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Kia Cadenza: Technologieträger für die USA

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2012 verkauften Kia erstmals in ihrer Geschichte mehr als eine halbe Million Autos in den Vereinigten Staaten. Mit dem Cadenza, der sein US-Debüt in Detroit feierte, wollen die Koreaner weiter aufsteigen.

Die Limousine tritt als neuer Imageträger an.Bei Limousinen ab der gehobenen Mittelklasse wird auch in den Vereinigten Staaten die Luft für die Anbieter etwas dünner. Da tummeln sich die deutschen Premiummarken Mercedes mit der E-Klasse, Audi mit dem A6 oder BMW mit dem Fünfer. Bei den Limousinen der Fünfmeter-Klasse lockt Lexus mit dem GS oder Infinity mit dem G45. Cadillac ist mit dem CTS im Segment breit aufgestellt und Toyota stellt mit dem Avalon einen der etablierten Platzhirsche. Nun möchte sich auch Kia mit dem Cadenza eine Scheibe aus dem prestigeträchtigen Kuchen herausschneiden.

[foto id=“451261″ size=“small“ position=“left“]In Südkorea läuft der Cadenza bereits seit 2010 als „K7“ vom Band. Er löste dort den Opirus ab, der auch seinen Weg nach Europa und Deutschland gefunden hatte. Die erstaunliche Entwicklungsfähigkeit der Marke dokumentiert am besten der Fortschritt beim Design. Während der Opirus mit seiner konservativen Linie und der expressiven Front noch stark polarisierte, verkörpert der Cadenza/K7 die neue Designlinie der Marke des deutschen Chefdesigners Peter Schreyer in Bestform. Der Viertürer mit seiner coupéartigen Dachlinie streckt sich über 4,96 Meter. Der lange Radstand von 2,85 Meter liefert das entscheidende Indiz für einen guten Fahrkomfort und ausgezeichnete Platzverhältnisse im Fond. Mit den großen Rädern und den kurzen Überhängen wirkt der Cadenza modern und dynamisch.

Den letzten Feinschliff erhielt das Fahrwerk des Cadenza auf deutschen Autobahnen und auf ungezählten Passfahrten in den Schweizer Alpen.Für den Antrieb des Kia Cadenza sorgt ein V6-Motor mit Benzindirekteinspritzung. Das Triebwerk aus Leichtmetall entwickelt aus 3,3 Litern Hubraum 215 kW/293 PS bei 6 400 U/min. Die per Steuerkette angetriebenen, obenliegenden Nockenwellen ermöglichen variable Steuerzeiten. Die Kraft gelangt via Sechsgangautomatik an die Vorderachse. Der Cadenza sprintet aus dem Stand in 7,2 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h.

Der Verbrauch soll bei 9,36 Litern pro 100 Kilometer liegen.Eine Einzelradaufhängung an McPherson-Federbeinen vorne und eine Mehrlenker-Hinterachse übernehmen die Radführung, die serienmäßig 18 Zoll Durchmesser aufweisen. Optional sind 19-Zöller verfügbar. Vier Scheibenbremsen rundum, vorne innenbelüftet sorgen für angemessene Verzögerung. Das zeitgemäße Gebinde elektronischer Helfer ist serienmäßig an Bord: Elektronische Bremskraftverteilung (EBD), Bremsassistent (BAS), elektronisches Stabilisierungsprogramm (ESP), Traktionskontrolle (TSC), Anfahrassistent und elektronische Reifendruckkontrolle. Zur Sicherheitsausstattung zählen unter anderem acht Airbags, Totwinkelassistent, Spurhalteassistent und Abstandswarner.

[foto id=“451262″ size=“small“ position=“right“]Im Innenraum bietet der Cadenza umfangreichen Luxus. Lederausstattung, ein zehnfach elektrisch verstellbarer und belüfteter Fahrersitz und Sitzheizung auf allen Plätzen. Ein verstellbares, beheiztes Lederlenkrad ist im Cadenza ebenso serienmäßig an Bord wie ein Navigationssystem mit Achtzoll-Monitor oder ein 550-Watt-Audiosystem mit zwölf Lautsprechern, Sourroundsystem und Subwoofer.In den Vereinigten Staaten ist Kia längst als einheimische Marke angekommen; in nur 18 Jahren Marktpräsenz eine erstaunliche Karriere. Innerhalb der letzten zehn Jahre flossen rund 1,4 Milliarden Dollar in die Entwicklung der Händlerstruktur und der ersten amerikanischen Fertigungsanlage in West Point im US-Bundesstaat Georgia. 11 000 neue Arbeitsplätze in der Fertigung und bei Zulieferern zählt das Unternehmen auf der Habenseite.

Kia bietet den Cadenza/K7 nunmehr auf dem gesamten amerikanischen Kontinent an. Zu den Märkten gehören auch Asien, einschließlich China, der nahe Osten, Afrika und Ozeanien. Europa hat Kia für den Cadenza/K7 vorerst nicht im Visier. Der anspruchsvolle Markt mit seiner hohen Dichte hochwertiger Limousinen ist für Importmarken traditionell unergiebig. Mit dem Oprius, den Kia zwischen 2003 und 2010 angeboten hatte, tat sich der Hersteller schwer. Doch das lag in erster Linie am gewöhnungsbedürftigen Design. An Ausstattung, Qualität und technischen Eigenschaften gab es eigentlich nicht viel auszusetzen.

Thomas Lang/mid

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