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Fahrbericht Porsche Boxster S (981) – Die Gier nach Kurvenfutter
Fahrbericht Porsche Boxster S (981) - Die Gier nach Kurvenfutter Bilder

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Es gehört schon viel dazu mich freiwillig dazu zu bringen, an einem Sonntagmorgen um sechs aus dem Bett zu springen. Dafür bedarf es einer kleinen Motivation. Zum Beispiel in Form des neuen Porsche Boxster S, der jüngst in den warmen Gefilden der Côte d‘ Azur präsentiert wurde. Und wenn man sich nach kurzer Katzenwäsche und hastiger Croissant Vernichtung in die bequemen Sportledersitze fallen lässt, hat man schon fast gewonnen.

Um den kernig klingenden Boxersechszylinder im Rücken aufleben zu lassen wird standesgemäß der Zündschlüssel auf der linken Seite umgedreht. Warum eigentlich links? Das ist auf den fliegenden Start von Le Mans zurückzuführen. So konnten damals die Fahrer direkt beim Anlassen der Motoren mit der linken [foto id=“414550″ size=“small“ position=“left“]Hand direkt den ersten Gang mit der rechten einlegen, was  für einen kleinen Vorteil gegenüber den anderen Konkurrenten sorgte.

Meine rechte Hand führt beim Anlassen des Motors aber nicht gleich zum optimal positionierten Schaltknüppel sondern zum Bedienknopf des nun vollautomatischen Verdecks. In nur neun Sekunden faltet sich das Verdeck hinter Fahrer und Beifahrer zusammen. Bei Bedarf geht das sogar bis 50 km/h. Der Verdeckkastendeckel ist nun Geschichte, das freiliegende Verdeck fügt sich aber trotzdem dem Design. Erster Gang eingelegt und ab geht die Post. 5,1 Sekunden vergehen bis die Tempo 100 Marke geknackt ist- Schluss ist erst bei V/max 279.

Bei so einer Beschleunigung wird einem der letzte Schlaf aus den Augen radiert. Der Blick fällt auf den sauber verarbeiteten Innenraum und die aufsteigende Mittelkonsole, wie sie schon beim neuen Elfer und Panamera verbaut sind. Kurz drauf geschaut und drüber gefasst: Haptik exzellent, Übersicht und Anordnung ebenfalls vorbildlich. So muss das sein.

– Design – Die Reinkarnation des Carrera GT

Die wirklich gravierende Änderung zum Vorgänger Model ist aber das Außen-Design. Schon im Stehen wirkt der neue Boxster durch seine dynamische Linienführung angespannt wie ein Gepard der seiner Beute auflauert. Die prägnanten senkrecht gesetzten Frontscheinwerfer geben dem Boxster ein neues Gesicht, [foto id=“414551″ size=“small“ position=“right“]das ihn klar als Porsche identifiziert aber dennoch deutlich vom 911er absetzt. Auch am Rest der Karosserie wurde der kreative Zeichenstift angesetzt.

So gibt die Seitenansicht den Blick auf die voluminösen Lufteinlässe frei, die vor dem hinteren Radkasten für standesgemäße Frischluftversorgung des Boxeraggregats sorgt. Die Windschutzscheibe wurde weiter nach vorne aber dafür flacher positioniert. Dazu kommen noch die beim Boxster S serienmäßigen 19 Zoll Felgen, die optional durch 20 Zöller ersetzt werden können. Der Radstand wuchs um 60 Millimeter an, was zu einer deutlichen Stabilisierung des Fahrverhaltens geführt hat. Dazu duckt sich die Karosserie 13 Millimeter weiter gen Asphalt.

Das absolute Highlight des neuen 981 Boxster ist aber die sexy Rückenansicht mit dem Heckspoiler der sich bis in die LED Rücklichter reinzieht. So entsteht eine fließende Form, die den Boxster noch graziler wirken lässt. Unterstrichen wird dies noch von der mittig positionierten Sportauspuffanlage und vom breiten Diffusor. Wenn man sich den neuen Boxster S genauer anschaut sieht man ihm ganz genau seine Design Gene an – Pate stand hier ganz eindeutig der Carrera GT. Dazu noch ein paar Designelemente des [foto id=“414552″ size=“small“ position=“left“]kommenden Supersportlers 918 einfließen lassen und schon kann das flinke Kurvenwiesel auf die Straße losgelassen werden.

– Leichtbau – Der Leichteste seiner Klasse

Darüber hinaus schaffte es Porsche dank intelligentem Leichtbau den Boxster um 35 Kilo auf 1320 Kilo runter zu drücken. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass der verwöhnte Kunde immer die neusten Sicherheits- und Technikfeatures on Board haben möchte. Doch auch hier setzt Porsche wieder einen neuen Benchmark und präsentiert sich als derzeit leichtester seiner Klasse.

– Fahrspaß – Mittelmoterboxer im Heck, noch Fragen?

Für so ein Gefährt gibt es im Grunde genommen nur zwei Reviere, in dem es sich wirklich wohl fühlt. Eine Rennstrecke war leider gerade nicht zur Hand, doch die herrlichen Gebirgskurven der Seealpen nahe der Côte d‘Azur eigenen sich auch ideal zum Kurvenräubern. Und hier zeigt er auch was er kann. Schon die ersten Kurven zeigen, dass die Wahl zum manuellen Getriebe nicht die falsche war.Einen Porsche muss man [foto id=“414553″ size=“small“ position=“right“]nunmal pur erleben und das bedeutet ein Schaltknüppel und eine Kupplung sind einfach der Standard –  optional ist auch ein ordentliches PDK Getriebe mit Schaltwippen am Lenkrad erhältlich.

