VW

Volkswagen Classic: 2014 mehr als 20 Veranstaltungen
Volkswagen Classic: 2014 mehr als 20 Veranstaltungen Bilder

Copyright: auto.de

Volkswagen Classic: 2014 mehr als 20 Veranstaltungen Bilder

Copyright: auto.de

Volkswagen Classic: 2014 mehr als 20 Veranstaltungen Bilder

Copyright: auto.de

Volkswagen Classic: 2014 mehr als 20 Veranstaltungen Bilder

Copyright: auto.de

Volkswagen Classic: 2014 mehr als 20 Veranstaltungen Bilder

Copyright: auto.de

Volkswagen Classic: 2014 mehr als 20 Veranstaltungen Bilder

Copyright: auto.de

Vor rund zwei Jahren übernahm Frank Clobes die Leitung von Volkswagen Classic von seinem Vorgänger Eberhard Kittler. Wir trafen Clobes jetzt in Wolfsburg zu einem Gespräch über seinen Ansatz für den Traditionsbereich, unter anderem für die anstehende Internationalisierung seiner Abteilung.Was hat sich bei Volkswagen Classic seit 2013 geändert?

„Wir stellen uns internationaler auf.[foto id=“504761″ size=“small“ position=“right“] So haben wir 2013 bereits zum zweiten Mal an der „4C“, der „China Rallye of international Classic Cars“ teilgenommen. Für das Event 2014 sind wir bereits wieder in intensiven Gesprächen. Insgesamt umfasst unser Kalender mehr als 20 Veranstaltungen.“ Warum gerade eine klassische Rallye in China? „China ist einer der wichtigsten Automobilmärkte weltweit und ein Kernmarkt für Volkswagen. Wir arbeiten sehr eng mit unseren chinesischen Kollegen zusammen. Sowohl 2012 als auch 2013 haben wir Volkswagen China unsere Klassiker zur Verfügung gestellt, um sie für repräsentative Zwecke wie auf Messen und Produkt-Präsentationen einzusetzen. Der Rallye-Einsatz bildete dabei das Finale.“ Beschränkt sich die Internationalisierung nur auf China? „Wir erhalten auch Anfragen aus anderen Märkten zum Thema Classic: Zur Markteinführung des Golf 7 in Nordamerika werden wir im Frühjahr verschiedene historische Modelle präsentieren. Außerdem überlegen wir Journalisten aus Kanada und den USA zu Rallyes nach Europa einzuladen, um den Brückenschlag zu aktuellen Modellen in Nordamerika zu gewährleisten.“ Schloss Dyck ist das deutsche Goodwood. Wäre das nicht etwas für Volkswagen? „Die Volkswagen AG hat ein starkes Engagement bei den Schloss Bensberg Classics. Wir haben mit diesem Sponsoring im Westdeutschen Raum eine sehr hohe Präsenz und werden wahrgenommen. Schloss Dyck wäre aus meiner Sicht sehr interessant für Volkswagen als Marke. Aber es gibt im Moment keine Überlegungen für ein[foto id=“504762″ size=“small“ position=“left“] Engagement.“ Viele Rallyes bedeuten viel Organisation.

„Es gibt ein Kernteam bei Volkswagen Classic. Diese Mannschaft beschäftigt sich das ganze Jahr mit der strategischen Planung. In der Hochphase der Sommermonate können wir auf einen Pool von Mitarbeitern zurückgreifen. Zum Beispiel aus der Volkswagen Sammlung Osnabrück. Ferner erhalten wir personelle Unterstützung aus der Kundendienstwerkstatt des Wolfsburger Werkes. Darüber hinaus schließen wir Kooperationen mit externen Firmen.“ Oldtimer dienen als Markenbotschafter. Wie soll Volkswagen Classic positioniert werden, um die Abteilung „als Marke“ zu etablieren?

„Volkswagen blickt auf eine der längsten Traditionen innerhalb der Automobil-Historie zurück. Fast jeder hat im Lauf seines Lebens Berührungspunkte mit der Marke gehabt. Käfer, Karmann Ghia, Golf 1 – das waren Volumenmodelle. Wann immer wir mit unseren Klassikern unterwegs sind, kommen die Leute auf uns zu und erzählen ihre Volkswagen-Geschichten. Das macht es uns in mehrfacher Hinsicht leicht, Sympathiewerte zu wecken und zu vermitteln.“ Haben Sie einen Lieblings-Oldtimer? „Ich bin ein Cabriolet-Fahrer – aktuell im neuen Beetle. Viele Typen in unserer Sammlung gefallen mir: Vom Käfer[foto id=“504763″ size=“small“ position=“right“] Cabriolet über den offenen Karmann Ghia bis hin zum „Erdbeerkörbchen“. Besonders stolz sind wir auf unser frisch restauriertes Hebmüller-Cabriolet aus dem Jahr 1950, das im vergangenen Jahr erstmals mit dem Star-Pianisten Lang Lang am Steuer zum Einsatz kam. Persönlich verliebt habe ich mich in einen offenen, orangefarbenen Käfer 1302, mit dem ich an der Creme 21 Youngtimer Rallye teilgenommen habe.“ Was hat Eberhard Kittler als sein Vermächtnis hinterlassen? „Er hat mir einen großen Pool an Fahrzeugen und ein hochmotiviertes Team hinterlassen, dass er selbst aufgebaut hat. Die Mannschaft brennt genauso für das Thema Oldtimer wie ich. Außerdem steht er uns als Verantwortlicher für Konzern Classic und als Sprecher Volkswagen Classic weiterhin für die Medienanfragen zur Verfügung. Als „wandelndes Lexikon“ ist er zudem ein wertvoller Ansprechpartner in historischen Fragen.“ Wie weit ist die Integration der Karmann-Sammlung in Euren Fahrzeugpool gediehen?[foto id=“504764″ size=“small“ position=“left“]

„Es ist toll, dass wir auf die gut gewarteten Fahrzeuge von Karmann zurückgreifen können, darunter zahlreiche Unikate und seltene Studien. Viele der Karmann-Modelle befinden sich noch im Neuwagenzustand.“ Kann sich Volkswagen Classic einen Brückenschlag zwischen der Rallye-Weltmeisterschaft und klassischen Rallyes vorstellen? „Volkswagen ist sehr breit aufgestellt und es gibt immer wieder Parallelen. Denkbar wäre am Samstag der Rallye-Historic der Bensberg Classics den aktuellen Polo R WRC neben historische WM-Fahrzeuge zu stellen. Ein schöner Vergleich wäre auch der Golf 2 von Kenneth Eriksson mit dem 2013er-Siegerauto von Sébastien Ogier.“ Jede Konzernmarke hat ihren eigenen Classic-Bereich. Wo liegen Synergien? „Wir tauschen uns regelmäßig aus und planen unsere Projekte gemeinsam. Beispiele sind die Techno Classica, die Kitzbüheler Alpenrallye und die SBC. Hier übernehmen wir die Koordination. Ein weiteres Beispiel sind Kooperationen im Service während der Classic-Rallyes. Konkurrenzdenken gibt es nicht. Es geht uns vornehmlich darum, dass alle Autos sicher ins Ziel kommen.“

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Citroen C3.

Citroen C3: Die Kraft des Designs

Skoda Fabia Monte Carlo.

Skoda Fabia Monte Carlo: Premium und kompakt 

Audi RS 6 Avant.

Audi RS 6 Avant: Heiße Fracht

zoom_photo