Maserati

Maserati Ghibli – Oper trifft Business
Maserati Ghibli - Oper trifft Business Bilder

Copyright: auto.de

Über den Bildschirm in der Mittelkonsole lassen sich zahlreiche Funktionen steuern Bilder

Copyright: auto.de

Zwischen Drehzahlmesser und Tacho gibt es einen farbigen Bildschirm Bilder

Copyright: auto.de

Das Cockpit zeigt italienischen Stil Bilder

Copyright: auto.de

Zwar ist die Luke des Kofferraums etwas schmal geschnitten, das Gepäckteil fasst indes 500 Liter Bilder

Copyright: auto.de

Mit 4,97 Metern ist der Ghibli deutlich kürzer als der Quattroporte Bilder

Copyright: auto.de

Damit sich die Kunden nicht am fehlenden Wohlklang des Selbstzünders im Vergleich zu den V6-Benzinern stören müssen, greifen die Bilder

Copyright: auto.de

Fahrwerk und Lenkung sind leistungsgerecht hart ausgelegt Bilder

Copyright: auto.de

Der 3,0-Liter-Sechszylinder leistet 202 kW/275 PS und stemmt 600 Nm an die Kurbelwelle Bilder

Copyright: auto.de

Erstmals in der fast hundertjährigen Geschichte von Maserati ist ein Diesel im Angebot Bilder

Copyright: auto.de

Der Maserati Ghibli ist der kleine Bruder des Quattroporte Bilder

Copyright: auto.de

Über Geld spricht man nicht, Geld hat man und gerne auch ein wenig mehr davon. Das war über viele Jahre auch die Divise von Maserati, dem kleinen, aber feinen italienischen Hersteller von Luxusautomobilen. Wer sich die Fahrzeuge mit dem Dreizack im Logo leistet, gilt als gut betucht. Das wirkt sich zwar einerseits positiv aufs Image aus, andererseits verstellt es aber auch den Blick auf die Marke, die ab September mit dem Ghibli ein Einstiegsmodell weit unter der 100.000-Euro-Marke zu positionieren versucht. Die neue Business-Limousine startet zu Preisen ab 65.000 Euro und soll neue Käuferschichten für Maserati generieren.

Doch mit einem halbwegs attraktiven Preis allein ist es nicht getan, um im von den deutschen Platzhirschen Audi, BMW und Mercedes dominierten und prestigeträchtigen sowie umsatzstarken Business-Segment überhaupt ein Chance haben zu können. Deshalb debütiert im Ghilbli erstmals in der fast hundertjährigen Geschichte von Maserati ein Diesel, den die italienische Motorenschmiede VM Motori beisteuert. Der 3,0-Liter-Sechszylinder leistet 202 kW/275 PS und stemmt 600 Nm an die Kurbelwelle. Die Kraftübertragung erfolgt wie bei den zwei ebenfalls angebotenen Benzinern über eine Achtgang-Automatik von ZF. [foto id=“471133″ size=“small“ position=“left“]Dass Maserati auch bei einem Selbstzünder die Sportlichkeit nicht vernachlässigt, zeigt ein Blick aufs Datenblatt. Der Spurt von 0 auf 100 km/h gelingt mit der mindestens 1,8 Tonnen schweren Limousine in 6,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei Tempo 250 erreicht.

Fahrwerk und Lenkung sind leistungsgerecht hart ausgelegt, Kurven und enge Kehren ein Vergnügen und die Automatik schaltet bei allen gefahrenen Tempi mühelos und je nach gewähltem Fahrmodus gelassener oder sportiver. Bei aller Sportlichkeit muss man jedoch nicht befürchten, anschließend nur noch über Rücken- und Bandscheiben-Themen referieren zu können. Damit sich die Kunden nicht am fehlenden Wohlklang des Selbstzünders im Vergleich zu den V6-Benzinern stören müssen, greifen die Italiener zu zwei Soundgeneratoren. Diese sind in der Nähe der Abgasendrohe platziert und sorgen auf Tastendruck dafür, dass der Diesel mit einer markant, satten- man könnte auch schreiben – dezent kreischenden – Arie die Umstehenden über die Zündungsart des Triebwerks im Unklaren lässt. Schöner Klang ist fast so wichtig wie schöner Schein.[foto id=“471134″ size=“small“ position=“right“]

