Neuartige Umrüstung auf Autogas – Kompakte Lösung
Neuartige Umrüstung auf Autogas - Kompakte Lösung Bilder

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Der Aufbau im Detail Bilder

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Im Motorraum ist von der Umrüstung fast nichts zu erkennen Bilder

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Sauber ist der zweite Einfüllstutzen verstaut Bilder

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In der Reserveradmulde befindet sich der Zusatztank Bilder

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Schalter für den Wechsel zwischen Benzin und Autogas Bilder

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Kompakte Lösung Bilder

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Durch die ständig steigenden Kraftstoffpreise denken mehr und mehr Fahrer über eine Umrüstung auf Autogas nach. Denn dieser Kraftstoff ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch günstiger. Bis 2018 ist die Reduzierung der Mineralölsteuer gesichert und auch darüber hinaus wird der alternative Kraftstoff LPG (Liquefied Petroleum Gas) wohl gefördert werden.

Einige Hersteller bieten schon ab Werk eine Umrüstung auf Autogas an, für Gebrauchte gibt es Nachrüstlösungen. Zurzeit werden rund 450.000 Autos mit LPG betrieben, bis 2015 sollen es schon über eine Million sein.

Für die meisten Autofahrer rentiert sich der Wechsel:

Kostet der Liter Benzin zurzeit rund 1,55 Euro, sind es bei LPG nur 76 Cent. Trotz eines Mehrverbrauchs von rund 20 Prozent rechnet sich der Gasbetrieb häufig schon nach wenigen Jahren. Doch die Umrüstung ist mit pekuniärem und zeitlichem Aufwand verbunden: Neben den mindestens 1.500 Euro bei besonders günstigen [foto id=“356794″ size=“small“ position=“left“]Anbietern muss man auch ein bis zwei Tage für die Umrüstung selbst einkalkulieren. Und nicht bei allen Umbauten ist das Ergebnis am Ende überzeugend.

Eine neue Lösung

Die Firma Twintec aus Königswinter, sonst eher bekannt als Produzent von Partikelfiltern und Kaltlaufreglern, hat jetzt in Zusammenarbeit mit der FEV Motorentechnik eine neue Lösung entwickelt. Mit dem Autogas-System TwinFuel bietet das Unternehmen für 1,6-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor von Audi, Ford, Opel, Seat, Skoda und VW einen Komponenten-Satz an, der nicht nur zügig montiert werden kann, sondern auch noch andere Vorzüge bietet: Das System benötigt keine TÜV-Einzelabnahme und keine Nachkalibrierung. Durch vormontierte Bauteile des modularen Einspritzsystems werden zudem Fehler beim Einbau reduziert.  [foto id=“356795″ size=“small“ position=“right“]

Außerdem kann das zusätzliche Steuergerät für den Gasbetrieb über eine konventionelle On-Board-Schnittstelle (OBD) ausgelesen werden, was eine schnelle Kontrolle in der Werkstatt ermöglicht. Durch eine patentierte Technik wird die Einspritzung auf die unterschiedlichen Kraftstoffqualitäten angepasst, so dass kein Leistungsverlust entsteht. Die Qualität von LPG kann je nach Marke ganz unterschiedlich sein: Denn die europäische Norm regelt nicht das Mischungsverhältnis der Komponenten Propan und Butan. Da Butan einen höheren Energiegehalt hat und teurer ist, wird meist der Propan-Anteil erhöht. Durch die automatische Anpassung soll es beim neuen System keinen Drehmoment- oder Leistungsverlust geben, verspricht Twintec.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Neuartige Umrüstung auf Autogas – Teil II

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Bei der zweijährigen Entwicklung, die unter anderem auch am Polarkreis und in Spanien durchgeführt wurde, legten die Ingenieure vor allem Wert auf hohe Alltagstauglichkeit. Im Gegensatz zu anderen Nachrüstlösungen setzen sie auf eine Flüssigeinspritzung im Saugrohr und nicht auf einen Verdampfer. Das [foto id=“356797″ size=“small“ position=“left“]soll nicht nur einen Betrieb bis – 30 Grad ermöglichen (sonst: – 5 Grad), sondern auch ein weicheres, fast unmerkliches sequentielles Umschalten der Betriebsarten ermöglichen.

