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Škoda Superb Combi: Eleganz gepaart mit Raumangebot
Škoda Superb Combi: Eleganz gepaart mit Raumangebot Bilder

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Von Thomas G. Zügner

Die Kombi-Familie bei Škoda ist komplett. Nach dem kompakten Octavia und dem kleinen Fabia erhält auch die Top-Baureihe Superb ein Modell mit einem speziellen Lastenabteil, das die Tschechen traditionell Combi nennen (und mit „C“ schreiben). Um sich den geräumigsten Škoda in die heimische Garage zu stellen, ist allerdings noch etwas Geduld gefragt. Der Superb Combi kommt nämlich erst Ende Januar auf den deutschen Markt zu Preisen ab 23.950 Euro.

Praktisch, vielseitig und gleichzeitig elegant: Die Anforderungen, welche die Entwickler an den Mittelklasse-Kombi gerichtet hatten, waren nicht von Pappe. Außerdem sollte das im Werk Kvasiny gemeinsam mit Roomster, Yeti und Superb Limousine gebaute Fahrzeug neben Design, Nutzwert und Geräumigkeit auch ein vorbildliches Preis-/Leistungsverhältnis bieten.

Konzept

Um es vorweg zu nehmen: Die Ingenieure aus der Tschechischen Republik haben ganze Arbeit geleistet. Erleichtert wurde ihre Aufgabe, dass sie in der Superb Limousine bereits eine vielfach gelobte Basis vorfanden. Und so übernahmen sie bei identischem Radstand (2,76 Meter) sowie gleicher Länge (4,84 Meter) und Breite [foto id=“109344″ size=“small“ position=“right“](1,82 Meter) die wichtigsten Fahrzeugkomponenten und kombinierten das markante Gesicht des Superb mit dem fast schon sportlichen Heck, dessen Fenster eine leichte Schräge aufweist und mit einem Dachspoiler verziert ist. Da der Superb Combi serienmäßig mit einer Dachreling ausgerüstet ist, ist er mit 1,51 Meter ein wenig höher als die Limousine.

Der Superb als Limousine mit seinem genialen Heckklappenkonzept, welches das Öffnen des Kofferraums sowohl in Manier eines Stufenheck-Fahrzeugs als auch einer Schrägheck-Version ermöglicht, war natürlich auch die Basis für ein maximales Raumangebot für Passagiere und Gepäck. Die Insassen im Fond des Superb Combi reisen mit einer Knie- und Beinfreiheit, die in ihrer Üppigkeit so manchem Luxusgefährt zur Ehre gereichen würde. Das Ladevolumen, mit 565 bis 1.670 Liter bereits bei der Limousine kein Kind von schlechten Eltern, wurde im Kombi noch ein Stück weit getoppt. Bei normaler Sitzkonfiguration schluckt das Gepäckabteil bereits beeindruckende 633 Liter. Wird die asymmetrisch geteilte Rücksitzbank nach vorne geklappt, erhöht sich der [foto id=“109345″ size=“small“ position=“left“]Stauraum auf fast schon gigantische 1.865 Liter.

Laderaum

Verfeinert haben die Ingenieure die ohnehin bereits sehr praktisch zu bedienende Gepäckraumabdeckung. Sie lässt sich durch einen leichten Druck auf den Griff aus ihrer Arretierung lösen und fährt fein säuberlich in einer Schiene. Beim Superb Combi gibt sie allerdings nicht auf einen Schlag den gesamten Kofferraum „frei“, sondern legt etwa auf halber Strecke einen „Zwischenstopp“ ein. Gegen Aufpreis ist die Entriegelung des Rollos ebenso elektrisch möglich wie das Öffnen und Schließen der Heckklappe.

Eine Besonderheit stellt auch die Beleuchtung des Laderaums dar. Ein Licht in der Heckklappe sorgt gleichzeitig für Helligkeit rund um den hinteren Bereich des Superb Combi. Das Licht an der linken Seite des Gepäckabteils ist herausnehmbar und dient dann als LED-Taschenlampe, die mittels eines Magneten bei Bedarf auch als Notbeleuchtung zum Beispiel bei einer nächtlichen Ölstandskontrolle dienen kann.

