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Japanischer Klein-“Segler“: Hondas Jazz ist der erste Hybrid in seinem Segment

Japanischer Klein-''Segler'': Hondas Jazz ist der erste Hybrid in seinem Segment Bilder

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Honda Jazz: ... und so die normale Variante aus, wobei sich beide optisch kaum unterscheiden. Bilder

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Honda Jazz: So sieht die Hybridversion ... Bilder

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Honda Jazz: Auch der Stauraum kann sich für einen Kleinwagen sehen lassen. Bilder

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Honda Jazz: Blick auf die flexible Sitzanlage im Fond. Bilder

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Honda Jazz: Auch aus dieser Heck-/Seitenperspektive macht der kleine Japaner eine gute Figur. Bilder

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Honda Jazz: Dieses Grün ist dem Jazz Hybrid vorbehalten, der sich sonst nur in optischen Details vom Jazz mit Verbrennungsmotor unterscheidet. Bilder

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Erlensee – Wer bislang einen Hybrid kaufte, fühlte sich ein bisschen wie ein Pionier. Eine relativ neue Technologie, auch wenn schon rund 20 Jahre daran gefeilt wird, aber erst seit ein paar Jahren setzt sie sich langsam auch auf einem größeren Markt durch. Honda zählt zu den ersten Herstellern, die einen Hybridantrieb serienmäßig anboten: 1999 im Insight, der vor zwei Jahren einen Nachfolger bekam.

[foto id=“358492″ size=“small“ position=“left“]Verbrennungs-/Elektromotor-Kombination

Im Jazz hält jetzt erstmals ein Hybridantrieb in einem Kleinwagen Einzug. Wer sich für den Hybriden mit 88 PS starkem 1,3-Liter-Benzin- und 14 PS starkem Elektromotor entscheidet, zeigt wieder Pioniergeist. Auch wenn es kein unwägbares Abenteuer ist, auf das er sich einlässt. Ab 18 900 Euro erhält er einen ausgereiften und von vielen Kunden erprobten Kleinwagen, denn seit der Jazz mit Verbrennungsmotor vor zehn Jahren erstmals auf den Markt kam, hat er sich mit über 38 Prozent Marktanteil zum Lieblings-Honda der Deutschen entwickelt.

Mit flexibler Sitzanlage im Fond

Das liegt wohl unter anderem daran, dass der Jazz so praktisch ist. Er punktet zum Beispiel mit einer sehr flexiblen Fondsitzanlage, Magic Seat genannt, die sich mühelos um- und hochklappen lässt, so dass ein großer ebener Stauraum außerhalb des Kofferraums entsteht, in dem auch mal eine Topfpflanze aufrecht oder zwei Mountainbikes ohne Vorderrad nebeneinander transportiert werden können. [foto id=“358493″ size=“small“ position=“right“]

Zugleich leichtes Facelift für gesamte Baureihe

Der Jazz hat gleichzeitig zur Einführung des Hybrid ein leichtes Facelift erhalten, startet jetzt mit zwei Benzinmotoren ab 12 900 Euro in den Markt. Großer Vorteil beim Hybrid: Der relativ üppige Stauraum bleibt erhalten, weil das Batterie-Paket und die zentrale Steuereinheit des Hybridsystems unter dem Laderaumboden untergebracht sind. Da eine Honda-interne Untersuchung unter Fahrern von Hybridautos ergeben hat, dass diese in erster Linie auf Sparsamkeit und Umweltfreundlichkeit Wert legen, ja sogar eine regelrechte Freude daran entwickeln, den Wagen so spritsparend wie nur möglich zu steuern, bietet der Jazz Hybrid einen besonders großen Genussfaktor, da er mit nur 4,5 Litern Benzin pro 100 Kilometer noch fast einen Liter sparsamer ist als der verbrauchsärmste normale Jazz mit 90-PS-Benzinmotor.[foto id=“358494″ size=“small“ position=“left“]

Mit Energieumwandler und -speicher

Dabei darf sich der Jazz Hybrid laut Uno-Definition aus dem Jahr 2003 auch wirklich Hybrid im klassischen Sinne nennen, denn er erfüllt die zwei wichtigsten Kriterien: Er besitzt mindestens zwei Energieumwandler und zwei Energiespeicher – und jeder der beiden Wandler muss in der Lage sein, das Fahrzeug anzutreiben. Die von Honda verwendete Parallelhybrid-Bauweise, bei der der Verbrennungsmotor komplett vom Elektroantrieb abgekoppelt werden kann durch Abschalten der Ventile, ermöglicht dem Fahrer, allein durch sanften Gasfuß darüber zu bestimmen, ob er rein elektrisch unterwegs ist, völlig antriebslos „segelt“ oder der Verbrennungsmotor einspringt, um die Batterie wieder aufzuladen und für Schub zu sorgen.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Spiel aus Gleiten und sanften Gasgeben; Schon seit 1961 in Deutschland; Jazz inzwischen meistverkaufter Honda

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Spiel aus Gleiten und sanften Gasgeben

Alles in allem: Ein Stopp/Start-System, das in 0,8 Sekunden den Wagen wieder startet, wenn der Fuß von der Bremse zum Gaspedal wechselt, erhöht den Spaß am sparsamen Fahren durchaus noch. 2,9 Liter Durchschnittsverbrauch zeigt der Bordcomputer jedenfalls nach einigen Runden auf einem Versuchsfeld bei der Honda-Akademie in Erlensee bei Hanau. Da fühlt man sich pionierhaft im Spiel aus Gleiten und sanftem Gasgeben. Sieht so vielleicht sogar der Fahrstil der nahen Zukunft aus?[foto id=“358496″ size=“small“ position=“left“]

Schon seit 1961 in Deutschland

Seit 50 Jahren gibt es Honda mittlerweile in Deutschland. Es begann 1961 in Hamburg: Als erster japanischer Hersteller eröffnet Honda eine Niederlassung in Europa. Modelle der ersten Stunde tragen Namen wie T360 und S360. Ein Jahr später kommt der zweisitzige Roadster S500 mit 44 PS, 130 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit und Heckantrieb. 1964 steigt Honda auf dem Nürburgring in die Formel-1 ein, fährt schon ein Jahr später in Mexiko zum Sieg. Der erste Civic 1972 bringt den Durchbruch bei den Kunden. Er startet 1974 auch in Deutschland, läuft bis 1995 zehn Millionen Mal vom Band; inzwischen ist bereits die achte Generation unterwegs. Seit 1992 produziert Honda auch in Europa, im englischen Swindon läuft der erste Accord vom Band.

Jazz inzwischen meistverkaufter Honda

Seit Markteinführung 2001 (ab 2002 in Deutschland) erobert der Jazz so viele Kunden, dass er nunmehr meistverkaufter Honda ist. 2004 bringt der japanische Hersteller mit Sitz in Tokio den ersten eigenen Diesel und mit dem Civic IMA den ersten Serienhybriden auf den Markt.

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