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Skoda Roomster kommt im Juli nach Deutschland
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Fast drei Jahre hat sich Skoda Zeit gelassen, um die 2003 auf der IAA in Frankfurt präsentierte Roomster-Studie marktreif zu machen. Nun debütiert die lange erwartete vierte Baureihe der tschechischen VW-Tochter im Juli in Deutschland.

Doch der verspätete Start kommt immer noch rechtzeitig genug, um die Konkurrenz im Segment der kleinen Vans zu beunruhigen. Denn das Konzept des Skoda Roomster birgt einige neue technische und gestalterische Elemente, die bei etablierten Wettbewerbern wie Opel Meriva, Ford Fusion oder Toyota Corolla Verso nicht zu finden sind und dem Roomster vorerst eine Sonderstellung geben. Auch der Preis, von dem bislang nur die Einstiegsschwelle von 12 990 Euro bekannt ist, dürfte dabei eine Rolle spielen. Die exakte Preisliste soll erst Anfang Juli veröffentlicht werden.

Dass ein normales Auto in der Regel in ein Cockpit und einen Fond geteilt wird, ist keine grundlegend neue Erkenntnis. Beim Roomster sprechen die Designer von einem „Driving-“ und einem „Living-Room“. Bei näherer Betrachtung macht diese neue Wortwahl aber durchaus Sinn, da sie zwei Funktionsbereiche treffend beschreibt. Was da auf 4,20 Meter Länge im Innenraum konstruktiv angelegt wurde, ist neben einem hochflexiblen Sitzsystem („Varioflex“) auch die Idee, die Rollen zwischen Fond- und Frontpassagieren neu zu definieren. Wer hinten sitzt, hat nicht nur freien Blick über die Köpfe von Fahrer und Beifahrer, die von der sonst Van-typisch erhöhten Position etwas preisgeben mussten und im Roomster 4,6 Zentimeter tiefer als ihre hinten sitzenden Mitfahrer positioniert wurden. Der Fondinsasse genießt dank tief heruntergezogener hinterer Seitenscheiben auch eine bessere Sicht zur Seite, was vor allem Kindern auf längeren Reisen mehr Ablenkung verschaffen soll.

Gerade die Seitenansicht mit dem Knick in der Fensterlinie zeigt auch, dass dieses Modell eigentlich zu einem wohlgeformten Zwitter aus Minivan, Kombi und Limousine geraten ist: Der Vorderwagen mit seinem Fahrerarbeitspatz entspricht der unteren Mittelklasse und der kastenförmige Hinterwagen mit seinen bis in die Dachfläche reichenden Fenstern einem Van, der das Raumangebot im Inneren schon ahnen lässt. Die besondere Attraktivität beruht auf der Flexibilität des Mobiliars. Die Varioflex-Lösung im Fonds erlaubt mehr als 20 Variationsmöglichkeiten zwischen einem Fünfsitzer und einem Zweisitzer mit einer Ladefläche in Euro-Palettengröße. Das Kofferraumvolumen erreicht einen Umfang von 450 bis 1 780 Liter mit einer Zuladung bis zu 515 kg. Alle drei Fondsitze sind spielend leicht zu demontieren oder auch nur einzuklappen. Die äußeren Fondsitze lassen sich zudem längs und quer verschieben
Der Roomster steht auf keiner herkömmlichen Plattform, sondern folgt einer Modulstrategie. Die Vorderachse stammt vom Fabia, die Hinterachse vom Octavia, der zum Beispiel auch das Lenkrad beisteuerte. Der mittlere Teil der Bodengruppe wurde neu entwickelt. Auch bei der klar horizontal gegliederten Instrumententafel wurden Module anderer Baureihen eingesetzt. Obwohl die Karosserie über 1,60 Meter hoch ist, erweist sich das Fahrwerk nicht zuletzt dank unterschiedlicher Spurweiten und guter Abstimmung nach ersten Fahreindrücken als sehr stabil. ASR und ESP gibt es aber nur als Option.

Das Motorenangebot besteht aus jeweils drei Benzin- und drei Dieselmotoren. Basis ist ein 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner, der 47 kW/64 PS leistet. Darüber liegen ein 1,4-Liter-Vierzylinder mit 63 kW/86 PS und als leistungsstärkstes Triebwerk ein 1,6-Liter-Benziner mit 77 kW/105 PS. Die Selbstzünder-Palette umfasst zwei 1,4-Liter-Dreizylinder-Aggregate mit 51 kW/69 PS und 59 kW/80 PS sowie einen 77 kW/105 PS starken 1,9-Liter-Vierzylinder.

Den Roomster, der wie auch der Superb im Skoda-Werk Kvasiny produziert wird, gibt es in einer sehr karg bestückten Basisversion, die nicht einmal eine Radiovorbereitung enthält, und in den drei weiteren Ausstattungsstufen „Style“, „Sport“ und „Comfort“.

mid

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