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Maserati Quattroporte S Q4 – Brioni für Quattro Stagioni
Maserati Quattroporte S Q4 - Brioni für Quattro Stagioni Bilder

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Im Normalfall leitet der Allradantrieb seine Kraft an die Hinterachse Bilder

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Zwei Turbos versorgen drei Liter Hubraum mit Luft Bilder

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Innen geht es edel zu Bilder

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Wer in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigen will, muss dafür bei Audi, BMW oder Mercedes meist zwei Zylinder mehr bestellen Bilder

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Mit 550 Nm gehört der Quattroporte selbst in der Basisversion noch zu den stärksten Luxuslinern am Markt Bilder

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Natürlich grollt der V6 nicht ganz so verlockend wie der V8. Doch schon beim Anlassen hört man ein charakteristisches Fauchen Bilder

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Die Preise starten bei 107.695 Euro Bilder

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Die V6-Version bringt es auf 410 PS Bilder

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Bisher gab es die Oberklasselimousine nur mit V8 und Hinterradantrieb Bilder

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Den Maserati Quattroporte gibt es nun auch mit Allradantrieb und V6-Turbo Bilder

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Leistung und Luxus satt und immer am oberen Ende des Segments – so hat Maserati den Quattroporte als ebenso potente wie prunkvolle Limousine für Genießer mit gut gefülltem Konto etabliert. Doch jetzt brechen bei den Italienern neue Zeiten an: Weil Firmenchef Harald Wester den Absatz bis 2015 von heute nicht einmal 10.000 auf über 50.000 Fahrzeuge steigern will, gibt die vornehme Fiat-Tochter ihre exklusive Ausnahmestellung auf und steigt vom Olymp herab – zumindest ein Stückchen.

Um neue[foto id=“465572″ size=“small“ position=“right“] Kundenschichten zu erschließen und auch im Firmengeschäft zu punkten, bringt Maserati jetzt im Quattroporte erstmals seit rund zwei Jahrzehnten wieder einen V6-Motor an den Start. Und als wäre das noch nicht genug des Neuen, gibt es die feudale Designer-Limousine nun erstmals auch mit Allradantrieb.

Herz von Ferrari

Auf den ersten Blick ist der drei Liter große Sechszylinder, der genau wie der V8 mit seinen 3,8 Litern Hubraum bei der schnellen Schwester Ferrari gebaut wird, vor allem eine Wahl der Vernunft. Schließlich ist er mit einem Grundpreis von 107.695 Euro rund ein Drittel billiger als das bisherige Modell und mit einem Verbrauch von 10,4 Litern obendrein knapp zwei Liter sparsamer.

[foto id=“465573″ size=“small“ position=“left“]Doch kommt bei dem Motor auch das Vergnügen nicht zu kurz: Mit 300 kW/410 PS und 550 Nm gehört der Quattroporte selbst in der Basisversion noch zu den stärksten Luxuslinern am Markt und geht entsprechend behände zur Sache: Wer in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigen will, muss dafür bei Audi, BMW oder Mercedes meist zwei Zylinder mehr bestellen. Und mit einem Spitzentempo von 283 km/h fährt der Quattroporte der deutschen Konkurrenz ohnehin davon. Schließlich drehen die ihren Luxuslimousinen bei 250 km/h den Saft ab und lassen nur den Tuningmodellen mehr Auslauf.

Beim Klang die Nase vorn

Genau wie beim Tempo haben die Italiener auch beim Klang die Nase vorn. Natürlich grollt der V6 nicht ganz so verlockend wie der V8. Doch schon beim Anlassen hört man ein charakteristisches Fauchen und wenn sich im Sportmodus die Schallklappen in den vier Endrohren öffnen und der V6[foto id=“465574″ size=“small“ position=“right“] mit voller Inbrunst bläst, dann klingeln den Insassen die Ohren und das Ensemble der Arena in Verona wird plötzlich zum Kinderchor.

Dass der V6 fast so viel Spaß macht wie der Achtzylinder hat aber noch einen weiteren Grund: Den neuen Allradantrieb, den Maserati ohne Rücksicht auf Audi und seine kommenden Geländewagen frech „Q4“ nennt. Grundsätzlich auch weiter auf den reinen Heckantrieb fokussiert, leitet er binnen 150 Millisekunden bis zu 50 Prozent der Kraft an die Vorderachse und sorgt so dafür, dass der Luxusliner auch bei schlechter Traktion gut vom Fleck kommt, in Kurven stabiler fährt und man den Designeranzug über alle vier Jahreszeiten genießen kann. Brioni für Quattro Stagioni sozusagen.

[foto id=“465575″ size=“small“ position=“left“]Fazit

Mit dem V6-Motor für den Quattroporte, den es im nächsten Jahr für noch einmal 3.000 Euro weniger auch als reinen Hecktriebler geben wird, ist es bei den Italienern aber noch nicht getan. Denn allein damit ließen sich die gewaltigen Stückzahlzuwächse natürlich nicht stemmen. Vielmehr ruhen die Hoffnungen von Firmenchef Wester dabei auf dem neuen Ghibli, der nach den Sommerferien als kleiner Quattroporte-Bruder im Format der E-Klasse in den Handel kommt und mehr noch auf dem Geländewagen Levante, der für 2014 auf dem Plan steht. Allerdings gibt es zwei Elemente, die alle drei Baureihen einen: Egal ob Quattroporte, Ghibli oder Levante – immer sind V6 und Q4 mit von der Partie.

Maserati Quattroporte S Q4 – Technische Daten

Luxuslimousine
Länge/Breite/Höhe (m): 5,25/1,94 (2,10 mit Spiegeln)/1,48
Radstand (m): 3,17
Kofferraumvolumen (l): 530
Motor: V6-Biturbo
Hubraum: 2.979 ccm
Leistung: 300 kW/410 PS
max. Drehmoment: 550 Nm
0-100 km/h: 4,9 s
V-max: 283 km/h
Verbrauch: 10,5 Liter
CO2: 246 g/km
Preis: 107.695 Euro

Kurzcharakteristik Maserati Quattroporte S Q4

Alternative zu:

Porsche Panamera, BMW Sechser, Audi A7 und den üblichen Luxuslimousinen

Passt zu:

Architekten und Agenturchefs, die es ein bisschen sparsamer mögen oder in Höhenlagen wohnen.

Wann kommt er:

Im Juni 2013

Sieht gut aus:

auf dem Boulevard der Eitelkeiten und einer breiten, kurvigen Bergstraße

Was kommt noch:

Im nächsten Jahr der V6 auch ohne Allrad

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Gast auto.de

Juli 2, 2013 um 7:43 pm Uhr

Bin mit meinem Audi S5 Sportback incl. Abt-Tuning (282 km/h, 4,6 sec von 0 auf 100 km/h und 520 Nm auch ganz zufrieden – da braucht’s nicht so einen Italo-Dampfer.

Volker Dembke

Juli 1, 2013 um 11:24 pm Uhr

sollte einer er führenden luxus sportwagenhersteller der welt auf einen unbedeutenden möchtegern rücksicht nehmen?????

Gast auto.de

Juli 1, 2013 um 9:20 am Uhr

Den neuen Allradantrieb, den Maserati ohne Rücksicht auf Audi und seine kommenden Geländewagen frech "Q4" nennt…… "Q4" gabs schon bei ALFA Romeo

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