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Drittes Skyactiv-Modell: Mazda liefert 3er-Neuauflage noch ab Oktober aus

Drittes Skyactiv-Modell: Mazda liefert 3er-Neuauflage noch ab Oktober aus Bilder

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Mazda3: Moderne Leuchteinheit hinten mit Bilder

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Mazda3: Ins Gepäckabteil beim Fließheck passen 364 bis 1263 Liter hinein. Bilder

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Mazda3: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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Mazda3: Moderne Leuchteinheit hinten mit Modellschriftzug. Bilder

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Mazda3: Blick auf den mittleren Armaturenträger, hier mit Touchscreen-Farbmonitor. Bilder

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Mazda3: Blick durch den Lenkradkranz auf den Rundtacho. Bilder

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Mazda3: Blick in übersichtlicher wirkende Cockpit. Bilder

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Mazda3: Blick auf den Außenspiegel auf der Fahrerseite. Bilder

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Mazda3: Moderne Leuchteinheit vorn. Bilder

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Mazda3: Blick unter die Haube, hier bei einem der drei Benziner. Bilder

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Mazda3: Das Markenlogo sitzt vorn im oberen Kühlergrill-Teil. Bilder

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Mazda3: Blick auf die Frontpartie. Bilder

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Mazda3, hier die Neuauflage als Fließheckversion. Bilder

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Sitges – Weltweit gilt der 3er als meistverkaufter Mazda. Er ist in Deutschland im Umfeld asiatischer Konkurrenten wie Honda Civic, Hyundai i30, Kia Cee’d oder Toyota Auris im nach wie vor volumenstärksten Kompaktsegment unterwegs. Die Neuauflage geht bei uns als Fließheck am 18. Oktober ab rund 17 000 bis knapp 27 500 Euro an den Start; die 500 Euro teurere Limousine folgt Mitte Februar.

Drittes Skyactiv-Modell

Der 3er ist der dritte Mazda, der die neue Designsprache der Japaner mit ihrer Skyactiv-Effizienztechnologie kombiniert. Die ersten Modelle, CX-5 und Mazda6, machen 2013 hierzulande bereits über die Häfte des Verkaufsvolumens (bis Ende August 30 621 Einheiten) aus, rechnet Deutschland-Sprecher Jochen Münzinger jetzt bei der Fahrvorstellung im spanischen Sitges vor. Laut Münzingers Europa-Kollege Wojciech Halarevicz, der den 3er sogar mit dem VW Golf vergleicht, sollen 80 Prozent aller Mazda bis 2016 auf Skyactiv-Technologie basieren.

Breiter und flacher

Um bis zu 70 Kilo hat der Mazda3 nach Angaben von Entwickler Takeo Moriuchi abgespeckt. Der 4,5 Meter lange Fünftürer – der Viertürer misst 4,6 Meter – kommt breiter und flacher daher, mutet solide verarbeitet, für die untere Mittelklasse recht wertig an. Platz ist bei nun 2,7 Meter Radstand selbst im Fond ordentlich vorhanden. Der Kofferraum des Fließhecks fasst 364 bis 1263 Liter Gepäck, sind die teilbaren Lehnen der Rücksitze umgeklappt, in den des Stufenhecks passen 417 Liter hinein. Das Cockpit wirkt übersichtlicher. Die Bedienung auch über den Dreh-/Drückknopf auf der Mittelkonsole fällt entsprechend leichter. Bloß die Sicht nach hinten ist durch die coupéhafte Dachlinie eingeschränkt.

Interessant ab Stufe zwei

Drei Ausstattungen zählen Mazda-Europa-Mann Klaus Hüllen und Mazda-Deutschland-Werbeleiter Michael Kraus auf. Ab der zweiten sind unter anderem Nebelscheinwerfer, Notbremsassistent, Klimaautomatik, Konnektivitätssystem, Touchscreen-Farbmonitor, Freisprecheinrichtung, Sprachsteuerung, Tempomat, Lederlenkrad und Leichtmetallräder Standard, ab drei Bi-Xenon-Scheinwerfer, Licht-, Regensensor, Spurwechselhilfe, Einparkhilfe vorn und hinten sowie Headup-Display.

Drei Benziner, ein Diesel

Bei den Motoren bleibt es mit drei Benzinern und einem Diesel übersichtlich. Neu ist der 1,5-Liter-Basisbenziner mit 74/100 kW/PS. Der größere 2,0-Liter leistet 88/120 und 121/165 kW/PS. Der bei unter 24 500 Euro beginnende 2,2-Liter-Selbstzünder mit 110/150 kW/PS gibt sich durchzugsstark und sparsam. In Verbindung mit der spritsparenden Stopp/Start-Funktion und dem gut abgestuften Serien-Sechsgang-Schaltgetriebe – die Sechsstufen-Box kostet 1800, mit Schaltwippen am Lenkrad 1900 Euro extra – geben die Japaner den Mixverbrauch des 3er mit unter vier bis nicht einmal sechs Litern an, zumindest im Datenblatt.

Ausgewogener Kompromiss

Die Vierzylinder machen die leer über 1250 bis rund 1400 Kilo schweren Frontantriebler über 180 bis über 210 Stundenkilometer schnell. Beim Fahrwerk ist ein ausgewogener Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit gelungen. Die elektrische Servolenkung gibt ausreichend Rückmeldung von der Straße. Die Scheibenbremsen, vorn innenbelüftet, sorgen für standfeste Verzögerung.

Kein Kombi, aber wohl wieder MPS

Alles in allem: Das Design ist modern. Preis, Ausstattung und die Effizienz der Antriebe sind ein Wort. Für ambitioniertere Fahrer dürfte der Drehzahlmesser in den beiden ersten Ausstattungsstufen viel zu klein geraten sein. Erneut wird kein Kombi angeboten, aber ein sportlicher MPS könnte wieder kommen

Datenblatt: Mazda3

Motor drei Vierzylinder-Benziner, ein Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum 1,5, 2,0, 2,2 Liter
Leistung 74/100, 88/120, 121/165, 110/150 kW/PS
Maximales Drehmoment 150/4000, 210/4000, 380/1800 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung 8,0 bis 10,8 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit 182 bis 213 Stundenkilometer
Umwelt laut Mazda Mixverbrauch 3,9 bis 5,8 Liter pro 100 Kilometer, 104 bis 135 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl) Stabilitätsprogramm, Seiten-, Kopfairbags, Klimaanlage, Audiosystem, 16/18-Zoll-Räder, 205/215er-Reifen
Preis 16 990 bis 27 890 Euro

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