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Test Jeep Cherokee – Designeranzug für den Pfadfinder
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 Inzwischen haben bei Chrysler-Jeep die Italiener das Sagen und deshalb steht der 4,63 Meter lange Cherokee auf einer vollkommen neuen C-Plattform. Bilder

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ie schmalen Lichtschlitze, der wuchtige Kühlergrill mit seinen sieben Balken und die großzügig dimensionierten Lüftungsöffnungen geben dem seit 1974 gebauten Cherokee ein ganz neues Aussehen, Bilder

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 Auf den ersten Blick wirkt das Interieur durchaus anspruchsvoll Bilder

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Der neue Cherokee, der mit Frontantrieb zu Preisen ab 34.800 Euro seit einer Woche bei den Händlern steht, bricht mit der Tradition. Bilder

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GI Joe würde wahrscheinlich die Welt nicht mehr verstehen. Das soll ein Jeep sein? Wo sind die Kanten geblieben, die geraden Bleche, die einfachen und zweckmäßig sachlichen Formen? Der neue Cherokee, der mit Frontantrieb zu Preisen ab 34.800 Euro seit einer Woche bei den Händlern steht, bricht mit der Tradition und präsentiert sich als amerikanisches Gegenstück zum Range Rover Evoque als Pfadfinder im Designeranzug. Über den neuen Auftritt lässt sich trefflich streiten, doch ein SUV, das in erster Linie in den Großstadt-Straßenschluchten auf die Pirsch geht, darf wahrscheinlich so aussehen und eine neue Designsprache bei der amerikanischen Gelände-Ikone einläuten.

Immerhin ist Jeep bereits seit 70 [foto id=“507044″ size=“small“ position=“right“]Jahren im Gelände unterwegs und hat in diesen sieben Jahrzehnten eine gewaltige Metamorphose erlebt. Aus dem Allzweck-Hobel, mit dem GI Joe in den Krieg zog, ist ein Lifestyle-Mobil geworden, bei dem sich Komfort und Geländetauglichkeit ergänzen müssen. Und spätestens seitdem Design auch in diesem Segment mindestens so wichtig geworden sind wie Wattiefen oder Böschungswinkel, musste der Geländepionier nachziehen. Zudem muss auch ein Jeep inzwischen nicht ausschließlich als Allradler unterwegs sein. Für die Boulevards dieser Welt reicht der Fronantrieb vollkommen.

Ganz neues Aussehen

Die schmalen Lichtschlitze, der wuchtige Kühlergrill mit seinen sieben Balken und die großzügig dimensionierten Lüftungsöffnungen geben dem seit 1974 gebauten Cherokee ein ganz neues Aussehen, das sich auch in der Seitenansicht und im Heck fortsetzt. Deutlicher kann eine Marke seinen Kunden kaum klar machen, dass an dem Modell keine Schraube vom Vorgänger übernommen wurde, denn auch unter der Haube und im Innenraum ist nichts mehr, wie es einmal war.[foto id=“507045″ size=“small“ position=“left“]

Italo-Amerikaner

Vor allen Dingen ist Jeep nicht mehr hundertprozentig amerikanisch. Inzwischen haben bei Chrysler-Jeep die Italiener das Sagen und deshalb steht der 4,63 Meter lange Cherokee auf einer vollkommen neuen C-Plattform. Die teilt er sich mit der Giulietta von Alfa. Der Radstand von 2,70 Meter ermöglicht großzügige Verhältnisse im Innenraum. Der kann allerdings nicht ganz halten, was die stylische Außenhaut verspricht. Auf den ersten Blick wirkt das Interieur durchaus anspruchsvoll, doch beim genauen Hinsehen offenbaren viele Details eine eher durchschnittliche Qualität, die in den USA wahrscheinlich auf positive Reaktionen trifft, in Europa aber kaum Begeisterung wecken dürfte. Dazu trägt vor allem der seltsame Materialmix bei, der zwischen hochwertig und einfach schwankt.

