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Im Audi Q7 arbeitet neue Achtstufen-tiptronic
Im Audi Q7 arbeitet neue Achtstufen-tiptronic Bilder

Copyright: auto.de

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Bei Audi erlebte das neue Automatikgetriebe „Achtstufen-tiptronic“ ihren ersten Einsatz im A8. Jetzt wird sie auch in alle neuen Q7 (ab 52.900 Euro) serienmäßig eingebaut. „Die größte Stärke der von Grund auf neu entwickelten Wandlerautomatik ist die hohe Gesamtspreizung, zwischen der kürzesten Übersetzung im ersten und der längsten im letzten Gang liegt eine Spanne von 7,25:1“, erklärt Tobias Borchert, Leiter Entwicklung Automatikgetriebe bei Audi. 

Vorteil in der Praxis

Beim Start beschleunigt der Q7 dynamisch, auf der Autobahn rollt er in den beiden oberen Gängen mit niedrigen, verbrauchssenkenden Drehzahlen. Gegenüber der Sechsstufen-tiptronic im Vorgänger reduziert das neue Getriebe den Kraftstoffverbrauch deutlich. [foto id=“300744″ size=“small“ position=“right“][foto id=“300745″ size=“small“ position=“right“]Seine acht Stufen halten die Drehzahlsprünge zwischen den Gängen klein, der Motor läuft stets in der Nähe seines idealen Betriebspunktes. Und der Gangwechsel erfolgt harmonisch, den der Fahrer fast nicht bemerkt.

Wie sind die acht Gänge technisch umgesetzt worden?

„Die acht Stufen sind durch ein zusätzliches Schaltelement realisiert worden. Die damit verbundene geringfügig größere Getriebeverlängerung wird durch neue schmaler bauende Drehmomentwandler mehr als überkompensiert, so dass das gesamte Getriebe insgesamt kürzer baut. Das Gewicht konnte durch diese Maßnahmen um bis zu 11 kg gesenkt werden“, antwortet Borchert und erläutert weiter, „die Achtstufen-tiptronic wurde in allen Komponenten wirkungsgradoptimiert. Eine der Maßnahmen dafür ist der Einsatz einer kleineren Ölpumpe verbunden mit der Optimierung des Ölstromes im Getriebe. Eine weitere besteht in der Reduzierung der Reiblamellenzahl in den Kupplungen. Daneben wurden noch viele Einzelmaßnahmen durchgeführt, die letztendlich zu einer deutlichen Reduzierung der Schleppverluste führten.“

Thema Effizienz

Beim Thema Effizienz spielt die Wandlerüberbrückungskupplung eine große Rolle. „Sie ist im normalen Fahrbetrieb geschlossen, womit sie das Getriebe [foto id=“300746″ size=“small“ position=“left“]im Interesse des Wirkungsgrads direkt an den Motor anbindet. Durch Einsatz eines Weitwinkeltorsionsdämpfers mit erweitertem Wirkbereich konnte der Bereich, bei dem noch mit geschlossener Wandlerüberbrückungskupplung gefahren werden kann, zu niedrigeren Drehzahlen verschoben werden“, sagt Audi-Experte Borchert. In der Praxis bedeutet dies: Im Stand, auch wenn die Stufe D noch eingelegt ist, wird eine Kupplung geöffnet und trennt somit den Motor vom Getriebe. Sobald der Fahrer die Bremse löst, schließt diese Kupplung wieder.

Leicht unterschiedliche Ausführungen

Je nach Motorisierung wird diese Achtstufen-tiptronic in leicht unterschiedlichen Ausführungen eingebaut. Beim 3.0 TDI (240 PS/176 kW) integriert sie eine kleine elektrisch angesteuerte Ölpumpe, [foto id=“300747″ size=“small“ position=“right“]um die Start-Stop-Funktion zu realisieren – Verbrauch: 7,4 Liter/100 km (CO2-Emission 195 g/km). „Beim Neustart wird das Öl von der Pumpe in die Schaltelemente gepresst, die zum Anfahren nötig sind. Das Getriebe ist innerhalb kürzester Zeit startklar“, versichert Borchert. Das Dynamische Schaltprogramm DSP nutzt einen neuen, schnellen Prozessor. In der Betriebsart D bevorzugt das DSP im Sinne einer effizienten Fahrweise die großen Gänge und ein niedriges Drehzahlniveau; im sportlichen Modus S hält es die Gänge beim Beschleunigen länger, hin zu höheren Drehzahlen. Zur Wahl der Fahrprogramme (P, R, N, D, S) und zum manuellen Schalten dient der Wählhebel auf dem Mitteltunnel. Wer möchte kann auch den Gangwechsel manuell mit Wippen am Lenkrad (460 Euro) durchführen.

Video: Audi Q7 – Downsizing

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Gast auto.de

Mai 30, 2010 um 5:13 pm Uhr

Weniger Bilder wäre besser gewwesen. Habe vorzeitig abgebrochen – langweilig

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