Von letzterem bietet der kleine Bruder des Quattroporte eine ganz Menge

Er teilt sich nicht nur rund 50 Prozent der Bauteile mit dem Flaggschiff der Marke, sondern auch viele seiner Designvorgaben. Mit seiner langen Motorhaube, dem kurzen Heck sowie der gestreckten Seitenlinie dürfte er unter den Business-Limousinen zu einem Hingucker werden. Etwas kürzer zwar  – „nur“ 4,97 Meter lang – wirkt der Ghibli auch dank der leicht abfallenden Dachlinie dynamischer. Platz ist dennoch reichlich vorhanden, die Insassen lassen sich auf bequemen Ledersesseln nieder. Selbst für Urlaubsfahrten taugt er. Zwar ist die Luke des Kofferraums etwas schmal geschnitten, das Gepäckteil fasst indes 500 Liter. Das Interieur überzeugt mit solider Verarbeitung, gut ablesbaren Instrumenten sowie einem großen in der Mittelkonsole platzierten Touchscreen-Display. Die Komfortausstattung bewegt sich auf klassentypischem Niveau. Die Auswahl der Materialien bleibt indes hinter den Vorgaben der deutschen Wettbewerber zurück. Auch hinsichtlich des Angebots an Assistenzsystemen hinken die Italiener der Konkurrenz hinterher. Maserati hat nichts, was über den Tempomat sowie die Rückfahrkamera hinausgeht, im Angebot.[foto id=“471135″ size=“small“ position=“left“]

Natürlich setzt Maserati nicht ausschließlich auf die Diesel-Karte

Zwei V6-Triebwerke aus der Zusammenarbeit mit Ferrari stehen ebenfalls zur Wahl. Das zu Preisen ab 79.500 Euro erhältliche Top-Triebwerk leistet 301 kW/410 PS und kann wahlweise mit Allrad geordert werden. Zum Jahresbeginn 2014 schiebt Maserati noch einen weiteren Sechszylinder mit 243 kW/330 PS nach. Dieser ist mit einem Normwert von 9,6 Litern einen knappen Liter sparsamer als sein stärkeres Pendant. Der Preis für den schwächeren Sechszylinder dürfte bei ca. 65.000 Euro liegen. Für die Leistungshungrigen: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Italiener den V8 [foto id=“471136″ size=“small“ position=“right“]aus dem Quattroporte unter die Haube des Ghibli pflanzen. Genügend Platz dafür ist vorhanden. Und auch beim Dieselangebot werden sie nachlegen. Eine Variante mit mehr Leistung ist in Planung.

Sportlich und sehr schick, dem Ghibli könnte gegen A6, 5er BMW oder E-Klasse-Mercedes ein kleiner Achtungserfolg gelingen – auch wenn, oder vielleicht auch weil – sich Maserati bei der Preisgestaltung durchaus selbstbewusst gibt. Als Schnäppchen-Käufer werden die Kunden sicherlich nicht verdächtig. Das wiederum ist weiterhin gut fürs Image.

Datenblatt: Maserati Ghibli

Fünfsitzigem viertürige Limousine der gehobenen Mittelklasse
Länge: 4,97 Meter
Breite: 1,95 Meter (2,10 Meter mit Außenspiegeln)
Höhe: 1,46 Meter
Radstand: 3,00 Meter
Kofferraumvolumen: 500 Liter

Benziner

3,0-Liter-V6, 243 kW/330 PS, Achtgang-Automatik
maximales Drehmoment: 500 Nm bei 4.500 U/min
Vmax: 264 km/h
0-100 km/h: 5,6 s
Durchschnittsverbrauch: 9,6 l/100 km
CO2-Ausstoß: 223 g/km
Effizienzklasse: F
Preis: steht noch nicht fest, ca. 65.000 Euro
3,0-Liter-V6, 301 kW/410 PS, Achtgang-Automatik
maximales Drehmoment: 550 Nm bei 4.500 bis 5.000 U/min
Vmax: 285 (284) km/h
0-100 km/h: 5,0 (4,8)s
Durchschnittsverbrauch: 10,4 (10,5) l/100 km
CO2-Ausstoß: 242 (246) g/km
Effizienzklasse: G
Preis: ab 79.500 (82.500) Euro
Werte in () Allrad

