Mercedes-Benz

Interview zu Stirb Langsam 5 – Car Coordinator Alex King über 250 Totalschäden, verhexte Müllautos und seine Liebe zu Excel
Interview zu Stirb Langsam 5 - Car Coordinator Alex King über 250 Totalschäden, verhexte Müllautos und seine Liebe zu Excel Bilder

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Seit »Stirb langsam: Jetzt erst recht« spielen Autos und andere Fahrzeuge eine immer wichtigere Rolle in den Filmen um den New Yorker Polizisten John McClane. In »Stirb Langsam: Ein guter Tag zum Sterben« stellt nun ausnahmslos Mercedes die Dienstwagen für Bruce Willis. Im Rahmen des Verkaufsstarts von Stirb Langsam 5 (DigitalHD Download seit 14. Juni, Blu-Ray und DVD ab 28. Juni) traf auto.de den Fahrzeugkoordinator Alex King in der Mercedes Benz World in Weybridge, nahe London und sprach mit Ihm über seine Arbeit

Hallo Alex. Du bist ja bereits[foto id=“471297″ size=“small“ position=“right“] einige Jahre beim Film, hast als Schauspieler angefangen, ehe du deine Berufung als Fahrzeug-Koordinator gefunden hast. War es für dich trotzdem etwas Besonderes bei einem »Stirb Langsam« Film mitarbeiten zu können?

Na klar, allein die Tatsache dass es ein »Stirb Langsam« Film ist, machte es für mich zu etwas Besonderem. Ich wusste das wird aufregend, anstrengend und vor allem gewaltig. Immerhin arbeitet man mit Bruce Willis zusammen, einer lebenden Legende. Das war vor allem für mich persönlich aufregend. Vom professionellen Standpunkt aus gab es vor allem jede menge Hindernisse zu überwinden. Doch auch das habe ich sehr genossen. Vor allem, da ich noch bevor das finale Skript stand wusste, dass es eine große Verfolgungsjagd geben wird, die ich organisieren werde. Das Ganze nahm dann erst richtig Fahrt auf, während wir bereits in der Planung steckten. Dadurch ändern sich die Anforderungen an dich, deine Crew und das Material ständig.

Hattest du bei so einer großen Produktion mehr Geld zur Verfügung als sonst?

Was das angeht, kann ich mich, glaube ich, allgemein sehr glücklich schätzen. Ich habe bereits an einigen großen Filmen mitgearbeitet und das Budget richtet sich eigentlich immer danach, was im Film auch wirklich gebraucht wird. Vor allem bei Actionfilmen gibt es da teilweise gewaltige Unterschiede. Ganz abhängig davon, ob es sich um eine kleine Produktion oder einen riesigen Mainstream-Blockbuster handelt. Lange Rede kurzer Sinn: Ja, in diesem Fall hatte ich tatsächlich ein unheimlich üppiges Budget, auf das ich zurückgreifen konnte. Trotzdem gab es Grenzen. Wir konnten es nicht einfach zum Fenster raus werfen. Ich musste mich wie immer an ein Limit halten. Das ist eben Teil der Herausforderung in meinem Job, der zu großen Teilen eigentlich recht langweilig ist. Außer man steht total auf »Excel«. Denn für gewöhnlich muss ich für jeden Film so sechs- bis zehnmal das Budget überarbeiten, da sich immer wieder irgendwelche Anforderungen ändern.

Da kommen mir Deals, wie der mit Mercedes, natürlich sehr gelegen. Die waren so großzügig und haben geholfen, dass die Dreharbeiten reibungslos verlaufen konnten. Die Fahrzeuge sind natürlich super, wir mussten eigentlich nichts verändern, haben sie so verwenden können, wie sie auch beim Händler stehen. Von den Überrollkäfigen und Sicherheitstanks mal abgesehen, die wir für die Stunt-Sicherheit brauchen.

[foto id=“471298″ size=“small“ position=“left“]Hast du den Deal mit Mercedes eingefädelt?

Klar, alles mein Verdienst …. (lacht) Nein, ich habe zwar gute Connections zu Mercedes, aber wenn ich die Gespräche einsteige, sind die Rahmenbedingungen bereits mit den Produzenten abgeklärt. Ob wir Autos kriegen oder auch Teile, oder ob ein Hersteller sogar dafür zahlt, dass wir seine Fahrzeuge im Film zeigen. Bei diesem Film war ich allerdings zum ersten mal sehr früh in den Entscheidungsprozess involviert, da ich die ganzen Anforderungen kannte, die die Fahrzeuge erfüllen müssen.

