Squircle: Fiat versucht sich bei neuem Panda an der Quadratur des Kreises

Squircle: Fiat versucht sich bei neuem Panda an der Quadratur des Kreises Bilder

Copyright: auto.de

Fiat Panda: Und so sieht der kleine Italiener von der Seite aus. Bilder

Copyright: auto.de

Fiat Panda: Ins Gepäckabteil passen nun 225 bis 870 Liter hinein. Bilder

Copyright: auto.de

Fiat Panda: Blick auf die Heckpartie. Bilder

Copyright: auto.de

Fiat Panda: Die Heckleuchten sind vertikal angeordnet. Bilder

Copyright: auto.de

Fiat Panda: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

Copyright: auto.de

Fiat Panda: Blick durch den Lenkradkranz auf die Instrumentierung. Bilder

Copyright: auto.de

Fiat Panda: Blick ins Cockpit. Bilder

Copyright: auto.de

Fiat Panda: Blick auf den Außenspiegel an der Fahrerseite. Bilder

Copyright: auto.de

Fiat Panda: Moderne Leuchteinheit vorn. Bilder

Copyright: auto.de

Fiat Panda: Blick unter die Motorhaube. Bilder

Copyright: auto.de

Fiat Panda: Das Markenlogo sitzt vorn unterhalb der Motorhaube. Bilder

Copyright: auto.de

Fiat Panda: Blick auf die Frontpartie der dritten Generation. Bilder

Copyright: auto.de

Fiats dritte Panda-Generation fährt abgerundeter und erwachsener vor. Bilder

Copyright: auto.de

Düsseldorf – 32 Jahre sind eine lange Zeit und rund sechseinhalb Millionen verkaufte Fiat Panda eine stolze Zahl. Seit dem ersten Samstag im März haben die Italiener nun im Umfeld etwa der jeweils baugleichen Drillinge Citroën C1, Peugeot 107 und Toyota Aygo sowie Seat Mii, Skoda Citigo und VW Up zu Einstiegspreisen ab unter 10 000 bis fast 14 000 Euro die bereits dritte Generation ihres Kleinwagens am Start.

Etwas länger, breiter, höher

Die Neuauflage der einst von Fiat so beworbenen „tollen Kiste“ läuft, so Deutschland-Chef Martin Rada jetzt bei der nationalen Fahrvorstellung in Düsseldorf, nicht mehr in Polen, sondern wieder in Italien im neuen Superwerk bei Neapel vom band. Danach baut der nur als Fünftürer angebotene Fiat, als dessen Design-Kernelement Rada den Squircle als Mischung aus Quadrat (Square) und Kreis (Circle) nennt, etwas [foto id=“407741″ size=“small“ position=“left“]länger, breiter und höher. Sein Platzangebot hat sich leicht erhöht. Er wirkt solide verarbeitet, mutet insgesamt recht pfiffig an, ist optional für bis zu fünf Personen ausgelegt, wobei es schon zu zweit trotz geringfügig mehr Kniefreiheit hinten weiter dort doch etwas beengt zugeht.

Schon wendiger und handlicher Vorgänger

Zusätzliche Ablagen stehen zur Verfügung. Gegen Aufpreis ist die längs verschiebbare Rückbank lieferbar. Auch die geteilt umklappbare Rückenlehne kostet extra. Nach anfangs nun 225 passen damit am Ende bis zu 870 Liter ins Stauabteil. Schon der wendige Vorgänger hat vor allem in Sachen Kopffreiheit, Bedienung und Handlichkeit überzeugt.

Interessant erst ab Ausstattungsstufe drei

Drei Ausstattungsstufen gibt es. Schade, dass das Lenkrad generell nur höhenverstellbar ist. Richtig interessant wird es erst ab Stufe drei, in der Klimaanlage und Radio Serie sind. Der elektronische Schleuderschutz, bei der Konkurrenz teils Standard, kostet leider überall 300 Euro extra oder kann ab Stufe [foto id=“407742″ size=“small“ position=“right“]zwei, wie Produktmann Steffen Enzenauer betont, im Sicherheitspaket dann zusammen mit Parksensensoren hinten und dem neuen City-Notbremsassistent für 500 Euro geordert werden.

Drei Motoren, spritziger Turbo-Zweizylinder

Vorerst stehen drei Motorisierungen zur Wahl. Der relativ spritzige Zweizylinder-TwinAir-Turbobenziner mit 63/85 kW/PS ist dabei sogar noch über dem 51/69 kW/PS-Vierzylinder positioniert. Als Spitzenmodell findet sich der 55/75 kW/PS starke Turbodiesel in der Liste, der – wie der TwinAir mit spritsparender Stopp/Start-Automatik kombiniert – im Mix zumindest laut Datenblatt im günstigsten Fall nicht einmal vier Liter verbrauchen soll. Ein ordentlich abgestuftes Fünfgang-Schaltgetriebe überträgt die Kraft auf die Vorderräder. In der Spitze schafft das leer knapp über 1000 Kilo schwere Leichtgewicht über 160 bis fast Tempo 180. Die Erdgasvariante kündigt Technikspezialist Klaus Schühle als vierten Motor noch für Anfang der zweiten Jahreshälfte 2012 an.[foto id=“407743″ size=“small“ position=“left“]

Nutzwertiger gegenüber dem Spaß-500er

Alles in allem: Für sein Revier, den Stadt- und Kurzstreckenverkehr, ist der Panda auch fahrwerksmäßig ausreichend komfortabel ausgelegt. Die vernehmbare Geräuschkulisse scheint leiser geworden zu sein. Die zuvor schon als unpräzise kritisierte Lenkung könnte nach wie vor direktere Rückmeldung geben. Die Bremsen arbeiten einwandfrei. Das gegenüber dem Spaß-500er nutzwertigere Einstiegsmodell mit Minivan-artigem Aufbau steht optisch durchaus satter auf der Straße, kommt alltagspraktisch zwar noch immer kastenförmig, aber doch abgerundeter und insgesamt erwachsener daher. Statt später mit 9990 bietet Fiat den neuen Panda zur Einführung bis Ende März ab 8490 Euro an.

Datenblatt: Fiat Panda
Motor: ein Vierzylinder-Benziner, ein Zweizylinder-Turbobenziner, ein Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum: 1,2, 0,9, 1,3 Liter
Leistung: 51/69, 63/85, 55/75 kW/PS
Maximales Drehmoment: 102/3000, 145/1900, 190/1500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 14,2, 11,2/11,5, 12,8 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 164, 177, 168 Stundenkilometer
Umwelt: laut Fiat Mixverbrauch 5,2, 4,2/4,1, 3,9 Liter pro 100 Kilometer, 120, 99/95, 104 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl): ABS, elektronische Bremskraftverteilung, Fahrer-, Beifahrer-, Kopfairbags, Kindersitz-Halterungen, Servolenkung, elektrische Fensterheber vorn, Zentralverriegelung, 14-Zoll-Räder, 175er-Reifen
Preis: 8490/9990 bis 13 790 Euro

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Vorstellung Mercedes EQA: Der elektrische Vetter

Vorstellung Mercedes EQA: Der elektrische Vetter

Fahrvorstellung Audi e-Tron GT: Der neue Stolz der Audianer

Fahrvorstellung Audi e-Tron GT: Der neue Stolz der Audianer

Over-the-Air-Updates für ID 3 und ID 4

Over-the-Air-Updates für ID 3 und ID 4

zoom_photo