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Audi RS6 Avant – Weniger bringt mehr
Audi RS6 Avant - Weniger bringt mehr Bilder

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Audi RS6 Avant Bilder

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Ein wenig nach aktuellem Sportstudio riecht es auch im Innenraum des Bollerwagens Bilder

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Damit die Kraft auch sicher und Sauber auf die Straße kommt, gibt es ein entsprechend strammeres Sportfahrwerk Bilder

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Aber es gibt noch ein weiteres Argument für den Achtzylinder: Den Verbrauch Bilder

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Acht Zylinder und vier Liter Hubraum, 412 kW/560 PS und 700 Nm sind ja nicht wirklich ein Grund zum Klagen Bilder

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Ihm fehlen zum Vorgänger zwei Zylinder, 1,2 Liter Hubraum und 20 PS Bilder

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Angeber aufgepasst: Mit dem neuen Audi RS6 Avant habt ihr beim Autoquartett schlechte Karten. Denn auf den ersten Blick kann die Neuauflage des Eiltransporters mit dem Vorgänger nicht mithalten. Schließlich hat Audi nicht nur zwei Zylinder und 1,2 Liter Hubraum eingespart, weil Downsizing das Gebot der Stunde ist. Sondern zum ersten Mal stecken die Bayern auch bei der Leistung zurück und verzichten auf 20 PS.

Weniger bringt mehr[foto id=”461377″ size=”small” position=”right”]

Doch keine Sorge. Angeber machen mit dem RS6 jetzt vielleicht ein paar Stiche weniger. Aber wer mit dem Auto nicht protzen, sondern fahren will, der kann sich auf viel mehr Dynamik freuen. Denn frei nach dem Motto “weniger ist mehr” wird der RS6 mit dem Generationswechsel zum athletischsten Avant aller Zeiten: Er hat mehr Dampf und Durchzugskraft als sein Vorgänger, sprintet schneller und tut sich auf engen Landstraßen mit knapp zwei Zentnern weniger Gewicht buchstäblich leichter.

Kein Grund zu Klagen

Und jetzt mal ganz ehrlich: Acht Zylinder und vier Liter Hubraum, 412 kW/560 PS und 700 Nm sind ja nicht wirklich ein Grund zum Klagen. [foto id=”461378″ size=”small” position=”left”]Zumal die Fahrleistungen deutlich besser werden: Statt wie früher 4,6 braucht der neue RS6 Avant jetzt nur noch 3,9 Sekunden auf Tempo 100, und wer zu den ohnehin schon stolzen 107.900 Euro Grundpreis noch stramme 12.900 Euro für das Dynamikpaket Plus überweist, bekommt nicht nur LED-Scheinwerfer, ein nochmals nachgeschärftes Fahrwerk und die Karbon-Bremsen. Vor allem gibt es dann eine Freigabe bis 305 km/h, mit der sich der Kombi sogar im Heck des Audi R8 verbeißen kann.

Plus Punkt – Verbrauch

Aber es gibt noch ein weiteres Argument für den Achtzylinder: Den Verbrauch. Zwar wird es in dieser Liga niemanden ernsthaft interessieren, zumindest für die moralische Hygiene ist es aber eine schöne Botschaft, wenn der Pampersbomber dank Leichtbau, Achtgang-Automatik und Zylinderabschaltung 30 Prozent sparsamer wird und jetzt mit 9,8 Litern zufrieden ist – wenigstens in der Theorie.

Strammeres Sportfahrwerk

Damit die Kraft auch sicher und Sauber auf die Straße kommt, gibt es ein entsprechend strammeres Sportfahrwerk. In der Grundversion fußt[foto id=”461379″ size=”small” position=”right”] es auf einer Luftfederung, die den Kombi 20 Millimeter tiefer auf den Asphalt holt. Gegen Aufpreis gibt es aber auch wieder die “Dynamik Ride Control”. Weil die Härte der Stoßdämpfer dort jeweils über Kreuz von vorne links nach hinten rechts und umgekehrt mit einem intelligenten Ölkreislauf passend zur Fahrsituation variiert wird, lassen Nick- und Wankbewegungen nach und der Kombi liegt wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße. Zwar könnte man damit wahrscheinlich tatsächlich auch über die Nordschleife jagen. Doch weil die meisten RS6 Avant wohl auf der Autobahn zu Hause sind, hat Audi auch einen Komfortmodus programmiert, der seinem Namen alle Ehre macht. Die vorausgebuchten Termine beim Chiropraktiker jedenfalls kann man damit schon mal stornieren.