Diesel

3,0-Liter-V6, 202 kW/275 PS, Achtgang-Automatik
maximales Drehmoment: 600 Nm bei 2.000 bis 2.600 U/min
Vmax: 250 km/h
0-100 km/h: 6,3 s
Durchschnittsverbrauch: 5,9 l/100 km
CO2-Ausstoß: 158 g/km
Effizienzklasse: B
Preis: ab 65.000 Euro

Kurzcharakteristik: Maserati Ghibli

Alternative zu: Jaguar XF, Infinti M, Lexus GS, Volvo S80, aber auch zu den deutschen Business-Platzhirschen Audi A6, 5er BMW, Mercedes E-Klasse
Sieht gut aus: nicht nur mit Brioni-Anzugsträger im Innenraum
Kommt wann: ab September
Passt zu: Leuten, die Scaloppine einem Schnitzel vorziehen
Was kommt noch: der kleine Sechszylinder mit 243 kW/330 PS zum Jahresbeginn 2014; angedacht sind ein leistungsstärkerer Diesel sowie das V8-Aggregat aus dem Quattroporte

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Fahrbericht VW Touareg e-Hybrid: Dickschiff mit Doppelherz

Fahrbericht VW Touareg e-Hybrid: Dickschiff mit Doppelherz

Das große Bibbern - Mit dem Opel e-Corsa durch den Winter

Das große Bibbern - Mit dem Opel e-Corsa durch den Winter

Fahrvorstellung Porsche 911 Turbo: Noch immer Platzhirsch

Fahrvorstellung Porsche 911 Turbo: Noch immer Platzhirsch

DISKUTIEREN SIE ÜBER DEN ARTIKEL

Bitte beachte Sie unsere Community-Richtlinien.

Gast auto.de

Juli 12, 2013 um 12:57 pm Uhr

Schönes Auto-Hat es keine Klimaanlage ? Oder Xenon?-Kommentator. Oder bist Du von der Deutschen Autolobby
und mußt dieses schöne-geschackvolle Auto-gegenüber dem deutschen Biedermann Kritisieren ?
Bezüglich der Materialien-mein C-Klasse 6 Zylinder -275 PS-hat innen geklappert-wegen der billigen Kuststoff-Materialien. Also Sieh Dich vor-korrupter Berichterstatter !!

Volker Dembke

Juli 10, 2013 um 4:00 pm Uhr

wenn du mich noch ein einziges mal angreifst oder beleidigst …. wirst du feststellen, dass du dich mit dem falschen angelegt hast

Volker Dembke

Juli 9, 2013 um 5:34 pm Uhr

gott sei dank kann sich JEDER selber ein Bild von machen, was du schreibst

Volker Dembke

Juli 9, 2013 um 5:05 pm Uhr

nein, Audi nicht vergessen, du bist doch der, der so gern auf Studien verweist, und eben folgende Studie letztens absolut falsch zitert hat …. lt J.D. Power (06.13) liegt Audi in der Kundenzufriedenheit eben hinter diesen Marken weit abgeschlagen auf Platz 8. und jetzt im Wortlaut …. wenn man sieht woher Audi kommt und wohin Audi will, sieht Ku8ndenzufriedenheit anders aus. Mit 56 % Akzeptanz liegt Audi unterhalb der unteren deutschen Mittelklasse und knapp oberhalb der unteren Mittelklasse insgesammt. Zum Beispiel der A3 erreichte nur bei der Optikbewertung befriedigende Noten ansonsten durchwegs miserable. Es droht der Fall unter den Gesammtdurchschnitt aller Marken und das paßt wahrlich nicht zum Premiumanspruch. Kannst du so bei JDPower nachlesen, explizid für dich als von dir genannte SICHERE Quellenangabe

Volker Dembke

Juli 8, 2013 um 11:49 am Uhr

das ist schon Luxus pur …… BMW – MERCEDES – LEXUS super klasse

Gast auto.de

Juli 8, 2013 um 10:35 am Uhr

Endlich, hat viel zu lange gedauert !

Comments are closed.

zoom_photo