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Ralf Richter: »… und bäääng haste die Schallmauer gebrochen!«

Ralf Richter: »... und bäääng haste die Schallmauer gebrochen!« Bilder

Copyright: S. Wonka

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Dagmar Leischow – Ralf Richter spielte 1981 den Dieselmaat Frenssen in »Das Boot«. Diese Rolle machte ihn bekannt; zur Legende wurde er aber 1999 als Kalle Grabowski in »Bang Boom Bang«. Im Interview mit auto.de sprach Ralf Richter über V8-Klang-Stromer, seinen goldenen Mercedes und sein Traumauto

Herr Richter, wie viele Autos besitzen Sie im Moment?

Gar keins. Weil ich in der Kölner Innenstadt wohne, kann ich überall zu Fuß hingehen. Außerdem kriegt man hier ständig Knöllchen. Während Sie noch auf der Suche nach dem Parkscheinautomaten sind, haben Sie meist schon den ersten Strafzettel unterm Scheibenwischer. Deswegen macht ein eigener Wagen derzeit für mich keinen Sinn.

Heißt das, Sie haben sich von Ihrem goldenen Mercedes Coupé 500 SEC getrennt, das durch den Film »Вang Boom Bang« Kult wurde?

Eins vorweg: Ich habe nie das Original besessen. Mein Gefährt war im Grunde ein Schrotthaufen, der bloß von außen etwas hermachte. Jetzt hat ihn ein Autohädler, der sich mit alten Fahrzeugen auskennt, wieder ein bisschen aufgemotzt. Ich leihe ihn mir manchmal für Fotoaufnahmen aus, wenn ich bei einer »Вang Boom Bang«-Veranstaltung eingeladen bin.[foto id=“450246″ size=“small“ position=“right“]

Hatten Sie schon immer ein Faible für Mercedes?

Ich habe mich oft für diese Marke entschieden. Denn früher war ich ziemlich viel unterwegs von Drehort zu Drehort. Da bin ich manchmal mehr als 30.000 Kilometer im Monat gefahren. Der 450 SEL, der 500 SEL oder der 560 SEL boten mir dafür die nötige Bequemlichkeit.

Haben Sie grundsätzlich die Marktneuheiten bevorzugt?

Ich erstand lieber Gebrauchtwagen, weil mir die älteren Modelle besser gefallen haben. Oldtimer hatte ich allerdings nie. Die benötgen ja ungeheure Pflege und sind wirklich nur was für leidenschaftliche Schrauber.

Zu denen Sie nicht gehören?

Nur bei meinem Renault Alpine A310 habe ich selber Hand angelegt. An den Motor und die Elektrik wagte ich mich aber auch bei ihm nicht heran.

Haben Sie sich diesen Rennwagen von Ihrer »Das Boot«-Gage geleistet?

Nein. Damals legte ich mir einen Mercedes 350 SEL und eine Honda Bol d’Or zu. Das Motorrad kriegte ich von meinem älteren Bruder, der sich mit diesen Maschinen total gut auskennt.

[foto id=“450247″ size=“small“ position=“left“]Trotzdem gelten Sie eher als Auto-Narr. Von welchem Fahrzeug träumen Sie heute?

Schwer zu sagen. Ich habe vor kurzem einen interessanten Artikel in einer Fachzeitschrift gelesen: McLaren will den MP4-12D mit der kompletten Formel-1-Technik in einer ganz kleinen Auflage als Kombi rausbringen. Das wäre natrlich etwas Besonderes.

Zählt für Sie vor allem die PS-Zahl?

Sicherlich hört sich eine aufheulende Kiste toll an. Doch dank meiner Tochter, die in Berlin auf eine Modeschule geht, habe ich inzwischen gelernt, dass man den Umweltaspekt auf keinen Fall vernachlässigen darf. Wenn ich bei ihr mit einem 800-PS-Porsche vor der Tür stünde, wrde sie mir einen Vogel zeigen. Nicht nur wegen des Angeber-Faktors, sondern weil so eine Rakete unnötig viel Dreck in die Luft schleudert.

Wie wäre es mit einem Hybrid?

Den Lexus finde ich nicht schlecht. Wobei der auch bloß teilelektronisch ist – der Motor springt relativ schnell an. Aber mein Freund Michael Fröhlich hat einen genialen Elektro-Sportflitzer designt: den PG Elektrus. Der hat sogar ein eingebautes Soundsystem, mit dem man einen satten V8- oder Formel-1-Klang erzeugen kann.

[foto id=“450248″ size=“small“ position=“right“]Legendärer erster Satz von Ralf Richter als Kalle Grabowski in »Вang Boom Bang«: »Ist der geil! Junge, ich sach Dir, da trittste nur einmal ganz vorsichtig aufs Gas, und bäääng haste die Schallmauer gebrochen!«

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