Caravan Salon: Neuheiten für Einsteiger und Liebhaber
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Zwar will die Caravaning-Branche mit preisgünstigen und kompakten Einstiegsmodellen verstärkt den Nachwuchs auf die Campingplätze locken. Dennoch ist bei den größeren Reisemobilen und Wohnwagen auf dem Caravan Salon in Düsseldorf (24. August bis 2. September) auch ein Trend zu mehr Luxus und Komfort zu beobachten. Insgesamt sind auf der wichtigsten Messe für Freizeitfahrzeuge 2 000 Modelle von 567 Ausstellern aus 22 Ländern zu sehen. Die Bandbreite der vorgestellten Produkte reicht dabei vom Campingartikel für ein paar Euro bis zum Luxusfahrzeug mit einem Preis an der Millionengrenze. Der Motor-Informations-Dienst (mid) gibt eine Übersicht über die wichtigsten Neuheiten.

Highlights für gehobene Ansprüche

Für gehobene Ansprüche verpassen zahlreiche Hersteller ihren bewährten Klassikern einen Feinschliff – so beispielsweise Niesmann+Bischoff bei den Reisemobilen Arto und Flair oder Hymer bei der Caravan-Baureihe Eriba-Nova.
Hochwertige neue Möbeloberflächen mit ungewöhnlichen Holzarten, elektrische Highlights wie leistungsstarke Kühl-Gefrierkombinationen, Flachbildschirme und edle Accessoires wie Lederbezüge und Vitrinen sollen dem mobilen Heim einen noblen und wohnlichen Anstrich geben.

Einstiegsmodelle für jüngere Kunden

Vor allem bei den Reisemobilen ebnen immer mehr kompakte und leichte Einstiegsmodelle einer jüngeren Klientel den Weg zum eigenen Freizeitfahrzeug. Der Sassenberger Hersteller LMC bringt gleich zwei neue Baureihen mit überschaubaren Außenmaßen auf den Markt. Der Liberty Basic wird als Alkoven-Modell und als Teilintegrierter mit jeweils zwei Grundrissen vorgestellt. Beide Varianten basieren auf dem Ford Transit 350 und werden von einem 2,2-Liter-Turbo-Diesel mit einer Leistung von 74 kW/100 PS angetrieben. Der Liberty Basic Alkoven ist rund sechs Meter lang, den Liberty Basic Van gibt es mit 6,20 Metern und 6,84 Metern Länge. Durch schwenkbare Fahrersitze bieten beide ein gutes Raumangebot.

Mit dem Wohnmobil K 400 stößt Fendt Caravan erstmals in den stark wachsenden Markt der Reisemobil-Kompaktklasse vor. Der Neuling ruht auf einem Ford Transit-Chassis und wird vorerst nur mit einem Grundriss hergestellt. Bei einer Länge von 6,06 Metern verfügt er über drei Schlafplätze. Als Motorisierung steht ein 2,2-Liter-Dieseltriebwerk mit 81 kW/110 PS zur Verfügung, daneben kann auch eine Leistungsstufe mit 96 kW/130 PS gewählt werden. Auch der Hersteller Hobby erweitert die Palette seiner Kompakt-Reisemobile mit der Baureihe „Van Exclusive“ auf Basis des Ford Transit. Die Edelversion des erfolgreichen Bruders verfügt über drei Schlafplätze und überrascht mit leicht gerundeten Wänden und dreieckigen Seitenfenstern. Attraktive Fahrzeuge mit einer vernünftigen Ausstattung zum Sparpreis will Dethleffs mit den drei auf Ford Transit basierenden Summer Edition Vans mit 81 kW/110 PS bieten. Die kompakten Teilintegrierten sind für Preise ab rund 34 000 Euro zu haben.

Moderne Optik und Wohnkomfort

Eine moderne Optik präsentiert die leichte Van-Baureihe von TEC. Beim Advantec wird das himmelblaue Ford-Flachbodenchassis serienmäßig mit einem silbergrauen Seitenblech kombiniert. Mit 2,22 Metern Breite ist der Neuling zehn Zentimeter schmaler als die anderen Modelle des Herstellers und wird in zwei Grundrissen mit 6,12 Metern und 6,77 Metern Länge angeboten. Auch Vollintegrierte halten mit dem I-TEC zum neuen Modelljahr wieder Einzug in die Produktionshallen. Drei Grundrisse auf Basis eines Fiat-Leiterrahmenchassis stehen zur Wahl. Angetrieben werden sie von einem Dieselmotor mit 96 kW/130 PS, optional ist auch eine Version mit 116 kW/157 PS erhältlich. Im Innenbereich lockert Holzdekor in Amarant-Kirsch große Möbelflächen auf, der Fußboden ist in Bambusoptik gehalten. Eine Heckgarage, ein französisches Doppelbett, eine Dunstabzugshaube, ein Heki-Kippdach, eine Truma-Heizung und ein serienmäßiges Hubbett sorgen für Wohnkomfort.