Gierig heftet sich der 315 PS starke Boxster S in jede noch so enge Windung. Immer wieder hartes Reinbremsen vor dem Kurveneingang, Zwischengas, Runterschalten und dann kräftig herausziehen um dann bei 80 km/h erst in den zweiten Gang zu schalten. Was für ein Spaß.  Auch die Bremsleistung blieb immer konstant und sorgte für keine unerwarteten Überraschungen. Etwas gelitten hat die Feinfühligkeit der alten Lenkung, die nun durch eine elektromechanische ersetzt wurde. Dafür hat der neue Roadster einen wesentlich ruhigeren Geradeauslauf und lässt sich auch bei abgeschalteter Elektronik nicht aus der Ruhe bringen. 

– Fahrwerk – Ist halt ein Porsche!

Das Fahrwerk wurde komplett neu überarbeitet und blüht auf den kurvigen Gebirgsstraßen auf.   Durch die Hinterachs-Quersperre wird das Traktionsvermögen beim Herausbeschleunigen aus der Kurve deutlich verbessert. Ebenfalls neu abgestimmt wurde das (optionale – was sonst? ) PASM System. Im Gegensatz zum Vorgängermodel wird über vier zusätzliche Vertikalsensoren an Vorder- und Hinterrädern eine bessere Regelung erreicht. Der Fahrer wird hier also nicht von der Elektronik bevormundet sondern nur unterstützt. [foto id=“414554″ size=“small“ position=“left“]Auf trockener Fahrbahn eh ein schwieriges Unterfangen. Selbst bei komplett deaktivierter Elektronik bleibt der Boxster S wie mit Pattex auf dem Asphalt kleben. Um den kleinen Porsche hier quer zu bekommen muss eine harte Linie gefahren werden.

Der verlängerte Radstand und das optimierte Fahrwerk haben den Boxster zu einer berechenbaren Fahrmaschine gemacht. Der Fahrer hat hier die Wahl zwischen „Normal“ für den Alltag, dem straff gedämpften „Sport“ Modus für  eine bessere Agilität und Sport + für die, die das Maximum heraus holen wollen. Wie gut Porsche hier wirklich gearbeitet hat, zeigt die neue Rundenzeit auf der legendären Nordschleife, mit 07:58 Minuten knackt der aktuelle Boxster die 8 Minuten Marke und ist somit 12 Sekunden schneller als der Vorgänger.

– Geschichte – Kastration trotz berühmter Verwandtschaft

Diese Zeit beweist eindeutig, wie gelungen die aktuelle dritte Boxster Generation eigentlich geworden ist aber auch, wie viel Potential noch in ihm steckt. Doch Porsche wird sich (leider) hüten dieses schlummernde Potential serienmäßig auf die Straße zu bringen. Der große 911er soll weiterhin eine Ikone bleiben und die soll nicht vom kleinen Bruder angenagt werden. Auch den Einsatz auf der Rennstrecke wird dem Boxster / Cayman komplett verweigert. Irgendwie unfair, wenn man bedenkt, dass der Boxster im Grunde genommen der legitime Nachfolger legendärer Mittelsportlegenden, [foto id=“414555″ size=“small“ position=“right“]wie dem Porsche 550 Spyder ist. So wurde auch der Vorgänger, zwar mit Sondereditionen als Huldigung auf die edlen Ur-Porsche auf den Markt gebracht- eine eigene Rennhistorie durfte er bis heute aber noch nicht schreiben. Wirklich schade.

Fazit: Der neue Porsche Boxster S ist erwachsen geworden. Mit Riesenschritten nagt der freche Mittelmotorsportler am Thron des 911er – um dann doch wieder auf seinen ihm untergeordneten Platz verwiesen zu werden. Doch das gleicht eher durch sein grandioses Design und dem exakten Handling aus. Fahrspaß steht hier ganz oben auf der ToDo Liste und wie heißt es doch so schön bei Porsche: Wir bauen Autos die keiner braucht, aber jeder haben will…und den hier will ich definitiv haben.

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Gast auto.de

Mai 1, 2012 um 10:44 am Uhr

Das stimmt, aber man muss differenzieren. Mein M346 kostete damals in der Tat mehr im Unterhalt als der 911 (997) S. Allerdings war dann mein 911 (997) Turbo deutlich teurer als der M3. Also die "normalen" Standard Porsche kosten wirklich relativ wenig für die Leistung. Aber sobald es in Richtung Turbo, GT 2/3 geht, dann wird es sauteuer.

Gast auto.de

April 29, 2012 um 10:31 am Uhr

Sry, das ist quatsch. Das war mal vor 20 Jahren.
Mein 3er BMW hat die teureren Unterhaltskosten wie der 911er. Die Porsches sind im Verhältnis zur Leistung fast schon "billig".

Gast auto.de

April 29, 2012 um 9:22 am Uhr

Mit Recht ein gutes Auto. Doch bei aller Euphorie , die Unterhaltskosten sind schon extrem.Reparaturen sündhaft teuer.Allein die normalen Inspektionskosten sind für Otto-Normalverbraucher naherzu unerschwinglich.Vielleicht sollte auch mal über diese Dinge berichten.Leute, die sowieso das Geld haben, werden allein schon aus Prestigegründen zum 911 greifen.

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