Zudem mussten wir den Deal erst noch festmachen. Also bestanden viele meine Arbeitstage aus mitternächtlichen Telefonkonferenzen mit Los Angeles oder mit Ungarn. Ich musste mit Mercedes über die Fahrzeuge sprechen. Was wir brauchen, warum wir es brauchen. Wir bekamen im Gegenzug Vorgaben, was wir haben und machen können, und was nicht. Da war ich diesmal ungewöhnlich stark beteiligt, reiste sogar mehrfach nach Stuttgart, um mit so ziemlich jeder Abteilung bei Mercedes zu reden. Das war eine einzigartige Erfahrung und hatte wirklich Spaß gemacht.

Du sprachst ja davon, dass ihr an den Fahrzeugen von Mercedes nicht viel machen musstet, ihr aber die Sicherheit ganz groß schreibt. Bleibt dein Job und der deines Teams nicht trotzdem ziemlich gefährlich?

Glücklicherweise wurde während der Dreharbeiten niemand verletzt. Wenn man die ganzen Action-Szenen und Stunts aber ohne entsprechende Vorbereitung drehen würde, würde das ziemlich sicher anders ausgehen. Genau dafür holen sich die Filmstudios aber Leute wie uns. Profis, die unsichere Dinge sicher machen. Denn es handelt sich hier immerhin »nur« um Filme. Das soll zwar spannend aussehen, für die Leute vor der Kamera aber auch sicher sein. Die Antwort ist also: Prinzipiell schon, aber bisher wurde bei mir noch niemand ernsthaft verletzt und ich habe auch vor, dass das weiterhin so bleibt. Das ist schließlich mein Job.

»Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben« spielt ja in Moskau. Wie schwer war es dort zu drehen?[foto id=“471299″ size=“small“ position=“right“]

Also ursprünglich wollten wir tatsächlich in Moskau filmen, haben uns dann aber dazu entschlossen, den Großteil in Budapest zu drehen. Aus Moskau stammen eigentlich nur sogenannte »Plate-Shots«. Das sind Hintergrundaufnahmen, die am Computer auf eine grüne Wand projiziert werden, die am eigentlichen Set im Hintergrund steht. Durch verschieden Fixpunkte bewegt sich dann die Aufnahme realistisch zum Set und der dortigen Kamerabewegung. Dinge wie die Luftaufnahmen oder den Hintergrund am Garden-Ring haben wir wirklich in Moskau gedreht, weil es so etwas nirgendwo anders gibt.

Und warum dann Budapest?

Ich denke ausschlaggebend war die Infrastruktur. Eine unserer Partner-Firmen betreibt dort ein riesiges Studio. Außerdem passte das Straßenbild, mit dem wir ein glaubhaftes Moskau-Szenario nachstellen konnten. Zudem waren Stadt-Verwaltung und Regierung sehr verständnisvoll. Denn es ist immer so eine Sache, wenn du irgendwo hingehst und sagst, du willst eine Hauptstraße sperren lassen, die sonst täglich von Tausenden Pendlern benutzt wird, nur um dein kleines Filmchen zu drehen. In Russland wäre das ganz anders gelaufen, deutlich teurer geworden und aufwendiger gewesen. In Budapest klappte aber alles super.

Bist du mit dem Resultat zufrieden? Habt ihr alles geschafft, was ihr euch vorgenommen hattet?

Auf jeden Fall. Wir haben genau das erreicht, was ich mir vorgestellt hatte: Eine richtig heiße, rasend schnelle, Adrenalin-geladene Verfolgungsjagd. Eine großartige Sequenz, die so noch nie vorher gemacht wurde. Vor allem unser Regisseur John Moore hatte großartige Ideen. Zum Beispiel die »Offroad-Fahrt auf der Straße«, wo die G-Klasse einfach über all diese Autos drüberfährt und einen Porsche platt macht. Wir haben so ziemlich alles möglich gemacht, was von uns verlangt wurde. Selbst Dinge, die am Anfang unmöglich schienen. Nur eine Szene zu Beginn der Verfolgungsjagd wurde nicht gedreht. Das sollte auf einer vereisten Straße stattfinden. Ansonsten ist alles drin: alle Crashs, alle Überschläge, das Taxi, das in den Laster fliegt, die Fahrt mit der G-Klasse über Lkw …

[foto id=“471300″ size=“small“ position=“left“]Habt ihr das wirklich gemacht? Mit der G-Klasse von den Lastern und über die Autos gefahren?

Ja, einmal ist die G-Klasse komplett vom obersten Truck, ohne Unterbrechung diese »Leiter« – wie wir das genannt haben – runter gefahren. Wie John McClane im Film. Aber viele einzelne Einstellungen und Abschnitte mussten wir mehrfach wiederholen. Vor allem wenn wir im Anschluss am Computer noch Bruce rein schneiden sollten.

Ist Bruce denn ein guter Fahrer?

