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Techno Classica 2010: Mercedes-Benz zeigt zehn Supersportwagen
Techno Classica 2010: Mercedes-Benz zeigt zehn Supersportwagen Bilder

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Zehn Supersportwagen stehen im Mittelpunkt des Auftritts von Mercedes-Benz auf der Techno Classica 2010 in Essen (7.-11.4.2010). Die Spannbreite reicht vom Mercedes-Simplex 60 PS aus dem Jahr 1903 bis zum aktuellen Mercedes-Benz SLS AMG. Zur Riege der Supersportwagen von Mercedes-Benz zählen auch Fahrzeuge der jüngsten Vergangenheit wie der CLK-GTR aus dem Jahr 1997 und der 2004 erschienene CLK DTM AMG. Weitere Ausstellungsstücke sind die geschlossene Ausführung des Rennsportwagens 300 SLR („Uhlenhaut-Coupé“), ein C 111 und das Experimentalfahrzeug C 112 sowie ein SSK (W 06). Geplant sind in Essen zudem Podiumsgespräche mit DTM-Rekordchampion Bernd Schneider.

Erstmals präsentiert Mercedes-Benz Young Classics sein Angebot von jungen Klassikern aus den 1970er bis in die 1990er Jahre auf der Techno Classica. Die Fahrzeuge, alle werden mit 12 Monaten Garantie und Versicherung verkauft, sind werksgeprüft. Auf der Standfläche stellt außerdem das Classic Center der Marke unter anderem einen seltenen Typ 500 K Cabriolet B aus. Ein weiteres besonderes Angebot ist ein Typ 300 SL Coupé, der mit einem kompletten Teilnehmerpaket für die Mille Miglia 2010 erworben werden kann. Inklusive sind die komplette Logistik für Fahrzeug und Teilnehmer während der Veranstaltung sowie der Service während der Fahrt über rund 1600 Kilometer von Brescia nach Rom und zurück. Zu sehen ist auch ein Mercedes-Benz 300 SL Roadster in drei verschiedenen Restaurierungsstadien.

Auch einige Mercedes-Benz-Classic-Partner präsentieren in Essen ihr Fahrzeugangebot. Dies sind Händler mit besonderer Klassiker-Kompetenz. Wie in den Vorjahren sind die Mercedes-Benz Clubs fest in den Messe-Auftritt integriert. 16 der deutschen Markenclubs sowie der englische Mercedes-Benz-Club präsentieren unter dem Motto „Faszination“ beeindruckende Fahrzeuge aus den Reihen ihrer Mitglieder.

Der Mercedes-Simplex 60 PS verdankte seine Sternstunde als Rennwagen einer Katastrophe: 1903 fiel die Daimler-Fabrik in Cannstatt weitgehend einem Brand zum Opfer. Dabei wurden auch die drei Mercedes 90 PS zerstört, die für das Gordon-Bennett-Rennen vorgesehen waren. Deshalb ließ die Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) statt der Werksrennwagen Fahrzeuge vom Typ Mercedes-Simplex 60 PS an den Start gehen, die bereits an Kunden ausgeliefert worden waren und vom Hersteller für das Rennen ausgeliehen wurden. Einen dieser Wagen steuerte der belgische Rennfahrer Camille Jenatzy gegen stärkste internationale Konkurrenz zum Sieg.

Im Juni 1911 wurde der Mercedes 37/90 PS das neue Topmodell im Verkaufsprogramm. Der Hochleistungswagen löste die seit 1907 gebauten Sechszylindertypen ab und ist das letzte Fahrzeug der DMG mit Kettenantrieb.

In der Familie der Kompressor-Sportwagen der Typen K, S, SS, SSK und SSKL markiert der 1928 vorgestellte Typ SSK die höchste Entwicklungsstufe der auch an Kunden verkauften Fahrzeuge. Die Version „Super-Sport-Kurz“ hat einen auf 2950 Millimeter verkürzten Radstand und wird von einem mechanisch aufgeladenen 7,1-Liter-Reihensechszylinder mit bis zu 184 kW (250 PS) Leistung angetrieben. Mit dem Fahrzeug gewann der legendäre Rudolf Caracciola zahlreiche Rennen. Gleichzeitig wurde der SSK von Oktober 1928 an für Kunden in einer Kleinserie aufgelegt. Insgesamt 33 Fahrzeuge werden von 1928 bis 1932 gebaut.

Der Mercedes-Benz 300 SL ist ebenfalls legendär. Er übernahm 1954 viele technische Details von dem Rennsportcoupé W 194 aus dem Jahr 1952. Das betrifft insbesondere den extrem leichten Gitterrohr-Rahmen und die charakteristischen Flügeltüren. Bis Mai 1957 entstanden in Sindelfingen 1400 Exemplare des 300 SL „Flügeltürers“. Davon haben 29 Stück einen Leichtmetall-Aufbau, ein Versuchsfahrzeug trägt eine Kunststoff-Karosserie.

Den C 111 zeigte Mercedes-Benz 1969 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt. Das Experimentalfahrzeug C 111 ist ein futuristischer flacher Keil mit Flügeltüren und Wankel-Motor. Insbesondere die Weiterentwicklung C 111-II, die im März 1970 auf dem Automobil-Salon in Genf gezeigt wurde, weckte bei vielen Fans Hoffnungen auf eine Serienproduktion. Doch der Supersportwagen mit 257 kW / 350 PS starkem Vierscheiben-Wankelmotor blieb ein Technologieträger, obwohl zahlreiche Blankoschecks faszinierter Kunden in Untertürkheim eintrafen. Gegen die Produktion als Serienmodell sprachen unter anderem der vergleichsweise schlechte Wirkungsgrad des Motors und die strenger werdenden Abgasvorschriften.

Ähnliche Akzente wie der C 111 setzte der Mercedes-Benz C 112 im Jahr 1991. Die Sportwagen-Studie hat einen 6-Liter-Zwölfzylindermotor mit einer Leistung von 300 kW / 408 PS. Das Fahrzeug nahm Innovationen wie den Abstandsregeltempomat und die Reifendruckkontrolle vorweg. Zu den weiteren Besonderheiten des C 112 zählt die aktive Aerodynamik. Der Bugflachspoiler und der Heckflügel sind stufenlos verstellbar. Der Heckspoiler kann zudem genutzt werden, um die Notbremseigenschaften zu verbessern: Bei Bedarf stellt er sich blitzschnell in den Fahrtwind.

Das Team AMG gewann 1997 mit dem Rennsport-Prototypen Mercedes-Benz CLK-GTR die FIA-GT-Meisterschaft. Von dem Wettbewerbsfahrzeug wurde eine Version mit Straßenzulassung abgeleitet. Das Coupé ist mit einem 6,9-Liter-V12-Motor ausgerüstet, der 412 kW / 560 PS mobilisiert. Insgesamt wurden 25 Fahrzeuge des CLK-GTR gebaut.

Das 320 km/h schnelle Konzeptfahrzeug Vision SLR von 1999 vereint Stilelemente des Formel-1-Silberpfeils und der SLR-Sportwagen der 1950er Jahre. 2004 ging das Fahrzeug als Mercedes-Benz SLR McLaren in die Serienproduktion und wird in unterschiedlichen Varianten bis 2010 gebaut.

Mit dem 420 kW / 571 PS starken Mercedes-Benz SLS AMG setzt die Marke in diesem Jahr die Tradition ihrer Supersportwagen und des Flügeltürers fort.

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