65. IAA in Frankfurt: Von Stand zu Stand, Teil 1
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Mit einer Autoschau der Superlative wartet die 65. Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt auf. Das weltweit wichtigste Schaufenster der Automobilindustrie ist vom 12. bis 22. September geöffnet. Die Branchenverband VDA als Veranstalter erwarten mindestens 850 000 Besucher auf den etwa 235 000 Quadratmetern des Messegeländes. Mehr als 1 000 Aussteller aus über 30 Ländern stellen dort ihre Neuheiten vor.

Alfa Romeo

Die italienische Traditionsmarke aus dem Fiat-Konzern durchlebt im 103. Jahr ihrer Geschichte eine entscheidende Phase. Alfa Romeos Absatzzahlen sinken stetig. Auf dem deutschen Markt brach in den ersten sieben Monaten des Jahres der Absatz um 58,3 Prozent auf gerade noch 2 113 Einheiten zusammen. Trotzdem will Alfa wieder in den USA Fuß fassen. Zwar feiert der Schlüssel zu diesem riesigen Markt in Frankfurt keine [foto id=“480375″ size=“small“ position=“left“]Weltpremiere, doch den ansehnlichen Sportwagen Alfa Romeo 4C (quattro cilindri = vier Zylinder), seit dem Genfer Autosalon im Frühjahr bekannt, sollen die Alfisti auf der Messe sehen.

Der „bezahlbarer Supersportwagen“ besteht zu einem großen Teil aus Kohlenstofffaser-Verbundwerkstoffen (CFK). Die Sicherheitszelle der Passagiere ist nach dem Vorbild eines Monocoques im Rennsport konstruiert und wiegt nur 65 Kilogramm. Der vier Meter lange und 118 Zentimeter flache Sportler wiegt nur 895 Kilokramm, die die 176 kW/240 PS seines 1,8-Liter-Turbomotors in nur 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 katapultieren. Im September rollen die ersten Alfa Romeo 4C zu den Kunden. Bei der Preisangabe öffnen die Alfa-Sprecher ein noch vages Zielfenster von 53 000 Euro bis 59 000 Euro. Die handwerkliche Bauweise begrenzt die Jahresproduktion auf 3 500 Exemplare.

Aston Martin

Der englische Sportwagenspezialist Aston Martin feiert 2013 den 100. Geburtstag. In einem Jahrhundert entstanden bislang rund 68 000 Fahrzeuge. Der VW-Konzern schafft dieses Pensum in gut zwei Arbeitstagen. Doch die überschaubare Produktion der Briten kultiviert das exklusive und elitäre Ambiente. Das unterstreicht die jüngste Neuheit, die in Frankfurt Premiere feiert allein über den Preis. Der Aston Martin Vanquish Volante kostet nämlich mindestens 264 995 Euro. Das sind genau 30 000 Euro mehr, da sind genau 30 000 Euro mehr als das 2012 vorgestellte Coupé.

Der offene Supersportler mit seinem 422 kW/573 PS starken 6-Liter-V12 ist das erste Cabrio des Hauses mit einer Karosserie komplett aus Kohlefaser-Verbundmaterial. Die Briten liefern das Cabrio ihres Top-Modells ab Herbst in Deutschland aus.

Der 4,73 Meter lange Aston Martin „Vanquish Volante“ verfügt über ein elektrisch betätigtes Verdeck aus einem dreilagigen Textilmaterial, das sich in 14 Sekunden öffnen und schließen lässt. Dank der CFK-Karosserie ist der „Volante“ nur neun Kilogramm schwerer als das Coupé. Zwar weisen die 1 844 Kilogramm Leergewicht den Aston Martin noch lange nicht als leichtfüßiges Füllen aus. Doch die Leistung des V12-Benzinmotors mit sechs Litern Hubraum von 422 kW/573 PS und das maximale Drehmoment von 620 Newtonmeter reichen aus, die luftige Fuhre aus dem Stand in 4,1 [foto id=“480376″ size=“small“ position=“right“]Sekunden auf Tempo 100 zu „beamen“. Erst bei 295 km/h kommt der Vortrieb zum Ende. Die Kraft überträgt eine sequentielle Schaltung mit sechs Gangstufen an die Hinterräder. Für angemessene Verzögerung sorgt eine Keramikbremsanlage hinter den 20-Zöllern aus Leichtmetall.