In der Praxis klappt das gut

Kurz nach dem Start, bei dem der Motor immer im Benzin-Betrieb läuft, regelt die Anlage automatisch auf Gas um. Es sei denn, der Tank in der Reserveradmulde ist leer oder der Fahrer schaltet manuell mittels einer Taste auf Benzinbetrieb um. Eine saubere Lösung ist auch der zusätzliche Tankeinfüllstutzen. Statt eines großen Messinganschlusses in der C-Säule oder im Heck setzen die Ingenieure auf einen versteckten Anschluss in der Tankmulde. Darauf wird ein Adapter geschraubt (je nach Land unterschiedlich) und zumindest bei den über 6.000 deutschen LPG-Tankstellen kann die Befüllung beginnen. Praktisch: Durch den Zusatztank wächst der Aktionsradius deutlich.[foto id=“356798″ size=“small“ position=“right“]

Erweiterung der Produktpalette

Die Produktpalette wird im Laufe des Jahres weiter ausgebaut. Nach den 1,6-Liter-Motoren kommen dann Vierzylinder mit 1,4 Liter Hubraum an die Reihe und wenig später folgen die Komponenten für Sechszylindermotoren. Den Umbau vornehmen können Werkstätten, die eine GSP/GAP Berechtigung vorweisen. Die Qualität kostet allerdings: Je nach Fahrzeug zahlen Kunden für die Umrüstung mit einer dreijährigen Herstellergarantie mindestens 2.500 Euro. Viel Geld, das allerdings nicht unbedingt weg sein muss: LPG-Autos erzielen auf dem Gebrauchtwagenmarkt einen deutlich höheren Preis als solche mit konventionellem Antrieb.

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Gast auto.de

Mai 19, 2011 um 8:24 pm Uhr

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen, das gibt es bei Vialle schon seit mindestens 5 Jahren.
Leider war ich davon nicht so überzeugt. Erst Systemfehler, dann Startschwierigkeiten, vorgeschriebener Tank und extrem geringe Reichweite.
(Mit nem Passat 3BG 2.0 gerade so 300 km) Zudem hatte ich ständig ruckler drin, ist vor allem bei längeren Strecken aufgefallen. Möchte gar nicht wissen, wie ungesund das für den Motor war. Nach fast 2 Jahren und ca. 10 Werkstattbesuchen, konnte das Problem nicht behoben werden. Jetzt hab ich ne BRC drin, läuft einwandfrei aber der Verbrauch ist der gleiche wie bei Flüssigeinspritzung.

Gast auto.de

Mai 10, 2011 um 9:58 am Uhr

Ich fahre schon seit 4 Jahren einen Grand Voyager mit 3.3 Liter Hubraum mit einer Prins Anlage, die läuft mit kleineren Aussetzern eigentlich sehr gut.
WICHTIG ZU WISSEN: Im Ausland wird fast überall ein Magnetadapter verwendet,
d.h. vor dem Urlaub auf jeden Fall erkundigen, welcher Adapter benötigt wird.
Weiterhin sollte der Füllanschluss auf jeden Fall ein Außengewinde haben und einen großen Innendurchmesser (hier gibts wohl unterschiede), da hierdurch die Füllzeit deutlich verringert wird. Wenn man mal 15 Min. zum Tanken gebraucht hat, weil die Tankanlage miserabel ist, und der Gastank 10-15 meter weiter weg steht, weis man einen großen Tankstutzen zu schätzen.
MFG Holger

Gast auto.de

Mai 8, 2011 um 2:24 pm Uhr

Da kann ich Mario nur zustimmen!
Vialle stellt mit der LPi-Anlage bereits seit Jahren für fast alle Hersteller und Motoren eine Autogas-Anlage mit Flüssiggas-Einspritzung her. Ich fahre mittlerweile seit 4 Jahren in meinem Peugeot eine solche Anlage und bereue es bis heute nicht. Habe bisher kein einziges Problem gehabt, auch hat die Anlage bisher bei keinen Temperaturen Probleme bereitet. Den Mini-Einfüllstutzen gibt es auch schon seit Jahren, man muss dem Umrüster nur sagen, dass man den haben möchte 😉 !
Mittlerweile stellt Vialle auch Autogas-Anlagen für moderne Benzin-Direkteinspritzer und Turbomotoren her.
Gruß Daniel

Gast auto.de

Mai 8, 2011 um 11:30 am Uhr

Schlecht recherchiert.
Diese Technik (Flüssiggas-Direkteinspritzung als Nachrüstsatz) gibt es
schon ein paar Jahre. Die holländische Firma Vialle bietet dies in Deutschland
flächendeckend, über Partnerwerkstätten, an.
mfG Mario

Gast auto.de

Mai 8, 2011 um 8:56 am Uhr

ja ich habe es schon getan.habe mein VW Polo 1.4 sei 4 Monaten umrüsten lassen in Berlinund habe eine Prins Gas anlage mit 46 Lieter gas bin sehr zufrieden habe auf 2000,Kilometer ca 11 lieter benzin zum staten gebraucht ansonsten Fahre ich mit Gas komme im Stadtverker ca 600 kielometer Autobahn natürlich weiter. ich bereue es nicht den um bau! nach 3 Tagen ist es erledigt.
wer fragen hat kann sich gern bei mir melden wegen den umbau unter Dobbermannannet@aol.com so Leute wartet nicht so lage mit euren umbau lohn sich vor allen schont es den Geldbeutel.

mfg Mirko

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