Modernes Fahrzeug-Design schlecht für die Rundumsicht

Modernes Fahrzeug-Design schlecht für die Rundumsicht Bilder

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Breite Pfosten, schräge Scheiben und hohe Hecks machen Autos unübersichtlich. Das zeigt ein aktueller Test des Magazins „Autobild“, der von TÜV Süd Automotive durchgeführt wurde.

Von 20 untersuchten Fahrzeugen schnitt nur ein Wagen mit der Bewertung „gute Rundumsicht“ ab.

Der Testverlauf

Die Experten unterzogen alle Fahrzeuge der gleichen Prozedur: Ein Lasermessgerät wird in jedem Wagen in der exakt gleichen Stellung positioniert und anschließend um 360 Grad gedreht. Die Bereiche, wo der Laser die Punktmarkierung nicht nach außen wirft, kann der Fahrer des Wagens auch nicht einsehen. Je höher der Verdeckungsgrad ist, desto weniger sieht der Fahrzeuglenker, was rund um sein Auto passiert.
Für den im Straßenverkehr wichtigen Vorausblick wurde der Laserstrahl nach unten geneigt bis der gebündelte Lichtstrahl auf eine Markierung zwölf Meter vor dem Auto und in 50 Zentimeter Höhe traf. Der Verlauf des Lasers imitiert den Blick des Fahrers nach vorne über die Motorhaube und teils seitlich durch die Seitenscheiben.

Zum Testergebnis

„Dieser Test bringt kein erfreuliches Ergebnis: Die meisten unserer Autos sind zu unübersichtlich. Das ist gefährlich und deshalb muss es sich ändern“, lautet die Bilanz von Redakteur Dirk Branke. „Das moderne Fahrzeugdesign geht zum Teil auf Kosten der Sicherheit. Oft waren nicht die Dachpfosten im Weg, sondern graziös geschwungene A-Säulen“. Den ersten Platz der Wertung erreichte der Mini Cooper, außerdem wurden Opel Corsa, Skoda Fabia, Fiat Bravo, Honda Civic, Mercedes A-Klasse, VW Golf, BMW 3er, Mercedes C-Klasse, Peugeot 407, Citroen Picasso, Ford C-Max, Opel Meriva, VW Touran, Audi Q7, BMW X3, Toyota RAV4, Alfa Brera, Audi TT und VW Eos getestet. Alle weiteren Ergebnisse stehen in der aktuellen Ausgabe der Autobild, die ab Morgen am Kiosk liegt.

(ar/os)

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