Klassenantriebe – Business fährt Diesel – Luxus nur manchmal
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Wenn man die automobile Entsprechung einer Nische verdeutlichen möchte, empfiehlt sich ein Blick in die Zulassungsstatistik des KBA in der oberen Mittelklasse. Im Monat Mai beispielsweise wurden 12.247 Limousinen und Kombis dieser Kategorie zugelassen.

Darunter waren 3.796 Audi A6, 4.350 BMW der 5er-Serie und 3.463 E-Klassen von Mercedes. Zusammen kommen die deutschen Platzhirsche auf 11.609 Einheiten oder 94,8 Prozent Marktanteil. Die übrigen fünf Prozent teilen sich Alpina, Infiniti, Jaguar, Lancia, Lexus, Volvo und Renault, wobei der Renault Latitude ein einsames Singledasein fristet, während die Infiniti-Limousinen immerhin noch als Quartett auftreten. Im Vergleich dazu ist der Lexus GS mit 20 Einheiten schon recht ordentlich im Markt vertreten. Volvo mit insgesamt 356 Zulassungen für V70 und S80 und 217 Jaguar XF sind dagegen schon fast Bestseller. Alpina kommt übrigens auf insgesamt 11 Einheiten im Mai.

Der kleine bayrische Hersteller mit den BMW-Genen ist beim Modell D5 konsequent. Das D steht für Diesel und der ist in Deutschland in der Business-Class fast so verpflichtend wie die Wahl eines deutschen Modells. Bei BMW beispielsweise liegt der Dieselanteil bei 94,8 Prozent, Audi verkauft nur jeden zehnten A6 mit Ottomotor und Mercedes kommt auf 84 Prozent Selbstzünder. Auch bei den relativ erfolgreichen Importeuren Volvo und Jaguar liegt die Dieselquote auf BMW-Niveau bei rund 95 Prozent. Den bietet Maserati beim Ghibli auch an, was zu Achtungserfolgen führen könnte. Zu mehr als einem Nischendasein dürfte es allerdings kaum reichen. Das fristet eine Klasse höher, in der Ober- und Luxusklasse, auch sein großer Bruder, der Quattroporte mit 9 Einheiten im Mai.

Von den 2.148 Neuzulassungen im höchsten Fahrzeug-Segment entfielen 2.054 auf heimische Modelle, wobei das das Angebot auf den ersten Blick größer ist als bei den Business-Limousinen. Das Kraftfahrtbundesamt zählt den Mercedes CLS ebenso in die Oberklasse wie das 6er-Coupé von BMW. Zusammen mit dem Mercedes CL ergänzen die Coupés die klassischen Limousinen. Der CLS ist mit 616 Einheiten gar der Bestseller im Segment. Anders als in der oberen Mittelklasse haben auch Porsche und VW in der High Society der Limousinen mit Panamera beziehungsweise Phaeton ein Angebot im Schaufenster. Bester Importeur ist der Bentley Continental. Immerhin 46 Neuzulassungen verbuchte die britische VW-Tochter im Mai, 14 Jaguar XJ, 8 Lexus LS und immerhin 2 Rolls-Royce Phantom runden das Bild ab. Anders als in der Business-Class ist es in den oberen Gefilden nicht ganz so wichtig, ob ein Diesel unter Haube arbeitet. Während bei Audi, BMW, Porsche, Mercedes, VW und Jaguar Selbstzünder auf Quoten von bis zu 80 Prozent kommen, setzen die ganz noblen Briten am oberen Rand des Preissegments klassisch auf leistungsstarke Benziner.

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