Das ist echt komisch, jeder fragt mich das. (lacht) Das ist er ganz sicher. Trotzdem werden alle gefährlichen Einstellungen von seinem Stunt-Double, also mir, aus versicherungstechnischen Gründen erledigt. Er wird sich aber auch selbst denken: »Warum sollte ich mich in der Karre weichklopfen lassen. Lasst das doch jemand anderen tun«. Außerdem würde das Studio das nicht erlauben. Trotzdem ist Bruce so viel ich weiß ein sehr guter Fahrer. Was soll ich auch anderes sagen, dass nicht früher oder später seine Leute bei mir auf der Matte stehen … Nein, Scherz beiseite. Bruce ist echt ein großartiger Kerl und es ist eine Freude, mit ihm zu arbeiten, auch wenn wir uns persönlich nur kurz getroffen haben. Trotzdem war es ein großartiges Erlebnis Teil von »Stirb Langsam« zu sein.

Wie viele Autos habt ihr denn während des Drehs geschrottet?

Oh … da muss ich gestehen, dass ich den Überblick verloren habe. Aber ich schätze mal so zwischen 250 und 270.

Bereitet ihr die irgendwie vor? Baut ihr etwa den Motor aus?

Manche präparieren, andere wieder nicht. Zum Beispiel dieses Müllauto. In der einen Szene weicht Bruce – also in diesem Fall natürlich Larry [Rippenkroeger, Bruce Willis Stunt Double] – einer Rakete mit einer 360-Grad-Drehung aus. Dahinter wird dann das Müllauto getroffen. Wir hatten uns also einen Müllwagen gekauft, um damit zu proben. Die Jungs von den Special-Effects haben das Ding dann »vermint« und hochgejagt, um die Explosion der Rakete zu simulieren. Der erste Versuch ging daneben und ich hatte eigentlich erwartet, dass der Wagen danach Schrott ist, aber das Ding war einfach nicht kaputt zu kriegen.

Das passte ganz gut, zum einen sparte mir das Zeit und Mühe neue Fahrzeuge zu organisieren, zum anderen gab es zu diesem Müllauto sowieso eine lustige Story bei uns am Set. Jemand hat mir erzählt, dass einer der Fahrer der felsenfesten Überzeugung wäre, dass es in dem Müllauto spuken würde. Er hatte den Wagen einmal gefahren. Er war gerade dabei einen Transporter in Position zu bringen, um das Müllauto aufzuladen, da wäre der Müllwagen plötzlich von alleine ein Stück die Rampe hochgefahren. Ich fragte, ob er mich veräppeln will, aber ihm was das tot ernst.

Was macht ihr mit den Autos, die den Dreh überleben?[foto id=“471301″ size=“small“ position=“right“]

Naja, die haben wir natürlich Mercedes zurückgegeben. Denn ehrlich gesagt haben nur die Fahrzeuge den Dreh wirklich heil überstanden, von denen uns Mercedes verboten hatte, sie zu demolieren.

War es dann Absicht, dass die ersten Autos, die im Film in die Luft fliegen, ausgerechnet von der Konkurrenz BMW stammten?

Natürlich war das Absicht, hatte aber zwei Gründe. Zum einen ist Mercedes ziemlich strikt, was die Darstellung ihrer Fahrzeuge angeht. Da dürfen keine negative Assoziationen beim Publikum geweckt werden. Was verständlich ist, immerhin spendieren die uns ihre Fahrzeuge. Zum anderen hat es damit zu tun, dass BMW so viel ich gehört habe eine recht große Nummer in Russland ist. Würde die Situation aus dem Film mal wirklich eintreten, ist es sehr wahrscheinlich, dass in Moskau auch tatsächlich BMWs zum Einsatz kämen. Man sieht ja drei Autos in die Luft fliegen, wir hatten insgesamt neun, die wir auch in den Proben in die Luft jagen konnten.

Ist das nicht irre teuer? Ich meine, 250 Autos, das geht doch leicht in die Millionen…

Ja, definitiv. Selbst der Produkt-Placement-Vertrag mit Mercedes belief sich auf … ich bin mir nicht sicher, ob ich die Zahlen jetzt alle richtig im Kopf hab, aber ich glaube es ging um knapp 3,5 Millionen Dollar.

[foto id=“471302″ size=“small“ position=“left“]Und wie lang ist die Sequenz, die letztendlich im fertigen Film gelandet ist?

Das müssten zwölf bis 15 Minuten sein, je nach Fassung. Der Extended Cut auf der Blu-Ray ist etwas länger. Aber wir hatten Stunden an Material, das man hätte verwenden können.

Wird es denn auch eine Fortsetzung geben?

Soviel ich gehört habe soll es eine geben. Wenn dem so ist, hoffe ich, dass sie wieder in Europa gedreht wird und ich mit an Bord geholt werde. Denn es war eine echte Herausforderung, teilweise auch echt hart, aber im großen und ganze ein echter Spaß.

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