Neue Oldtimer 2013 – Junges, altes Blech
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Mit 30 Jahren stehen die meisten Menschen im Saft ihres Lebens. Nichts zwickt und der Körper ist noch voller Energie. Autos werden ab diesem Alter dagegen schon als Oldtimer bezeichnet, auch wenn sie noch recht frisch daher kommen. 2013 erreichen wieder einige Modelle den Status, der das Tragen eines H-Kennzeichens erlaubt. Das bringt ein paar Vorteile mit sich: Zum einen muss der Halter lediglich eine pauschale Kfz-Steuer (derzeit knapp unter 200 Euro) zahlen, die sich nicht an Hubraum oder Schadstoffausstoß orientiert, und es gibt auch besonders günstige Versicherungstarife. Zum anderen darf der Oldie auch ohne grüne Plakette in Umweltzonen.

Dort erhält jetzt Audi 100 des Typs 43 auch ohne Katalysator Eintritt. Die Limousine kam schon 1982 auf den Markt, ein Jahr später folgte der 100 Avant. Der Kombi fiel vor allem d[foto id=“454012″ size=“small“ position=“left“]urch seine große und coupéhaft geformte Heckscheibe auf. Starke Motoren und ein sportliches Fahrwerk machten ihn so einem der ersten Lifestyle-Kombis überhaupt. Bis dahin waren die praktischen Lademeister eher etwas für Handwerker und Handlungsreisende.

Sportliche Fahrer dürften die Corvette C4 lieben. Der Ami mit dem 5,7-Liter-V8-Motor kann nun endlich nicht nur mit satten Fahrleistungen glänzen, sondern auch mit einer günstigen Kfz-Steuer. Ein anderer Exot aus Japan feiert dieses Jahr ebenso ein Jubiläum: Der 300 ZX war Nissans Antwort auf alle europäischen und amerikanischen Sportwagen. Die flache Flunder begeistert nicht nur mit Klappscheinwerfern, sondern auch mit starkem V6-Benziner und 161 PS.

Beim Citroen BX, der ebenfalls nun 30 Jahre alt wird, rentiert sich die pauschale Oldtimerversicherung wahrscheinlich ebenso wenig wie für den gleich alten Honda Civic der dritten [foto id=“454013″ size=“small“ position=“left“]Generation. Und auch die Kleinwagen Peugeot 205 und Fiat Uno sind zwar Trendsetter und wichtige Säulen ihrer Marken. Doch als Brot- und Butterfahrzeuge sind sie meist schon in fünfter Hand verschlissen, so dass eine Restaurierung zum anerkannten Oldtimer nur was für absolute Fans ist.

Etwas anders sieht es mit dem Mercedes 190er (W201) aus. Der Baby-Benz mit 4,42 Meter Länge zählt zwar in die Mittelklasse, für Mercedes war es aber ab dem 9. Dezember 1982 ein wichtiger Schritt, die Marke für das untere Preissegment zu öffnen. Der Erfolg gibt der Entscheidung Recht, das Modell wurde bis 1993 über 1,8 Millionen Mal verkauft. Vor allem die sparsamen aber lahmen Diesel sind beliebt.

Die waren ein gefundenes Fressen für Fahrer eines Opel Kadett GT/E. Rüsselsheims Antwort auf Golf GTI und Escort XR3i hatte einen 1,8-Liter und 115 PS leichtes [foto id=“454014″ size=“small“ position=“right“]Spiel mit anderen Kompakten. Durch forcierte Gangart jugendlicher Lenkradartisten landeten allerdings viele GT/Es im Straßengraben und nur die wenigsten überlebten. Heutige Fahrzeuge werden garantiert gut gehegte Sammlerstücke.

Auch erste Fahrzeuge des VW Golf II sieht man heute nur noch selten auf den Straßen. Der Wolfsburger Klassiker der zweiten Generation rollte ab 1983 von den Bändern und bot mehr Platz und ein besseres Fahrverhalten als sein Vorgänger. Kein Wunder, dass der Kompakte und Namensgeber einer ganzen Generation bis 1992 über 6,3 Millionen Mal gebaut wurde.

Damit ein Oldtimer als solcher übrigens auch vom Staat anerkannt wird, benötigt er eine spezielle amtliche Begutachtung gemäß § 23 StVZO. Das Fahrzeug [foto id=“454015″ size=“small“ position=“left“]muss mindestens 30 Jahre alt und in einem guten Pflege- und Erhaltungszustand sein, also besser als es alte Autos normalerweise sind. Entscheidend für die H-Zulassung ist aber nicht nur das Baujahr, sondern der tatsächliche Produktionstag.

Wichtig ist, dass die Hauptbaugruppen des Fahrzeugs im Originalzustand sind oder zeitgenössisch ersetzt wurden. Auch eventuelle Anbauteile müssen dem damaligen Originaleindruck entsprechen. Als Nachweis dienen beispielsweise Gutachten, Fahrzeugbrief, Fachliteratur, Prospekte, Originaldokumente oder auch Presseberichte.

Das Gutachten dient zum Erlangen des historischen H-Kennzeichens, bei dem der Zulassungsnummer ein „H“ nachgestellt wird. Derzeit sind auf deutschen Straßen rund 240.000 Autos mit H-Kennzeichen unterwegs.

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