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Spanischer Angreifer: Seat baut mit ST- Kombi Ibiza-Kleinwagen-Baureihe aus
Spanischer Angreifer: Seat baut mit ST- Kombi Ibiza-Kleinwagen-Baureihe aus Bilder

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Seat Ibiza ST: Der kleine Kombi wirkt emotional-gefällig. Bilder

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Seat Ibiza ST: Heck-/Seitenansicht. Bilder

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Seat Ibiza ST: Rundinstrumenten-Röhren. Bilder

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Seat Ibiza ST: Schriftzug unter Blinker an der Seite. Bilder

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Seat Ibiza ST: Kofferraumklappe mit Markenemblem und Schriftzug. Bilder

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Seat Ibiza ST: Mit geöffneter Kofferraumklappe. Bilder

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Seat Ibiza ST: Heckansicht. Bilder

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Seat Ibiza ST: Leuchteinheit hinten. Bilder

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Seat Ibiza ST: Blick ins Cockpit. Bilder

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Seat Ibiza ST: Leuchteinheit vorn. Bilder

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Seat Ibiza ST: Außenspiegel. Bilder

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Seat Ibiza ST: Kühlergrill mit Markenemblem. Bilder

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Seat Ibiza ST: Frontansicht. Bilder

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Seats neuer Ibiza-Kombi ST fährt mit größerem Nutzwert vor. Bilder

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Barcelona – Sie werfen sich, wie ein eingespieltes Duo, vorn auf der Bühne verbal die Bälle zu. Diego Ramos und Fermín Soneira scheinen Gefallen zu finden an der Präsentation. Immer wieder bringen die zwei Seat-Männer die Riesenleinwand hinten ins Spiel, wo zu flotter Musik der neue Kombi-Ibiza namens ST durch die Szenerie fährt, den die spanische Volkswagen-Tochter bei uns am 10. Juli zu Einstiegspreisen ab noch unter 12 500 bis fast 20 000 Euro auf den Markt bringen will.

18 Zentimeter länger als Fünftürer

Fahrvorstellung in Barcelona. Nach dem Fünftürer und dem schnittigeren Coupé-Dreitürer stellt der ST die dritte Karosserievariante der in der VW-Polo-Klasse im Umfeld etwa von Fiats Punto, Opels Corsa oder Skodas Fabia positionierten und [foto id=“296674″ size=“small“ position=“right“]mittlerweile deutlich emotionaler gestylten Kleinwagen-Baureihe dar. Gegenüber dem Fünftürer bringt der Kombi in der Länge noch einmal 18 Zentimeter mehr ans Maßband, was natürlich zusätzlich Platz für die Insassen und fürs Gepäck schafft.

Bis fast 1170 Liter großer Kofferraum

So schon lassen sich 430 Liter im Kofferraum mit der breiteren Heckklappe und der niedrigen Ladekante verstauen, fast 140 Liter mehr als im Fünftürer. Legt man die Lehne der Rücksitzbank komplett um (die geteilt klappbare ist erst ab der dritten von vier Ausstattungsstufen Serie), passen sogar fast 1170 Liter hinein. „Standard“, sagt Produktmann Soneira von der spanischen Volkswagen-Tochter, „ist ferner das zusätzliche Ablagefach unter dem faltbaren Ladeboden.“

Bedienung fällt leicht

Innen geht es vergleichsweise wertig zu. Wie seine beiden Brüder fährt auch der Kombi sauber verarbeitet vor. Vorn ist gut Platz vorhanden. Im Fond wird es etwas enger. Die Sicht nach hinten ist eingeschränkt. Das Cockpit wirkt aufgeräumt. Die Bedienung fällt deshalb ziemlich leicht.

Gleich sieben Drei- und Vierzylinder

Motormäßig sind gleich sieben Drei- und Vierzylinder vorgesehen. Die vier Benziner leisten 60, 70, 85 und 105, die bei unter 17 000 Euro beginnenden Turbodiesel 75, 90 und ebenfalls 105 PS. [foto id=“296675″ size=“small“ position=“left“][foto id=“296676″ size=“small“ position=“left“]Sie alle machen den ST in der Spitze über 150 bis 190 Stundenkilometer schnell, sollen sich beim Mixverbrauch mit nur knapp unter vier bis knapp unter sechs Litern begnügen, zumindest laut Datenblatt. Die Durchzugsschwäche der kleinen Benziner gleichen die Selbstzünder, die unterm Strich zudem noch genügsamer sind, mit ihren stärkeren Drehmomenten aus.

Sogar Doppelkupplungsgetriebe möglich

Interessant ist der aufgeladene 1,2-Liter-Benzindirekteinspritzer, den es etwa mit Stopp/Start-Automatik als besonders sparsamen und deshalb auch sauberen Ecomotive gibt und der in der Normalversion sogar mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe aus dem Konzernregal kombiniert werden kann. Sonst übertragen gut abgestufte Fünfgang-Schaltgetriebe die Kraft auf die beiden vorderen Räder. Neu, betont Technikspezialist Ramos, ist der 75-PS-Turbodiesel, der – ebenfalls als Ecomotive – pro Kilometer nur noch 102 oder sogar unter 100 Gramm vom schädlichen Treibhausgas Kohlendioxid in die Luft blasen soll.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Video; Sportliches Fahrwerk; Ordentliche Grundausstattung; Gute Chancen; techn. Daten & Preis

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Video: Seat Ibiza ST

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Sportliches Fahrwerk

Die beiden 105-PS-Motorisierungen sind mit einer elektronischen Differenzialsperre verknüpft, die mit der Traktion gleichsam die Agilität und das Handling des kleinen [foto id=“296677″ size=“small“ position=“right“][foto id=“296678″ size=“small“ position=“right“]Kombis erhöht. Die Variante Sport ist über steifere Federn und im Querschnitt verbreiterte Stabilisatoren straffer und damit fahraktiver abgestimmt. In den serienmäßigen elektronischen Schleuderschutz ist unter anderem ein Berganfahrassistent integriert.

Ordentliche Grundausstattung

Vier Ausstattungsstufen und eine Reihe von Optionspaketen gibt es. Schon das Basispaket ist dabei, nicht zuletzt was die Sicherheit betrifft, recht umfangreich bestückt. Bordcomouter, Klimaanlage und CD/MP3-Radio sind leider erst ab Ausstattungsstufe drei Standard an Bord.

Gute Chancen

Alles in allem: Die Chancen stehen nicht schlecht, zum „Angreifer im Segment der kleinen Kombis“ zu werden. „Oder“, fragt Diego, der die Antwort freilich längst kennt, „was denkst Du, Fermín?


Datenblatt: Seat Ibiza ST

Motor: dier Drei- und Vierzylinder-Benziner, darunter ein Turbo, drei Drei- und Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum: 1,2 bis 1,6 Liter
Leistung: 44 kW/60 PS bis 77 kW/105 PS
Maximales Drehmoment (Angaben ohne Einstiegsbenziner): 112/3000 bis 250/1500-2500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 10,0 bis 14,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 163 bis 190 Stundenkilometer
Umwelt: Laut Seat Mixverbrauch 3,9 bis 5,9 Liter pro 100 Kilometer, 102 bis 139 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl): Stabilitätsprogramm, Kopf-/Seitenairbags, Kindersitz-Halterungen, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber, 15/16-Zoll-Räder, 175/185/215er-Räder
Preis: 12 290 bis 19 750 Euro

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