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50 Jahre Mazda-Mittelklasse: Vom Luce zum Mazda6
50 Jahre Mazda-Mittelklasse: Vom Luce zum Mazda6 Bilder

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Mazda gehört zu den jungen Autoherstellern. Der erste Pkw erschien am 28. Mai 1960 in Gestalt des Kleinwagens 360. Bereits 1963 stellte das Unternehmen aus Hiroshima seine erste Limousine der Mittelklasse vor. Der Luce setzte mit seinem Design für seine Zeit Maßstäbe und begründete eine Modelltradition, die nunmehr über fünf Jahrzehnte reicht und bis zum aktuellen Mazda6 führt.

Mazda stieg wie viele andere japanische Autoproduzenten wie Subaru oder Honda erst zu Beginn der Sechziger des letzten Jahrhunderts in den Pkw-Bau ein, nach ersten Gehversuchen mit sogenannten „Kei-Cars“, den japanischen Kleinwagen, die auf 3,2 Meter Gesamtlänge und 360 ccm Hubraum beschränkt waren. Mit dem Luce wagte Mazda bereits 1963 eine riesigen Schritt. In weiser Erkenntnis, dass ein international attraktives Autodesign damals nicht zu den Kernkompetenzen der Söhne „Nippons“ (Deutsch: Land der aufgehenden Sonne) gehörte, suchten sich die Verantwortlichen bei Mazda in Europa jemanden, [foto id=“484414″ size=“small“ position=“left“]der etwas von Autoformen verstand. Bertone aus Italien leistete tätige Mithilfe für die Studie des Luce, die auf der Tokyo Motorshow 1963 ihre Weltpremiere feierte.

Die Modellfamilie des Luce mit Limousine, Kombi und Coupé zeichnete sich nicht nur durch seine ansprechende Gestaltung aus, die Vierzylindermotoren mit 1,5 Liter bis 1,8 Liter Hubraum leisteten bis zu 77 kW/105 PS, waren leicht und überaus sparsam. Der Luce öffnete für Mazda nicht zuletzt den wichtigen US-Markt, wo das Modell als Mazda 1500, später als Mazda 1800 bis 1973 lief. Als technisches Schmankerl reüssierte der Mazda R130, ein von 1969 bis 1972 in kleiner Auflage produziertes Hardtop-Coupé auf Basis des Luce mit Wankelmotor, der 93 kW/126 PS leistete.

Das laufruhige und kompakte Konzept des Kreiskolbenmotors, das Mazda als einziger Hersteller auf breiter Basis anbot, kam auch beim Luce-Nachfolger 616 zum Einsatz. Das 1970 als „Capella“ in Japan eingeführte Modell lief fast drei Jahre parallel zum Luce und legte ab Ende 1973 beim Antritt Mazdas auf dem deutschen Markt den Grundstein für den Erfolg des [foto id=“484415″ size=“small“ position=“right“]Importeurs. Coupé und Limousine waren unter anderem mit einem 1,6-Liter-Vierzylinder, der 55 kW/75 leistete, neben dem 74 kW/100 PS starken Wankel im Angebot.

Ab 1978 bot Mazda den 626 an. Sowohl eine viertürige Limousine wie ein zweitüriges Coupé buhlten um die Gunst des Publikums. Die für einen Japaner jener Tage ausgesprochen sachliche und klare Linienführung trug der Baureihe die Bezeichnung „der Deutsche aus Japan“ ein. Mit 1,6-Liter-Motor und 55 kW/75 PS kostete der 626 schlanke 12 690 Mark. Mit diesem Modell untermauerte Mazda den Ruf eines Anbieters von qualitativ anspruchsvollen Alltagsautos mit umfangreicher Serienausstattung zum günstigen Preis.

Die zweite Generation des 626 vollzog 1983 den radikalen Wechsel vom Heck- zum Frontantrieb. Neben der klassischen Stufenhecklimousine bot Mazda den 626 erstmals auch als Schräghecklimousine an. Auch der erfolgreiche Zweitürer blieb im Programm. Neu waren nicht nur Antriebskonzept und die betont europäische Formensprache, auch die quer eingebauten Vierzylinder waren komplette Neukonstruktionen. Der Zweiliter brachte es in seiner Top-Version auf 88 kW/120 PS. In Deutschland eroberte die zweite 626-Generation schnell die inoffiziellen Titel [foto id=“484416″ size=“small“ position=“left“]“meistverkauftes japanisches Auto“ und „erfolgreichster Importwagen“. 1985 kam es zudem in der Zentrale von Mercedes zu einem kleinen Erdbeben, weil die Fachzeitschrift „Auto Zeitung“ in einem Vergleichstets den Mazda 626 über den Mercedes 190 triumphieren ließ.

Bis 2002 summierten sich die Verkäufe der fünf Generationen 626 auf über 4,3 Millionen Einheiten. Ob ADAC-Pannenstatistik, Auswertungen der TÜV-Hauptuntersuchung, 100 000-Kilometer Dauertests in verschiedenen Fachzeitschriften, der Mazda 626 agierte stets als Musterknabe in puncto Zuverlässigkeit und Pannenresistenz.

Daran änderte ab 2002 auch die neueingeführte Modellbezeichnung „Mazda6″ für die Mittelklasse aus Hiroshima nichts. Seit Februar 2013 bietet Mazda in Deutschland die dritte Generation an. [foto id=“484417″ size=“small“ position=“right“]Das inzwischen auf 4,8 Meter Länge gewachsene Modell zeichnet sich durch einen für die Klasse ausgezeichneten Radstand von 2,83 Metern aus. Die Vierzylinder leisten als Benziner 107 kW/145 PS, 121 kW/165 PS und 141 kW/192 PS, als Diesel 110 kW/150 PS und 129 kW/ 175 PS. Beim jüngsten Mazda6 setzt der Hersteller den technischen Fokus auf neuste Spritspartechniken wie den Energiekreis „I-ELOOP“. Das System speichert beim Verzögern und Bremsen freiwerdende Energie in einem Kondensator und nützt die so gewonnene elektrische Energie für Komfortverbraucher wie Lüftung oder Audiosystem. Damit stellt Mazda sicher, dass seine Mittelklasse nach 50 Jahren weitere Kapitel für eine erfolgreiche Geschichte schreiben darf.

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