Kein braver Biedermann

Zwar tarnen die Bayern ihren Kraftmeier im familienfreundlichen Gewand eines Kombis bieten mit einem Laderaum von maximal 1.680 Litern wohl mehr Platz als in jedem anderen Sportwagen, doch ist der RS6 natürlich kein braver Biedermann. Vorn saugt er die Luft so gierig durch die riesigen Öffnungen der Frontschürze mit dem prägnanten Quattro-Schriftzug, dass nicht einmal mehr Platz für die Nebelscheinwerfer geblieben ist. An den Flanken erinnert der RS6 Avant mit weit ausgestellten und oben abgeflachten Radhäusern an den Ur-Quattro von 1994 und bekennt sich mit den in mattem Alu gehaltenen Spiegelkappen zur Familienehre der Ingolstädter Sportmodelle. Und am Heck lassen der aus dem Rennsport entlehnte Diffusor und die beiden ovalen Endrohre keine Zweifel am sportlichen Ehrgeiz des Lademeisters.

Fazit[foto id=”461380″ size=”small” position=”right”]

Ein wenig nach aktuellem Sportstudio riecht es auch im Innenraum des Bollerwagens: Die Sitze sind kräftig konturiert und mit einem Leder bezogen, dass in seiner Prägung das Wabenmuster des Grills aufnimmt. Wo sonst meist mit Holz getäfelt wird, prangen nun Zierteile aus Karbon und Aluminium, und aus dem modifizierten Cockpit ragt ein Lenkrad, das wie auf der Rundstrecke unten abgeflacht ist.

Seine Rolle als sportliche Speerspitze im Audi-Programm wird der RS6 Avant allerdings nicht lange alleine spielen. Zwar ist die Limousine anders als beim Vorgänger diesmal kein Thema mehr. Doch dafür locken die Bayern mit dem RS7 bald auch jene reichen Raser, die ihre Lust an der Leistung nicht mit einem Kombi tarnen müssen.

Audi RS6 – Technische Daten

Sportkombi der Luxusklasse
Länge/Breite/Höhe (m): 4,98/1,94/1,36
Kofferraumvolumen:

bis zu 1.680 Liter

Motor: V8-Biturbo-Benzindirekteinspritzer mit Zylinder-Abschaltung
Hubraum: 3.993 ccm
Leistung: 412 kW/560 PS
max. Drehmoment: 700 Nm
Getriebe: 8-Gang-Automatik, Allradantrieb
0-100: in 3,9 s
Vmax: 305 km/h
Normverbrauch: 9,8 Liter
CO2-Ausstoß: 229  g/km
Effizienzklasse: E
Preis:

107.900 Euro

Kurzcharakteristik Audi RS6

Alternative zu:

T-Modell des Mercedes E 63 AMG und zu jedem Sportwagen, in dem es an Sitzplätzen und Kofferraum mangelt.

Passt zu: Eiligen Handlelsreisenden mit großzügiger Dienstwagenregelung und üppigem Spesenbudget oder Rennfahrern mit Familienanschluss.
Sieht gut aus:

auf der linken Spur der Autobahn, vor dem Architekturbüro und in der Boxengasse.

Wann kommt er:

im zweiten Halbjahr.

Was kommt noch:

Mehr geht beim Kombi eigentlich nicht, deshalb arbeitet Audi jetzt erst mal am RS7.

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DISKUTIEREN SIE ÜBER DEN ARTIKEL

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Gast auto.de

April 24, 2013 at 5:15 pm

Verbrauch bei so einem Auto ?! Äh … was soll das denn bitte ? Scheinargumente ? Bezahlte schlechte Laune posts ? Unzufriedenen Mercedes Verkäufer mit Angst weil Audi einen gerade abhängt ? Wahrscheinlich alles …

Gast auto.de

April 16, 2013 at 11:17 am

Geilstes Auto der Welt!!!!!!!!!!!

Volker Dembke

April 16, 2013 at 10:07 am

wieder etwas aus dem regal des nichtssagenden ….. sogar die auto motor sport hat den M5 VOR den audi gesetzt und den Verbrauch mit realistischen 14,9 litern angegeben …. MINIMUM

Gast auto.de

April 16, 2013 at 9:30 am

Wer braucht denn so einen Schrott

Gast auto.de

April 16, 2013 at 8:28 am

Stimmt doch. Der S6 hat 5204 cm³, der RS6 hat 4991 cm³

Gast auto.de

April 16, 2013 at 8:26 am

Nö. S6 C6 hat 5204 cm³, der C7 hat 3993 cm³, als genau 1208 cm³ weniger.

Und wieder ein tolles, aber trotzdem überflüssiges, Auto.

Gast auto.de

April 16, 2013 at 6:26 am

Der alte RS6 hatte 5,0L Hubraum, also hat der neue nur 1,0L weniger, und nicht 1,2L!

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