Weiter auf Seite 2: Fahrbetrieb; Motoren; Preise & Fazit

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Fahrbetrieb

Das mit Plattform-Modulen aus dem Volkswagen-Mutterkonzern (Golf, Passat) bestückte Fahrwerk des Škoda-Flaggschiffs wurde entsprechend den Anforderungen eines Kombi angepasst und bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Agilität und Komfort. Dass laut Datenblatt der Superb Combi um etwa 22 Kilogramm schwerer ist als die Limousine, aber 57 Kilogramm weniger Zuladung bietet, mag etwas überraschen. Da er aber immer noch 563 Kilogramm zuladen kann, dürfte er im Alltagsbetrieb nur selten an seine Grenzen gelangen. Die maximale Anhängelast beträgt je nach Motorisierung zwischen 1400 und 2000 Kilogramm, eine [foto id=“109347″ size=“small“ position=“right“]Anhängerstabilisierung ist dabei serienmäßig. Ebenso von Haus aus an Bord ist eine praktische Berganfahrhilfe.

Motoren

Aus drei Benzinern und zwei Dieselaggregaten, bei denen es sich allesamt um Direkteinspritzer handelt, besteht die Motorenpalette des Superb Combi. Damit entspricht das Triebwerksangebot weitestgehend dem der Limousine. Lediglich der 105 PS starke 1.9 TDI ist für den Kombi nicht erhältlich, sondern bleibt der Limousine vorbehalten.

Den Einstieg bei den Benzinern bildet der 1.4 TSI, der 125 PS leistet und im Fahrbetrieb keineswegs das Gefühl einer Untermotorisierung aufkommen lässt. Auf 160 PS bringt es der 1.8 TSI, den es neben der Grundversion mit Sechsgang-Schaltgetriebe auch in einer Ausführung mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe (DSG)  gibt. Außerdem kann der Superb Combi 1.8 TSI auch als 4×4-Modell geordert werden. Es verfügt dann über einen permanenten Allradantrieb des schwedischen Zulieferers Haldex mit variabler Kraftverteilung. Dabei werden im Normalfall 96 Prozent der Antriebskraft auf die Vorderachse geleitet. Je nach Fahrsituation und Bedarf schickt eine elektronische Lamellenkupplung blitzschnell und ohne Zutun des Fahrers bis fast 100 Prozent zu den hinteren Rädern. Das Topmodell der Benziner ist ein 3,6 Liter großer Sechszylinder, der stramme 260 PS leistet und generell mit Allradantrieb und einem sechsstufigen DSG ausgerüstet ist.

Aus zwei 2.0 TDI mit unterschiedlichem Charakter besteht die Selbstzünderfraktion. Der Diesel mit 140 PS arbeitet mit Pumpe-Düse-Direkteinspritzung, während der Motor mit 170 PS über eine fortschrittlichere Art den Kraftstoff per Common-Rail injiziert. Beide Aggregate sind im Normalfall mit sechs manuellen Gängen [foto id=“109348″ size=“small“ position=“left“]ausgestattet, können aber auch mittels eines Sechs-Stufen-DSG geschaltet werden. Vom 2.0 TDI mit 170 PS steht zudem eine Allradversion zur Auswahl.

Preise

Noch reichlich bedeckt halten sich die Škoda-Verantwortlichen bei den Preisen. Das betrifft sowohl die Fahrzeugpreise als auch die Tarife für die einzelnen Sonderausstattungen wie beispielsweise das riesige, über beide Sitzreihen reichende Glasdach oder die schlüssellose Zugangs- und Starteinrichtung. Fest steht bislang lediglich, dass der Einstieg in die Welt des Superb Combi bei 23950 Euro für den 1.4 TSI liegt. Damit beläuft sich der Mehrpreis für die Kombi-Version auf 700 Euro und dürfte als Gradmesser auch für die anderen Varianten des tschechischen Lademeisters dienen.

Fazit

Wettbewerber wie Toyota Avensis Combi, Ford Mondeo Turnier, Citroën C5 Kombi oder Opel Insignia Sports Tourer hat der neue Škoda Superb Combi im Visier. Nachdem sein kleinerer Bruder Octavia Combi in dessen Segment längst eine feste Größe ist, sollte auch der Superb-Lastenträger seinen Weg gehen. Mit seiner Kombination aus zeitloser Eleganz, alltagstauglichem Nutzwert, ausgezeichnetem Raumangebot und ausgereifter Technik bei bezahlbaren Preisen sind dem Tschechen jedenfalls die erforderlichen Gene in die Wiege gelegt worden.

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