Für den Antrieb stehen zurzeit [foto id=“507046″ size=“small“ position=“right“]zwei Motoren zur Wahl. Ganz klassisch ist ein 3,2-Liter-Sechszylinder-Benziner mit 200 kW/272 PS, der vor allem für die Freunde des amerikanischen Way of Drive angeboten wird und ohne Stopp-Start oder Direkteinspritzung arbeitet. Wesentlich beliebter wird deshalb das Zwei-Liter-Diesel-Angebot sein, das in zwei Leistungsvarianten mit 103 kW/140 PS und 125 kW/170 PS bei den Händlern steht. Für die Kraftübertragung ist entweder ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder eine Neungang-Automatik zuständig.

Akustisch dezent

Bereits in der Basismotorisierung zeigt sich der Cherokee ausreichend Leistung, [foto id=“507047″ size=“small“ position=“left“]die allerdings deutlich vernehmbar an die Antriebsachsen weitergegeben wird. Die manuelle Sechsgangschaltung lässt sich sauber schalten, und auch die Neungangautomatik sorgt für einen angemessenen Komfort. Wie von der Marke gewohnt, zeigt der Cherokee ein problemloses Fahrverhalten, wobei sich aber die Abrollgeräusche immer wieder deutlich bemerkbar machen. Von seiner akustisch dezenten Seite präsentiert sich der jüngste Jeep bei Geschwindigkeiten jenseits der 100 km/h auf der Autobahn entlang gleitend. Bei zurückhaltender Fahrweise fließen dann rund 7,5 Liter durch die Einspritzanlage.

Souverän über Matsch und Feld[foto id=“507048″ size=“small“ position=“right“]

Jeep bietet zwei Allradantrieb-Versionen. Bei den Ausstattungsstufen Longitude und Limited fährt der Cherokee mit einem vollautomatischen einstufigen Transfergetriebe und einem Hinterachsmodul für eine stufenlose Antriebsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse bei allen Geschwindigkeiten im Gelände. Dabei wird die Kardanwelle so lange komplett abgemeldet wie der Allradantrieb nicht benötigt wird. So ausgerüstet wühlt sich der Cherokee souverän über Matsch und Feld. Noch eine Stufe weiter geht der Cherokee Trailhawk, der zusätzlich ein zweistufiges Transfergetriebe mit Geländeuntersetzung besitzt und so auch im felsigen Terrain gut unterwegs ist. Leider ist dieser Antrieb nur in Verbindung mit dem 3,2-Liter-Sechszylinder lieferbar. Eine Kombination mit dem bereits bei rund 1.500 Umdrehungen starken Drehmoment des Diesels wäre gewiss eine reizvolle Art der Fortbewegung, doch daran haben die Amerikaner offensichtlich nicht gedacht.

Jeep Cherokee – Technische Daten

Viertüriger kompakter SUV mit Front- und Allradantrieb
Länge/Breite/Höhe (m): 4,62/1,90/1,67
Radstand (m): 2,70
Motoren
2,0-l-Vierzylinder-Diesel
Leistung: 103kW/140 PS
maximales Drehmoment: 350 Nm bei 1.500 U/min.
Vmax: 189 km/h
0-100 km/h: 12,0 s
Durchschnittsverbrauch: 5,6 l/100 km
CO2-Ausstoß: 147 g/km
Effizienzklasse: A
Preis ab: 34.800 Euro
2,0-l-Vierzylinder-Diesel
Leistung: 125 kW/170 PS
maximales Drehmoment: 350 Nm bei 1.750 U/min.
Vmax: 192 km/h
0-100 km/h: 10,3 s
Durchschnittsverbrauch: 5,8 L/100 km
CO2-Ausstoß: 154 g/km
Effizienzklasse: B
Preis ab: 36.900 Euro
3,2,-l-Sechszylinder-Benziner
Leistung: 200 kW/272 PS
maximales Drehmoment: 315 Nm bei 4.300 U/min.
Vmax: 196 km/h
0-100 km/h: 8,1 s
Durchschnittsverbrauch: 10,0 L/100 km
CO2-Ausstoß: 232 g/km
Effizienzklasse: F
Preis ab: 48.000 Euro