Der Reisemobilhersteller Eura Mobil hat gleich drei Neuheiten im Gepäck.
In zwei Versionen wird der Van „Quixta“ auf Fiat Ducato-Basis mit 88 kW/120 PS angeboten. Auf weniger als sechs Metern Länge bietet er vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Eine Variante ist mit einem Doppelbett für zwei Personen ausgestattet, die andere bietet mit zusätzlichen Stockbetten im Heck Platz für eine vierköpfige Familie. Eine Weltpremiere feiert auf der Messe zudem der fast neun Meter lange Integra, der die prestigeträchtige Oberklasse der Reisemobile mit seiner umfangreichen Serienausstattung erobern will. Unter anderem sind eine Warmwasserheizung, ein winterfester Doppelboden, ein elektrisches Hubsystem für die Fahrerhaussitze und ein Panorama-Glasdach über dem Fahrerhaus eingebaut.

Bürstner mit zwei Einsteigerreihen

Zwei Einsteigerbaureihen präsentiert Bürstner. Der Travel Van auf Fiat Ducato-Basis will mit einer maßvollen Breite von 2,18 Metern und einer Länge ab sechs Metern eine Alternative zum ausgebauten Kastenwagen bieten. Es gehen zwei Grundriss-Varianten mit Quer- oder Einzelbetten an den Start. Auf Kinderfreundlichkeit setzt das Alkoven-Modell Nexxo Family auf Ford Transit mit drei Grundrissen. Bis zu sechs Schlafplätze werden geboten. In allen Versionen ist eine energiesparende Truma-Gasheizung an Bord. Ein serienmäßiger Klappalkoven soll ein großzügiges Raumgefühl vermitteln.

Bei Volkswagen sind zwei Wohnraumerweiterungen des California zu sehen.
Zum einen wird eine Studie mit langem Radstand präsentiert, zum anderen erhält das Modell „Beach“ ein manuell zu bedienendes Aufstelldach, das zwei weitere Schlafplätze beinhaltet. In Serie geht zudem die Sonderedition California „No Limit“ mit weißen Möbeln im Innenraum. Bei Mercedes-Benz steht das Reisemobil James Cook auf Sprinter-Basis mit einem Aufbau von Westfalia im Vordergrund. Die dritte Generation des rund 5,91 Meter langen Fahrzeugs ist in zwei Dachvarianten erhältlich und ist dabei auf zwei oder vier Personen ausgelegt.

Weltpremiere für Offroad Reisemobil

Eine Weltpremiere feiert das Offroad-Reisemobil Weinsberg LEV nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit. Das Mercedes-Sprinter-Chassis mit Alkoven-Aufbau bietet bei einem zulässigen Gesamtgewicht von fünf Tonnen und einer Länge von rund 6,90 Metern vier Schlafplätze für die Erkundung von Wüste und Wildnis. Als Motorisierung stehen vorerst zwei Dieseltriebwerke mit Leistungswerten von 110 kW/150 PS und 135 kW/184 PS zur Wahl. Das „Light Expedition Vehicle“ mit manuell zuschaltbarem Allrad-Antrieb punktet mit einer deutlich erhöhten Bodenfreiheit gegenüber dem Standard-Fahrgestell, einer verbesserten Isolierung und ausreichend Stauraum in einer von innen und außen zugänglichen Heckgarage.

Sonderanfertigungen

Den exklusiven Kundengeschmack bedienen Sonderanfertigungen von spezialisierten Reisemobilmanufakturen. Einen ungewöhnlichen Auftritt garantiert das Volkner Mobil Performance. Das Wohnmobil mit einer Leistung von 353 kW/480 PS besitzt eine Mittelgarage mit einem Einzug für Pkw, in dem der solvente Auftraggeber seinen Wiesmann Roadster unterstellen will. An Bord des Luxuswohnmobils befinden sich außerdem unter anderem Schränke aus Echtholz in amerikanischer Kirsche, Granitböden und -arbeitsplatten in Küche und Bad und eine Massagedusche. Das ausgefahrene Pkw-Plateau dient als geflieste Terrasse und ist für kühlere Abende mit einer Fußbodenheizung versehen. Eine ausziehbare Markise und ein herausfahrbarer Gasgrill komplettieren das Freizeitvergnügen. Der Preis beginnt bei rund 855 000 Euro.

