, zeigt ein Rundgang über den Genfer Salon. Dort erobern sich die SUV immer neue Biotope.

Wurden zunächst Mittel- und Kompaktklasse durch-suviziert, sind nun die Klein- und Kleinstwagen  dran. Auch dort sollen Kunden die robuste Optik, die erhöhte Sitzposition und das große Platzangebot schätzen lernen. Auf Allradantrieb müssen sie in der Regel zwar verzichten, doch das fällt schon in der Kompaktklasse vielen Käufern nicht schwer. So dürften sie auch dem Peugeot 2008 verzeihen, dass nur die Vorderräder angetrieben werden, vor allem, da es bei den übrigen SUV-Kerntugenden bleibt. Das Platzangebot etwa übertrifft das des Kleinwagen-Kombis 207 SW derart, dass die Franzosen auf eine Neuauflage verzichten und stattdessen ab Juni komplett auf den 2008 setzen. Mit ähnlich raumökonomischen [foto id=“456901″ size=“small“ position=“left“]Argumenten will zeitgleich auch der Renault Captur punkten, der den Mini-Van Modus aus dem Programm kegelt. Die Preise werden in beiden Fällen wohl bei rund 15.000 Euro starten.
 
Neben den beiden komplett neuen Modellen geht auch ein alter Bekannter in die zweite Runde: der Suzuki SX4. In der ersten Generation ein Pionier unter den Crossover-Kleinwagen, wächst er nun um rund 20 Zentimeter auf 4,30 Meter und ist damit nicht mehr weit von der SUV-Kompaktklasse entfernt. Beim Kofferraumvolumen überbietet er mit 430 Litern daher die meisten seiner Wettbewerber deutlich. Allradantrieb ist bei den Japanern nach bester Markentradition zumindest optional zu haben. Vierter im Bunde der kleinen SUV ist der Ford Eco Sport auf Basis des Fiesta. Der wurde ursprünglich für Brasilien entwickelt, kommt zum Jahreswechsel aber auch nach Deutschland. Neben dem betont geländegängigen Styling mit bulligem Grill und Ersatzrad an der Hecktür wartet er als einziger möglicherweise mit Allradantrieb auf. Die Preise für beide Modelle sind noch nicht bekannt.
 
Die Neuen müssen sich vor allem gegen den bereits Ende 2011 eingeführten Opel Mokka behaupten, der neben Nissan Juke und Mini Countryman zu den Pionieren des Segments zählt. Konkurrenz bekommt der Rüsselsheimer allerdings auch aus dem eigenen Haus. Schwester Chevrolet bietet ab Mai den nahezu baugleichen Trax an; den gibt es allerdings bereits für [foto id=“456902″ size=“small“ position=“right“]16.990 Euro und damit für 2.000 Euro weniger als den Mokka.
 
Zum reinen Design-Element wird die SUV-Behandlung eine Klasse tiefer. Dort tritt nun der VW Cross Up mit robuster Beplankung für 13.925 Euro an, den Erfolg von Cross Golf und Cross Touran zu wiederholen. Konkurrenz bekommt er unter anderem vom Fiat 500L Trekking (Preise noch nicht bekannt), der optisch ähnliche Wege geht, aber mit einer elektronischen Differenzialsperre zumindest einen leichten Traktionsvorteil gegenüber der Normalausführung bietet. Lange allein bleiben werden die beiden Kleinst-Crossover aber wohl nicht. Opel zeigt in Genf bereits mit einer Studie, wie sein Lifestyle-Cityflitzer Adam im Offroad-Trim aussehen könnte.
 
In den bereits etablierten Modellreihen weiten die SUV ihr Leistungsspektrum nach oben hin aus. Audi etwa stellt dem dem RSQ3 nach dem Diesel-Modell SQ5 ein weiteres Sportmodell seiner Veredelungsabteilung Quattro vor. Der mit dem VW Tiguan eng verwandte Allrader erhält den 228 kW/310 PS starken Fünfzylinder-Turbo, der bereits im Sportwagen TT RS und im RS3 außerordentliche Fahrleistungen mit rauem Motorsound untermalt. Preis: 54.600 Euro. Weniger brachial geht es bei [foto id=“456903″ size=“small“ position=“left“]Nissan zu, wo das Mini-SUV Juke in der neuen Nismo-Topversion mit 200 PS und sportlichen Karosseriezierteilen für 26.400 Euro zu sehen ist.
 
Aber auch an anderer Stelle bauen die Hersteller ihre SUV-Palette aus. Hyundai etwa legt das Mittelklassemodell Santa Fe erstmals auch in einer Langversion auf, die dank dritter Sitzreihe zum Siebensitzer wird. Dazu gibt es den Beinamen „Grand“ sowie ein leicht geändertes Frontdesign. Und auch nach dem Genfer Salon wird die SUV-Vielfalt weiter steigen. Ende des Jahres bringt Jeep mit dem Cherokee sein erstes dezidiertes Lifestyle-Modell, das mit dynamischem Design und Fiat-Technik vor allem dem Range Rover Evoque Kunden abjagen soll. Mercedes stellt im Herbst sein erstes Kompakt-SUV, den GLA, vor. Audi will seine SUV-Familie um die teils coupéhaften Varianten Q2, Q4, Q6, Q8 und Q9 erweitern, BMW plant einen X2 und einen X4, Und Marktführer VW wird seine Tiguan-Familie künftig um einen Lang- und eine Coupéversion ergänzen und die Toyota-Tochter Lexus arbeitet an einem kompakten SUV, das als Plug-in Hybrid reüssieren soll. Auf diese Technik setzt auch der Mitsubishi Outlander, der bereits im Sommer zu Preisen um 40.000 Euro auf den Markt kommen wird.

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