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“Die Zwei vor dem Komma muss stehen“: Deutschland-Chef Frey über Hyundais Ziele
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In Detroit zu sehen: Handliche Hyundai-Aktion. Bilder

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In Detroit vorgestellt: Hyundai Sonata. Bilder

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In Detroit vorgestellt: Hyundai Equus/Centennial mit Kühlerfigur. Bilder

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In Detroit vorgestellt: Hyundais Genesis-Coupé. Bilder

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In Detroit vorgestellt: Hyundai-Elektrostudie Blue Will, Innenraum. Bilder

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In Detroit vorgestellt: Hyundai-Elektrostudie Blue Will. Bilder

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Aktueller Tucson-Nachfolger: Hyundai ix35, Schriftzug am Heck. Bilder

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Aktueller Tucson-Nachfolger: Hyundais neuer Kompakt-SUV ix35. Bilder

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Hyundai-Deutschland-Chef Werner Frey. Bilder

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In Genf vorgestellt: Hyundai-Studie i-Flow. Bilder

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Berlin – Für Werner Frey ist es die „größte Modelloffensive der Unternehmensgeschichte“. Was der Hyundai-Deutschland-Chef damit meint, ist, dass die koreanische Kia-Markenschwester plant, in den nächsten fünf Jahren 17 komplett neue und 12 überarbeitete Modelle auf den Markt zu bringen. „Das Modellprogramm wird auf insgesamt 16 Baureihen anwachsen“, kündigte Frey bei der nationalen Fahrvorstellung des neuen Tucscon-Nachfolgers ix35 jetzt in Berlin an.

In Europa für Europa

Den Anfang hat gerade der ix35 gemacht. Nach dem i30 und dem i20 ist der kompakte SUV bereits das dritte Modell, das in [foto id=“149100″ size=“small“ position=“right“]Europa für den europäischen Markt entwickelt worden ist. Unter Federführung des deutschen Chefdesigners Thomas Bürkle ist laut Frey im europäischen Designstudio in Rüsselsheim ein „dynamischer Cityroader“ entstanden, der das neue Markengesicht aufgreife und konsequent fortführe. Der Deutschland-Chef ist jedenfalls sicher, „dass der ix35 an die Erfolge seines Vorgängers Tucson anknüpfen wird“. Von dem hat Hyundai bei uns seit 2004 immerhin rund 50 000 Einheiten verkauft.

Genesis-Coupé und Kleinvan

Weitere Impulse versprechen sich die Koreaner zudem von neuen Produkten wie dem Genesis-Coupé, mit dem Hyundai ab Sommer wieder einen aus Freys Sicht reinrassigen Sportler im Angebot haben wird, und ab November einem neuen Van im Kleinwagen-Segment. Die Überarbeitung des Hyundai-Minis i10 soll die Produktoffensive für 2010 hierzulande dann zum Jahresende abrunden.

„Historischer Umbruch“

Für den Deutschland-Chef war 2009 „in mehr als einer Hinsicht außergewöhnlich“. Einerseits blicke man auf einen Umbruch innerhalb der Automobilindustrie zurück, „den man durchaus als historisch bezeichnen kann“. Denn: „Dass ein Riese wie General Motors insolvent werden kann, dass Toyota nach einer jahrzehntelangen Erfolgsstory Qualitätsprobleme bekommt, dass andere bekannte Marken verkauft oder liquidiert werden – all das hätte sich in [foto id=“149101″ size=“small“ position=“left“]dieser Konzentration bis vor kurzem niemand vorstellen können.“ Auf der anderen Seite habe der deutsche Automobilmarkt mit 3,8 Millionen Neufahrzeugen das beste Ergebnis seit 1992 verbucht und Hyundai mit mehr als 91 000 Pkw und 2,4 Prozent Markanteil so viele Fahrzeuge wie noch nie in der 18-jährigen Geschichte des Unternehmens neu zugelassen.

Als Chance konsequent genutzt

Kein anderes Unternehmen habe die Umweltprämie mehr als Chance verstanden und konsequenter genutzt als Hyundai. „Dabei“, findet der Mann an der Spitze des Importeurs, „liegt unser Erfolgsgeheimnis vor allem in unserer jungen und umweltfreundlichen Modellpalette im A-, B- und C-Segment“ und an der flexiblen und guten Zusammenarbeit mit dem Hersteller.“ Auch von der „aktiven Händlerschaft und der schnellen Reaktion auf die veränderten Marktbedingungen“ habe man profitiert.

Sehr schnell reagiert

Dazu beigetragen habe ebenfalls, dass das neue i30-Werk in Tschechien und die i10- und i20-Produktion in Indien sehr schnell [foto id=“149102″ size=“small“ position=“right“][foto id=“149103″ size=“small“ position=“right“]auf den gestiegenen Fahrzeugbedarf habe reagieren können. „Diese Stärken werden wir auch in den kommenden Jahren ausspielen“, nennt Frey als Ziel für 2010 und die Folgejahre: „Die Zwei vor dem Komma muss beim Marktanteil stehen! Sicher ein ehrgeiziges Ziel“, räumt der Deutschland-Chef ein, „aber wir haben alle notwendigen Voraussetzungen.“

Langfristige Engagements

Auch abseits neuer Produkte verfolge man langfristig angelegte Engagements in Sport und Gesellschaft. Als Beispiel dafür führt Frey die seit 1999 bestehende und bis 2014 verlängerte Partnerschaft mit der Weltfußball-Organisation FIFA an. Welchen Vorteil das bringe, habe man bereits bei der Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land sehen können. „Bekanntheitsgrad und Sympathiewerte haben sich für unsere Marke in 2006 nahezu verdoppelt.“ Bei dem Turnier in Südafrika sorgt Hyundai erneut mit rund 700 Pkw und Bussen für die Mobilität von Spielern, Trainern und Funktionären. Zusammen mit anderen Aktivitäten soll das helfen, die globale Akzeptanz der Marke weiter zu steigern.

„Brücke nach Südafrika“

In Deutschland will Hyundai die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika nach den Worten Freys nutzen, „um mit einer umfangreichen [foto id=“149104″ size=“small“ position=“left“]Kampagne Fans und Interessierte in unsere Autohäuser zu bringen und unsere Sympathiewerte auszubauen“. Geplant ist demnach, neben einer „FIFA WM Edition“-Sondermodellreihe, abwechslungsreichen WM-Wochen im Handel, der Beteiligung am internationalen Fanfest in Berlin und lokalen Public Viewings auch eine besondere Brücke nach Südafrika zu schagen, Motto „Wir sind Südafrika“: Schon 2003 haben die Koreaner begonnen, ein Schulprojekt in der Nähe von Kapstadt zu fördern. In Khayelitsha, einem der größten Townships Südafrikas, unterstützen sie die Harry Gwala Secondary School, ein Institut mit rund 700 Schülern aus ärmsten Verhältnissen. „Für uns ist dieses Projekt inzwischen zu einer echten Herzensangelegenheit geworden“, sagt Frey.

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