Audi

Quattro ist ein zentraler Begriff in der Geschichte von Audi: einmal als Name für den identitätsstiftenden Allradantrieb und als Bezeichnung für das Sportcoupé, das als erstes Großserienfahrzeug den Quattro-Antrieb erstmals 1980 präsentiert hat. Weil auf der IAA 1983, vor genau 30 Jahren, erstmals die scharfe Variante des Urquattro als kurzer Sportquattro mit 228 kW/306 PS im Mittelpunkt des Ingolstädter IAA-Auftritts stand, hat der Hersteller für die 65. Autoschau die Studie „Sport Quattro“ entwickelt. Die Karosserie verbindet die Linie des ursprünglichen Quattro mit der aktuellen Designsprache der Marke. Das Konzept-Auto basiert technisch auf einer verkürzten Plattform des Audi RS7. Für den Antrieb des jüngsten Sport Quattro sorgt ein Hybrid, der den auf mehr als 448 kW/600 PS gestärkten V8-Biturbo des RS7 mit einem 125 kW/170 PS starken E-Motor zu einer Systemleistung von mehr als 597 kW/800 PS steigert. In 3,4 Sekunden soll der Sport Quattro aus dem Stand Tempo 100 erreichen und mehr als 300 km/h Höchstgeschwindigkeit schaffen. Bis 2016, so spekulieren die Fans, könnte der Hochleistungshybride zum Kleinserienmodell entwickelt werden, der dann allerdings mindestens 200 000 Euro kosten dürfte.

Zu den Modellneuheiten, die Audi in Frankfurt vorstellt, gehören die sogenannten „Ultra“-Fahrzeuge, die sich durch besonders sparsame Antriebe auszeichnen. Die Spritspar-Variante des A6 kommt noch in diesem Jahr auf den Markt. Mit einem 86 kW/117 PS starken 2,0-Liter-Turbodiesel soll das Mittelklassemodell aus Ingolstadt nur noch 4,5 Liter Diesel statt bisher 4,9 Liter verbrauchen und 119 g CO2/km statt wie bislang 129 g CO2/km ausstoßen. Dazu kommt die Ultra-Version des A3 1.6 TDI mit 81 kW/110 PS und einem Normverbrauch von 3,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer.

Eine weitere serienreife Neuheit ist das A3 Cabrio. Mit einem dicken Stoffverdeck kommt die dritte Karosserievariante des kompakten Audis im Frühjahr 2014 auf den Markt. Die Motoren bedienen ein Leistungsspektrum von 77 kW/105 PS bis 220 kW/300 PS.

Um gegen die S-Klasse von Mercedes weiter eine gute Figur abgeben zu können, haben die Ingolstädter den A8 gründlich überarbeitet. Die Oberklasse von Audi tritt seit 1994 mit einer Karosserie aus Leichtmetall an. Das überarbeitete Modell startet in Deutschland im November und kostet mindestens 74 500 Euro.

Die größte technische Neuerung im Rahmen der Modellpflege bilden die neuen LED-Scheinwerfer, die bei den V8-Modellen zum Serienumfang gehören. Optional nutzen die neuen [foto id=“480377″ size=“small“ position=“left“]Scheinwerfereinheiten die sogenannte „Matrix LED“-Technik. Dabei ist das Fernlicht jeweils in 25 einzelne Leuchtdioden aufgeteilt, die sich je nach Situation einzeln zu- und abschalten oder dimmen lassen.

Die Motoren gewinnen zum großen Teil an Leistung hinzu: Der aufgeladene 3,0-Liter-Sechszylinder-Benziner bringt es statt bislang auf 213 kW/290 PS nun auf 228 kW/310 PS, der V8-Biturbo mit vier Litern Hubraum leistet 320 kW/435 PS statt 309 kW/420 PS. Der Sechszylinder-Diesel im A8 3.0 TDI bringt es künftig auf 190 kW/258 PS statt bisher 184 kW/250 PS und der Achtzylinder-Selbstzünder leistet nun 283 kW/385 PS statt bisher 258 kW/350 PS. Unverändert bleibt die Leistung beim 6,3-Liter-W12 mit 368 kW/500 PS und beim 4,0-Liter-Turbobenziner im S8 mit 382 kW/520 PS. Auch die Systemleistung der Hybridvariante mit 2,0-Liter-Turbobenziner und zusätzlicher E-Maschine liefert unveränderte 180 kW/245 PS. Als standardmäßige Kraftübertragung dient eine Acht-Stufen-Automatik gekoppelt mit dem permanenten Allradantrieb Quattro.

 

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