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Mercedes-Benz Nachtsichtsysteme – Zur Sicherheit angestrahlt
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Eingesetzt wird der neue Assistent unter anderem im Mercedes CL Bilder

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Angezeigt wird das Bild der Nachtsichtkamera im Cockpit Bilder

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Der Assistent sieht weiter als der Lichtkegel reicht Bilder

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Ein neues System von Mercedes strahlt den Fußgänger nun direkt an Bilder

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Nachst sind Fußgänger am Straßenrand nur schlecht zu erkennen Bilder

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Nachtsichtsysteme gehören in der Oberklasse mittlerweile zu den beliebtesten Optionen – die Ausstattungsrate etwa bei der S-Klasse von Mercedes-Benz liegt bei über 50 Prozent. Dabei erhält der Fahrer bei den sogenannten aktiven Systemen ein getreues Abbild einer wie von Fernlicht bestrahlten Fahrzeugumgebung. Diese Systeme senden auch bei abgeblendetem Hauptscheinwerfer Infrarotlicht aus, das dann reflektiert, von der Kamera erfasst und im Auto abgebildet wird. Passive Systeme, wie sie Audi oder BMW verwenden, erfassen vorhandene Wärmestrahlung und erzeugen damit ein wie ein Fotonegativ erscheinendes Bild: Wärmere Körper werden heller als die Umgebung dargestellt.

Beide Systeme haben ihre Schwächen, weshalb Hersteller und Zulieferer Software-Lösungen entwickelt haben, mit denen Fußgänger erkannt und auf dem Bildschirm farblich markiert oder mit einem Rahmen eingefasst werden. Bei BMW [foto id=“333812″ size=“small“ position=“left“]wird im Bedarfsfall auch ein Symbol in die Windschutzscheibe eingespiegelt. Noch immer gilt allerdings: Man muss erst einmal auf den Bildschirm schauen, um zu erfassen, wo der Fußgänger steht.

Jetzt hat Mercedes-Benz die Technik um eine Stufe erweitert: Vom System erkannte Fußgänger werden mit einem Punktstrahler bis zu vier Mal kurz angeblinkt. Wir haben es in Fahrtests ausprobiert: Damit kann man einen Menschen eigentlich nicht mehr übersehen. Auch der Fußgänger nimmt das fokussierte Punktlicht wahr, sofern er sich nicht vom Auto wegbewegt – und ist damit vor einer möglichen Gefahrenquelle gewarnt. Das funktioniert so gut, dass es einen technischen Durchbruch für Nachtsichtsysteme darstellen könnte. Denn auch wenn die Systeme in der Oberklasse bereits kommerziell erfolgreich sind: Ihr Nutzen war bislang eher dekorativer Art.

Das Mercedes-System funktioniert ab 45 km/h – leider nur dann, wenn auch der normale Nachtsicht-Bildschirm aktiviert ist, den es doch eigentlich überflüssig macht. So verschwindet im Fall der S-Klasse der Drehzahlmesser völlig, und der Tacho mutiert zum schmalen Band. Eine Blendung entgegenkommender oder vorausfahrender Autos findet nicht statt – dafür sorgt eine Mehrzweck-Kamera, die das Umfeld überwacht. Es werden zudem nur Fußgänger am [foto id=“333813″ size=“small“ position=“left“][foto id=“333814″ size=“small“ position=“left“]rechten Fahrbahnrand angeblinkt.

Möglich macht das punktgenaue Anstrahlen des Fußgängers eine spezifische Blende im Frontscheinwerfer mit einer ausgefrästen Nut. Dabei handelt es sich um eine Variation des intelligenten Lichtsystems mit adaptivem Fernlicht-Assistenten. Die Blende schwenkt blitzschnell in die entsprechende Position. Übrigens kann es beim Zurückfahren in die Abblend-Position je nach Stellung der Blende durchaus passieren, dass kurzzeitig ein Lichtpunkt im Himmel auftaucht. Das ist der Mechanik geschuldet, stellt aber keine Beeinträchtigung dar.

Mercedes-Benz wird das auf die etwas sperrige Bezeichnung „Aktiver Nachtsicht-Assisten PLUS“ hörende System ab Mitte 2011 im Coupé der S-Klasse, dem CL, anbieten. Dort ersetzt es das derzeit für rund 1.850 Euro angebotene Nachtsichtsystem. Die verbesserte Variante dürfte sukzessive als Option auch in anderen Baureihen Einzug halten.

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