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Volkswagen: Milliardeninvestition in Nordamerika

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Über sieben Milliarden Euro will der Volkswagen-Konzern in den nächsten fünf Jahren in Nordamerika investieren. Damit möchte das Unternehmen vor allem im potenten US-Markt qualitativ wachsen und die Absatzzahlen bis zum Jahr 2018 fast verdoppeln. 2013 lieferte der Hersteller über 600 000 Fahrzeuge aus, in vier Jahren sollen allein mehr als eine Million Audi und Volkswagen an die Kunden ausgeliefert werden. Ein wichtiger Baustein zu diesem Wachstum ist der Golf VII, dessen Produktion jetzt im mexikanischen Puebla angelaufen ist. Der Bestseller entsteht dort als Zwei- und Viertürer sowie als Variant. Dank TSI- und sauberen Dieselmotoren, Elektroantrieb und Plug-in-Hybrid bietet die Baureihe mehr Innovationen als je zuvor, betonte Prof. Dr. Martin Winterkorn im Rahmen der North American International Auto Show in Detroit.

Der Konzern mit Stammsitz im niedersächsischen Wolfsburg baut nun aktuell in Mexiko eine neue Produktionsstätte für den Audi Q5. Das Werk entsteht in San José de Chiapa, etwa 50 Kilometer nordöstlich von Puebla, wo Volkswagen seit 50 Jahren Autos produziert. Das mittelamerikanische Land ist ein bevorzugter Standort, weil es wegen des bestehenden Freihandelsabkommens mit den USA erhebliche Vorteile bietet. So können die Produkte problemlos in zahlreiche Länder exportiert werden. So verkaufte Audi in den USA 2013 über 150 000 Fahrzeuge. „Ein neuer Rekord“, so Winterkorn, der den Markt als härtesten der Welt einschätzt. Zu weiterem Wachstum sollen der SUV Q3 und die A3 Limousine beitragen, beide kommen in diesem Jahr auf den US-Markt.

Auch Porsche setzte eine neue Bestmarke mit über 40 000 verkauften Fahrzeugen. In Detroit zeigte der Zuffenhäuser Konzernableger den neuen Kompakt-SUV Macan, als Weltpremiere den 911 Targa und den Hybrid-Extremsportler 918 Spyder. Dies dürften die Zutaten für ein weiteres Rekordjahr für die Marke sein.

Mit dem VW-Logo wird das Unternehmen 2016 ein komplett neues Fahrzeug bringen, ein Mittelklasse-SUV. Die Entwicklung des Siebensitzers hat längst begonnen. Winterkorn verspricht für das Modell ein „emotionales Design“. Das Fahrzeug basiert auf dem modularen Baukasten und rangiert etwas unterhalb des Touareg. Es wird maximal mit V-Sechszylindermotoren bestückt sein. Bereits jetzt zeigte VW als Weltpremiere den Beetle Dune als Studie: Die Cross-Version des modernen Design-Käfers baut auf einem geländefähigen Fahrwerk und 19-Zoll-Räder auf. Eine verbreiterte Karosserie mit betonten Radläufen und weiteren Details zeichnen weiterhin die Studie aus. Mit dem 155 kW/210 PS starken Turbo-Benzindirekteinspritzermotor und Sechsgang-DSG-Getriebe ist für komfortablen, kraftvollen Vortrieb gesorgt.

Mit 9,7 Millionen verkauften Kraftfahrzeugen im Jahr 2013 legte der Konzern weltweit um 4,8 Prozent zu. Das von Winterkorn angesprochene Ziel, das sich noch mehr amerikanische Autofahrer bei den Konzernmarken zu Hause fühlen sollen, dürfte dann die Aufgabe für die nächsten Jahre sein. Der Konzernlenker sieht das Unternehmen dafür besser aufgestellt als je zuvor.

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