Mit integrierter PKW-Garage

Spektakulär präsentieren sich auch die Modelle von Vario Mobil. Unter anderem kann ein Vario Perfect 1050 SH auf Basis des Lkw MAN TGA 18360 LL mit 265 kW/360 PS samt zwei ausfahrbaren Erkern und Smart-Garage bewundert werden. Im Innenraum punktet das Edelgefährt mit Teakholz samt Intarsien aus Kanadischem Ahorn und einer cremefarbenen Ledersitzgruppe. Ein Sternenhimmel im Bad und Multimediageräte von Bose ergänzen die Ausstattung. Der Endpreis steht bisher noch nicht fest, soll aber zwischen 700 000 Euro und einer Million Euro liegen.

Bei den Caravans löst der Averso von Bürstner den Flipper ab und will mit zehn familienfreundlichen Grundrissen frischen Wind in die Mittelklasse bringen. Ein geringes Gewicht soll die Wohnwagen auch für kleinere Zugfahrzeuge geeignet machen. Im Innenraum sorgen doppelt verglaste Heki-Dachfenster und Möbel in Birnbaum-Optik für eine freundliche und helle Atmosphäre, die Preisliste beginnt bei 12 700 Euro. Kirschholz dominiert dagegen die Möbelfronten der neuen Baureihe Rossini von Tabbert, die die Angebotspalette nach unten abrunden soll. Fünf Grundrisse sind ab 11 500 Euro zu haben. Eine Produktpremiere feiert der kompakte Eriba-Pontos 660 von Hymer. Er besitzt einen Mittelbett-Grundriss mit einem Kingsize-Bett im Heck.

Dethleffs rollender Riese

Einen rollenden Wohnwagen-Riesen schickt Dethleffs jetzt ins Rennen. Der „Megaron“ bietet mit einer Länge von 11,51 Metern genug Platz für einen kompletten Vier-Personen-Haushalt. Er basiert auf einem 3,5-Tonnen-Schwerlast-Chassis von WAP mit Starkstrom- und Festwasseranschlüssen. Der Grundpreis für das mobile Heim liegt bei rund 65 000 Euro. Zudem präsentiert der Hersteller vier Summer Edition-Sondermodelle. Die mindestens sechs Meter langen Wohnwagen sind ab rund 12 000 Euro zu haben und sind und mit einer funktionellen und praktischen Serienausstattung versehen.

Rollstuhlgerechter Caravan

Ein rollstuhlgerechten Caravan seiner S4-Baureihe präsentiert der Wohnwagen-Hersteller Wilk. Das Heim auf vier Rädern verfügt unter anderem über einen befahrbaren Waschraum, eine 85 Zentimeter breite Eingangstür mit ausziehbarer Rampe und Möbel auf rollstuhlgerechter Höhe. Zudem finden sich im gesamten Innenbereich zahlreiche Haltegriffe.

Einen großen Bruder bekommt der rundliche Lifestyle-Caravan T@B von Tabbert. Mit 5,71 Metern Länge ist der T@B L im Vergleich zum Basismodell um einen Meter gewachsen und besitzt im Gegensatz zu diesem auch ein Bad mit WC. Zwei Bullaugen, Möbel in hellem Ahorn-Design und ein Boden in dunkler Stäbchen-Parkett-Optik verpassen dem kugeligen Wohnwagen einen außergewöhnlichen Auftritt. Auf optische Highlights setzt auch der Hersteller Cristall mit der Serie Wengé, die die Modelle Samoa und Moorea ersetzt. Der Name stammt von den Möbeln, die in den Farben Wengé und Weiß gehalten sind.

Der Airstream

Der auffälligste Wohnwagen auf dem Gelände ist aber der amerikanische Kult-Caravan Airstream, der jetzt erstmals auch nach Deutschland kommt. Zwei Ausführungen des zigarrenförmigen Aluminiumanhängers sind erhältlich: ein Einachser mit 6,80 Metern Länge mit zwei Schlafplätzen und ein Zweiachser mit 8,25 Metern Länge und vier Schlafplätzen. Im Innenraum sind die Wände komplett mit Aluminium beplankt. Möbel in Schwarz und Weiß, Oberschränke in transparentem Orange und schnörkellose Armaturen verstärken das moderne Ambiente.

Neben den Fahrzeugen werden auf der Messe auch Ausrüstung, Zubehör und Reiseziele vorgestellt. Vom 31. August bis zum 2. September findet in Halle 4 parallel die Wander- und Trekkingmesse „Tour Natur“ statt. Der Caravan Salon ist täglich von zehn Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet zwischen vier und elf Euro. Die Eintrittskarten berechtigen zur kostenlosen An- und Abreise mit den Bussen und Bahnen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Außerdem stehen auf dem Messegelände rund 2 000 Stellplätze für die
Besucher bereit.

mid/lex

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