Kurzcharakteristik Jeep Cherokee

Alternative zu: BMW X3, Mercedes GLK, Toyota RAV 4, Range Rover Evoque
Sieht gut aus: Auf der Designmesse und im Matsch
Wann kommt er: ist schon da
Was kommt noch: In Zukunft ein SUV von Alfa Romeo
Passt zu: Boulevard-Cowboys mit Sinn für ausgefallenes Design

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Gast auto.de

April 16, 2014 um 9:37 am Uhr

Als langjähriger eingefleischter Alfisti-und Italo Fan muß ich dir leider rechtgeben. Ich habe ein Alfa-Spider Cabrio mit 250 Ps,Bj 2006 und einen 147 Alfa mit 150 Ps für alle Tage. Beide großartige Autos. Wir überlegen uns seid geraumer Zeit uns die mehr oder weniger neue Gulietta anzuschaffen ( obwohl mir der Lancia Delta auch sehr gut gefällt ! )
So nun kommt das Aber : Lancia zieht sich vom Markt zurück und wird nur mehr im Mutterland Italien verkauft ??
Die Händler geben jetzt schon großzügige Rabatte weil sie das Auto nicht verkaufen können.Bei mir stellt sich jetzt schon die Frage wenn ich mir den Lancia Delta kaufe gibt es in einigen Jahren überhaupt noch Ersatzteile ?! Ich werde noch bis ende des Jahres warten bis der neue Alfa SUV mit Allrad auf den Markt kommt.(baugleich wie Fiat 500L und Jeep)

Gast auto.de

April 15, 2014 um 9:05 am Uhr

Der Cherokee sieht von hinten heute schon mehr nach Alfa als nach Jeep aus…

Vielleicht gewinnt man eine Handvoll neuer Kunden mit diesem Auto, aber was sollen denn bitte die Freunde des bisherigen Jeep-Looks kaufen? Statt immer nur "me too" sollten sich gebeutelte Hersteller wie Fiat Chrysler lieber mal nach Marktlücken umsehen, um dort eigene Ideen zu platzieren und zu vermarkten.

Und ein SUV von Alfa? Oh Gott, was soll denn das!? Schon der 156 Crosswagon war – obwohl technisch wirklich nicht übel – ein Total-Flop. Wer soll denn so etwas wollen? Vor allem nicht solange Alfa kein geschlossenes Programm an "normalen" sportlichen Limousinen und Coupés bereithält.

Das aktuelle Konzern-Management gehört wirklich langsam mal "an die Wand gestellt": Erst sorgte billigstes Badge-Engineering wie im Amiland der 70er dafür dass Lancia ins Gras beissen musste (für wie doof halten die den Kunden eigentlich?). Fiat tritt auf der Stelle und hat vermutlich keinen Schimmer, wie sie den Erfolg des 500ers bei einem Modellwechsel erhalten sollen. Der Panda wurde auch bereits weitgehend seines (einmaligen) Kisten-Images beraubt und Alfa zeigt uns zwar fantastische Kleinserien-Sportwagen, kommt aber mit Modellen zum Geldverdienen nicht aus dem Quark. Zudem werden Giulietta und MiTo entweder langweilig oder überhaupt nicht nennenswert vermarktet.

Wo bleiben neue, innovative Autos wie der erste Lancia Y10? Schönheiten wie der Alfa 156/159? Wo ein neuer, leichter Alfa Spider, oder einer von Fiat? Fiats Ruf als Kleinwagen-Spezialist schreit dazu förmlich nach einem Smart-Konkurrenten! Wieso nehme ich selbst als Auto-Interessierter den (immer noch hübschen) Punto eigentlich gar nicht mehr wahr? Was ist mit einem Punto-Nachfolger? Wo bleiben konkurrenzfähige Golfklasse-Mitstreiter neben der Giulietta? Was um Himmels willen kann man denn noch alles falsch machen???? Nachdem die englische Autoindustrie ja de facto von Ihren Mangern selbst ausradiert wurde, werden die Italiene

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