Ziemlich ambitionierte Ziele: 2015 will Maserati pro Jahr 50.000 Autos verkaufen

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Das Serienmodell der Crossover-SUV-Studie Kubang soll 2014 kommen. Bilder

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Das GranCabrio ist seit 2011 als dritte zugleich die jüngste Baureihe im Programm. Bilder

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Der Quattroporte bekommt einen längeren und einen kleineren Nachfolger. Bilder

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Im Zeichen des Dreizacks: Maserati ist 1914 gegründet worden. Bilder

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Spitzenmodell Maserati GranTurismo MC Stradale. Bilder

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Kronberg – 2013 und 2014 werden wichtige Jahre für Maserati. „Da geht’s rund“, kündigt Marketing-Leiter Thomas Rompel von Maserati in Deutschland jetzt beim „La Giornata“-Tag der Italiener in Kronberg im Taunus den „Aufbruch in neue Fahrzeugsegmente“ an.

Zuletzt mit drei Baureihen

6.159 Einheiten Maserati hat aktuell drei Baureihen im Programm. Es sind dies die Sportlimousine Quattroporte (114.320 bis 146.650 Euro), der GranTurismo (112.280 bis 152.320 Euro) und seit 2011 das GranCabrio (132.770 bis 138.720 Euro). Zuletzt hat die noble Fiat-Tochter- und Ferrari-Schwestermarke, die es 2014 seit 100 Jahren gibt, weltweit 6.159 Autos verkauft, damit um achteinhalb Prozent zugelegt und bei 588 Millionen Euro Gesamtertrag 40 Millionen Euro Gewinn gemacht. Die beiden größten Märkte sind die USA mit 2.437 vor China mit 842 Einheiten. Die 292 Einheiten in Deutschland bedeuten Platz fünf, wobei die Wiesbadener Zentrale unter anderem „aufgrund weltweiter Verschiebungen“ perspektivisch jedoch von Platz drei ausgeht.

Zunächst Weiterentwicklung bei GranTurismo[foto id=“414264″ size=“small“ position=“right“]

Mit dem GranTurismo Sport fährt zunächst in der zweiten Jahreshälfte 2012 erst einmal eine Weiterentwicklung der GranTurismo-Modellfamilie vor. Die kommt mit noch prägnanterer Front mit LED-Tagfahrlicht und wirkungsvolleren Lufteinlässen sowie mit ebenfalls überarbeitetem Inneren samt neuen Sitzen für mehr Platz im Fond daher. Der 4,7-Liter-Achtzylinder-Sauger leistet künftig 338/460 kW/PS, übertragen auf die Hinterräder von einer Automatik oder sequenziellen Wippenschaltung.

MC Stradale als schnellstes Serienmodell der Italien

Mehr Leistung steht dabei auch für den gegenüber dem GranTurismo S um 100 Kilo leichteren MC Stradale an, benannt nach der erfolgreichen Rennsportabteilung der Italiener: Für den mit 301 Stundenkilometern schnellsten Serien-Maserati finden sich 331/450 kW/PS im Datenblatt Mehr PS und Drehmoment bei stärkeren Quattroporte Spannender wird, was sich 2013 beim Quattroporte tut. Die fünfte Generation, seit fast zehn Jahren auf dem Markt, ist 2008 überarbeitet worden. Mit der Steigerung auf 323/440 beziehungsweise 331/450 kW/PS leisten der S und der Sport GT S nun noch 7/10 kW/PS mehr, auch das Drehmoment klettert um 20 auf jeweils 510 Newtonmeter.

Neuer Quattroporte als Chauffeurslimosuine

Dass es einen Nachfolger für die 270 bis 287 Stundenkilometer schnelle Sportlimousine gibt, steht mittlerweile fest, und zwar einen „komplett neuen“, wie Rompel betont. Der jetzt schon über fünf Meter ans Maßband bringende Viertürer soll noch länger sein und, so der Maserati-Mann, „echt chauffeursdriven im Bereich eines 7er BMW„, womit die Italiener noch mehr auf Märkte wie China setzen, auf denen der Dienstfahrer vorn den Status des hinten Sitzenden zusätzlich erhöht.

Kleinere Version für gehobene Premium-Mittelklasse[foto id=“414265″ size=“small“ position=“right“]

Mit einer kleineren Version wagt sich Maserati zudem in die gehobene Premium-Mittelklasse, in der bislang deutsche Konkurrenten wie Audi (mit dem A6), BMW (mit dem 5er) und Mercedes (mit der E-Klasse) dominieren. „Wenn wir dieses E-Segment bedienen, geht es natürlich auch ein Stück weit um Volumen“, schließt Maserati-Deutschland-Sprecher Thomas Kern für die Sportwagen- und so meist Achtzylinder-verliebten Italiener mit Blick insbesondere auf den deutschen Markt dann ebenfalls Sechszylinder- und selbst Dieselmotoren nicht mehr aus.

Dann natürlich auch mit „anderer Preisspanne“

Kerns Marketing-Kollege Rompel ist klar, dass damit eine „andere Preisspanne“ verbunden sein muss; der günstigste Serien-Maserati ist erst ab rund 11. 000 Euro zu haben, der teuerste ab fast 152.500 Euro.

Mit Jeep-Allradsynergien für Crossover-SUV

Das bei der Autoschau im September in Frankfurt/Main erstmals offiziell gezeigte Crossover-SUV-Modell Kubang – bei der Bezeichnung handelt es sich vorläufig noch um einen Projektnamen – soll „kein leicht veränderter, modifizierter Grand Cherokee sein“, betont Maserati-Sprecher Kern: „Wir nutzen dabei nur die Allradsynergien von Jeep„, der Geländewagen-Tochter des US-amerikanischen Autobauers Chrysler, bei dem die Maserati-Konzernmutter Fiat inzwischen das Sagen hat. Geplant ist aber, dass das Serienmodell 2014 in Detroit vom Band läuft, der kleine Maserati dagegen vorher schon in einem Werk bei Turin.

Wachstum vor allem aus Märkten in Übersee[foto id=“414266″ size=“small“ position=“right“]

„Wir werden einen neuen Volumenschub bekommen“, ist sich Marketing-Mann Rompel sicher, was die künftigen weltweiten Verkäufe insgesamt betrifft, wobei das Wachstum nach Einschätzung Kerns in erster Linie aus Übersee, aus China, den USA, dem Nahen und Mittleren Osten, kommt. Bis 2015 sollen die Absätze von zuletzt rund 6.160 auf etwa 50.000 Einheiten steigen. Eine beträchtliche Ausweitung. „In der Tat“, so Kern, „ein größerer Schritt auch für die Marke selbst.“

Auftritt gerade in französischer Filmkomödie

Gerade sind die Italiener dabei, „ziemlich beste Freunde“ zu gewinnen. Der Maserati-Deutschland-Sprecher findet die gleichnamige französische Filmkomödie um einen reichen Mann, der gelähmt ist, und seinen gerade aus dem Gefängnis entlassenen neuen Pfleger jedenfalls gut. „Und das liegt nicht nur daran, dass unser Quattroporte da in Szene gesetzt ist.“

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