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Egal ob Köln oder Peking: Globale Strategie hilft Ford auch bei Pickup
Egal ob Köln oder Peking: Globale Strategie hilft Ford auch bei Pickup Bilder

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... das sich schon bald auch im Gelände bewähren kann. Bilder

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So sieht das fertige Produkt aus, ... Bilder

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Bald ist es geschafft: Die neuen Ranger rollen vom Band. Bilder

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Noch fehlt die Bodengruppe mit dem Antriebsstrang. Bilder

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So langsam wird der Pickup erkennbar. Bilder

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Das Pritschenheck kommt. Bilder

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Die Seitenteile werden angeliefert. Bilder

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Rohkarossen-Zuführung in der Produktion. Bilder

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Die Marke mit dem blauen Markenoval ist auch im Pickup-Segment unterwegs. Bilder

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Neuer Ford Ranger im Werk Silverton bei Pretoria in Südafrika. Bilder

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Köln – Knapp 15 000 Pickup sind 2011 in Deutschland neu zugelassen worden. Vor zehn Jahren, betont Wolfgang Booms, waren es rund 10 000. Der Ford-Werke-Verkaufschef folgert daraus, dass Fahrzeuge dieser Art hier, bezogen auf die Zulassungen, „zwar ein eher exklusives Segment“ darstellen, „aber eines, das – absolut gesehen – wächst“.

Musterbeispiel Ranger

Vor 30 Jahren kam der erste Ranger auf den Markt. Zu Brutto-Einstiegspreisen ab 24 978 bis 37 889 Euro führen die Kölner gerade die dritte Generation ein, die wir nach der internationalen Fahrpräsentation in [foto id=“413954″ size=“small“ position=“left“]Südafrika, wo der Pickup auch für Europa vom Band läuft, schon ausführlicher vorgestellt haben. Booms nennt sie ein Musterbeispiel für die „One Ford“-Strategie. In Australien federführend entwickelt, erfülle sie die Ansprüche auch von Kunden auf anderen Kontinenten.

Einsatzland dann eher zweitrangig

Egal ob Focus oder Fiesta, beide maßgeblich in Deutschland konzipiert: „Sie fahren heute nicht nur in Köln oder Berlin, sondern eben auch“, fügt Booms hinzu, „in Sydney, New York oder Peking.“ Letztlich sei es eher zweitrangig, in welchem Land die Fahrzeuge dann zum Einsatz kommen. „Wir stimmen sie optimal auf globale und regionale Bedürfnisse ab.“

Zielgruppe Freizeitnutzer

Ob im australischen Outback oder auf der deutschen Autobahn, im Beruf oder in der Freizeit, im Dachdeckerhandwerk oder im Forsteinsatz, bei der Fahrt zur Schule oder zur Oper: Schon seit längerem hat Ford mit Autos wie dem Ranger nicht mehr ausschließlich Nutzfahrzeugprofis im Blick. Vom höheren Komfort [foto id=“413955″ size=“small“ position=“right“]bis zum größeren Platzangebot zeige sich, so Booms, dass man auch die wachsende Zielgruppe der Freizeitnutzer „konsequent und sehr erfolgreich“ im Visier habe.

Trotz Konkurrenz aus dem Norden

Während es immer weniger echte Geländewagen gebe, „also reine Dreckwühler mit hoher Geländetauglichkeit und eher robuster Technik“, eroberten Pickup in diesem und anderen Bereichen Marktanteile. „Wir schneiden uns aus diesem Kuchen ein großes Stück ab“, verweist der Ford-Mann auf zuletzt über 2400 verkaufte Ranger-Einheiten bei uns, fast doppelt so viele wie im Jahr davor. „Trotz oder gerade wegen der Konkurrenz aus dem Norden der Republik“ – Booms meint damit den Amarok von VW – habe sich Fords Marktanteil in diesem Segment 2011 um fast viereinhalb auf fast 17 Prozent erhöht. Andere Wettbewerber sind Mazda BT-50, Mitsubishi L200, Nissan Navara oder Toyota Hilux.

Bis hoch zum „Wildtrak“

Vier Ausstattungsvarianten samt sportlicheren „Wildtrak“ stehen zur Wahl. Die Anhängelast geben die Kölner mit bis zu 3350 Kilo an, die Zuladung für einige Versionen mit bis zu 1361, die Länge der Ladefläche [foto id=“413956″ size=“small“ position=“left“]mit bis zu gut 2,3 Metern, die Wattiefe mit 80 Zentimetern. Neben dem elektronischen Schleuderschutz sind etwa auch Rückfahrkamera, Regensensor oder Bluetooth-Schnittstelle mit Sprachsteuerung möglich.

Zwei neue Motorisierungen

Motormäßig neu sind die 2,2-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 92/125, 110/150 kW/PS, 320 und 375 Newtonmeter. Der 3,2-Liter-Fünfzylinder steht mit 147/200 kW/PS und 470 Newtonmetern in der Liste. Die Software der den beiden stärkeren Doppelkabinern vorbehaltenen Sechsstufen-Automatik passt ihre Schaltstrategie sogar dem Fahrstil an, soll laut Booms Reichweiten von über 1000 Kilometer erlauben. Der Vorgänger fand sich im Mix beim Verbrauch mit über neun bis zehneinhalb Litern zumindest im Datenblatt. Der mittlere Selbstzünder soll sich jetzt im günstigsten Fall im leer immerhin doch über 1700 bis fast 2200 Kilo schweren Ranger mit knapp über acht begnügen.

Mit zuschaltbarem Allrad

Fast alle bei uns angebotenen Varianten verfügen serienmäßig über einen auch während der Fahrt von Hand per Drehknopf zuschaltbaren Allrad plus Getriebeuntersetzung. Ausschließlich Hinterradantrieb ist nun beim [foto id=“413957″ size=“small“ position=“right“]4×2-Basis-Einzelkabiner möglich. Darüber hinaus kann der Ranger ebenfalls als Extrakabiner geordert werden.

Handling und Fahrkomfort besser

Aus Ford-Sicht tritt der Ranger außen eleganter und dynamischer auf. Innen geht es praktisch zu. Platz ist ordentlich vorhanden. Mehr als 20 Ablagen gibt es. Mit dem auf über 3,2 Meter verlängerten Radstand, den größeren Spurweiten, der neuen Lenkung, der neuen Vorderachse und der verbesserten Aufhängung hinten haben sich die Entwickler um präziseres Handling und höheren Fahrkomfort bemüht. Zur Sicherheit tragen etwa An- und Abfahrhilfe am Berg, Anhängerstabilisierung, Lastkontrolle und Überschlagschutz bei.

Weiter Richtung acht Prozent

Im Nutzfahrzeuggeschäft verspricht sich Ford vom neuen Ranger eine weitere Belebung. Mit 28 000 Einheiten haben die Kölner dort zuletzt bei uns rund ein Drittel mehr als 2010 abgesetzt. Maßgeblichen Anteil daran hatte der Transit mit 22 000 Neuzulassungen. Insgesamt hat Ford bei den Gewerbeverkäufen 2011 um 22 Prozent auf 49 000 Einheiten zugelegt. Um 17 Prozent auf 231 000 Auslieferungen kletterte der Gesamtabsatz, was einem Plus von 40 000 Einheiten entspricht. Der Marktanteil ist um 0,5 auf 7,4 Prozent gestiegen. „Wir wollen uns weiter“, so Verkaufschef Wolfgang Booms, „Richtung Acht-Prozent-Marke bewegen.“ Geplant ist eine Stärkung des Flottengeschäfts. Gewerbeberater unterstützen bereits aktiv die Händler vor Ort.

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