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Test: VW Golf Cabriolet 1.6 TDI Blue Motion – Das reicht!
Test: VW Golf Cabriolet 1.6 TDI Blue Motion - Das reicht! Bilder

Copyright: auto.de

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Ein Kompaktklasse-Cabrio soll es sein? Da ist die Auswahl groß möchte man meinen. Doch ein Blick auf die Internetseiten und in die Prospekte der Hersteller zeigt: So viele Möglichkeiten gibt es gar nicht. Einige Marken (Opel, Ford) haben zurzeit in dieser Klasse kein Cabrio im Angebot, andere (Peugeot, Renault) nur solche mit Stahldach und wieder andere (Mazda) nur einen Roadster. Und dann gibt es noch die Premium-Angebote von Audi (A3) , BMW (1er) und Mini. Überraschung: Wer ein bezahlbares viersitziges Stoffdach-Cabrio sucht, landet tatsächlich über kurz oder lang beim Golf. Die Wolfsburger haben seit letztem Sommer eine offene Version ihres Bestsellers ins Programm genommen und sich damit zumindest temporär eine Alleinstellung geschaffen.

Wie so häufig bei Volkswagen, kommt auch dieses Modell recht spät auf den Markt. Während die Vorbereitungen zur Produktionsaufnahme der ab September erhältlichen völlig neuen siebten Generation des Kompakten auf Hochtouren laufen, steht das Cabriolet noch auf der aktuellen Plattform. Und dies für mindestens fünf bis sechs Jahre. Ein kleines Manko in den Augen jeder Autofahrer, die gerne ein Fahrzeug nach neuestem technischen Stand haben möchten. Wie groß der Unterschied bei Fahreigenschaften und technischen Möglichkeiten zwischen alt und neu tatsächlich ausfällt, wird man allerdings erst im Herbst sehen, wenn der neue Golf bei den Händlern steht.

Antrieb

Unser Testwagen ist ganz bescheiden mit dem kleinen Dieselmotor ausgerüstet. Eine gute Wahl für Fahrer, die offenes Fahren genießen möchten und nicht ständig mit höchsten Geschwindigkeiten unterwegs sein müssen. Der 1,6-Liter-Selbstzünder ist zwar ein wenig knurrig, aber sparsam und vor allem mit genügend Kraft ausgestattet. 105 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment klingen zwar eigentlich nicht danach, tatsächlich aber hat der Vierzylinder mit dem rund 1,5 Tonnen schweren Cabrio kaum Probleme.

Nur beim Anfahren leistet sich der Diesel eine kurze Schwächephase, danach erhält die Kurbelwelle stets genügend Druck, zwischen 1.500 und 2.500 U/min steht sogar stets das maximale Drehmoment zur Verfügung. Also genau in dem Drehzahlbereich, in dem man dieses Fahrzeug mit dieser Art Motorisierung viel bewegt. Erst jenseits der 180 km/h ist es auf der Autobahn vorbei mit der Beschleunigung. Der Golf schleppt sich dann noch auf bis zu 188 km/h, laut Tacho waren es sogar knapp über 200 Sachen. Aber das ist nicht die Welt dieses Fahrzeugs, wer dieses Cabrio schnell fahren will, sollte die GTI-Version nehmen.

Bekannte Eigenschaften

Unser Golf hatte andere, wohl bekannte Eigenschaften: Ein narrensicheres Fahrwerk, bei dem das ESP selbst in sehr flott gefahrenen Kurven und Kehren kaum mal eingreifen muss. Eine komfortable und dennoch ausreichend direkte Fahrwerksabstimmung, eine gefühlvolle Lenkung und prima Sitze sowie überraschend viel Platz auf den zwei Rücksitzen und im Kofferraum (250 Liter). Dazu kommt ein fantastisches, stets elektrisch zu betätigendes Verdeck, das nicht nur in gefühlt zehn Sekunden zu öffnen ist, sondern das auch im geschlossenen Zustand überzeugt: Das Golf Cabrio ist so leise wie kaum ein anderes Fahrzeug dieser Bauart.

Preis & Leistung

In der von uns gefahrenen Bluemotion-Version mit dem kleinen Diesel kostet der Wolfsburger mindestens 26.175 Euro. Immerhin sind Klimaanlage, elektrische ]Heber für alle vier Fenster, eine funkfernbedienbare Zentralverriegelung, elektrisch verstellbare Außenspiegel und eben auch das elektrische Verdeck mit an Bord. Alles andere kostet Aufpreis und da gibt es wie immer bei VW viel zuzukaufen.

Andererseits: Eigentlich benötigt man auch nicht viel mehr für den Fahrspaß. Die auf das wirklich notwendige reduzierte Ausstattung erhöht sogar die Freude, kann man sich doch ganz auf das Wesentliche und Ursprüngliche konzentrieren – die offene Fahrt an einem schönen Frühlingstag.

Datenblatt: VW Golf Cabriolet 1.6 TDI Blue Motion

Zweitüriges, viersitziges Cabriolet der Kompaktklasse
Länge/Breite/Höhe: 4,25 Meter/1,76 Meter/1,42 Meter
Radstand: 2,58 Meter
Kofferraumvolumen: 250 Liter
Antrieb: 1,6-Liter-Dieselmotor, 77 kW/105 PS
max. Drehmoment: 250 Nm zwischen 1.500 und 2.500 U/min
Vmax: 188 km/h
0-100 km/h: 12,1 s
Durchschnittsnormverbrauch: 4,4 Liter/100 km
CO2-Ausstoß: 117 g/km
Effizienzklasse: A
Testverbrauch: 6,2 Liter
Preis: ab 26.175 Euro

Kurzcharakteristik

Alternative zu: Audi A3 Cabrio, BMW 1er Cabrio, Mini Cabrio, Peugeot 308 CC
Passt zu: Menschen, die für offenes Fahrvergnügen kein Image-Modell benötigen
Sieht gut aus: im geöffneten Zustand

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Gast auto.de

Mai 9, 2012 um 7:47 pm Uhr

Ein totschickes und schönes Auto. Farbe außen gefällt mir ausgezeichnet, beißt sich aber mit dem Innenrot.
Für mich auch ein akzeptabler Preis. Zum Preis-Leistungs-Verhältnis kann ich mich nicht äußern, da ich kein Cabrio-Fahrer bin.Das Auto könnte mich aber trotzdem sehr reizen!!!!!!

Gast auto.de

Mai 9, 2012 um 10:41 am Uhr

Nachdem ich im Laufe meines Lebens viele Cabrios gefahren habe ( Käfer, Golf, BMW, Mercedes ) muss ich im nach hinein feststellen, dass das Preis / Leistungsverhältnis bei VW Cabrios immer hervor ragend gewesen ist..
Ihr Bericht bestärkt mich in meiner Meinung.

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