BMW

Rallye Dakar – Der Ritterschlag in der Wüste
Rallye Dakar - Der Ritterschlag in der Wüste Bilder

Copyright: BMW

Rallye Dakar - Der Ritterschlag in der Wüste Bilder

Copyright: BMW

Rallye Dakar - Der Ritterschlag in der Wüste Bilder

Copyright: BMW

Rallye Dakar - Der Ritterschlag in der Wüste Bilder

Copyright: BMW

Es gilt als die härteste Prüfung im Motorsport – für Mensch und Maschine. Am Sonntag ist es nun wieder soweit. Dann startet die Rallye Dakar. Doch mit Afrika verbindet dieses waghalsige Abenteuer heute nur noch der Name. Tatsächlich fährt der Rallye-Tross seit der Absage wegen Terror-Drohungen seit 2009 ausschließlich in Südamerika. Es geht durch die schier endlose Pampa, steil hinauf in die majestätischen Anden und durch die karge Atacama-Wüste. Dann endlich ist das Ziel erreicht, nach 9 400 Kilometern endet diese Rallye am 18. Januar in der chilenischen Hafenstadt Valparaiso.

Ein Sieg bei der „Dakar“ ist immer noch der ultimative[foto id=“495610″ size=“small“ position=“right“] Ritterschlag für die Offroader. Der Autobauer, der diese Tortur meistert und dann sogar noch gewinnt, hat zur Belohnung die perfekte Werbung für die Serien-Fahrzeuge. Volkswagen kann ein Lied davon singen. Die Wolfsburger triumphierten zwischen 2009 und 2011 gleich dreimal hintereinander. In ganzseitigen Anzeigen konnten sie danach den Touareg weltweit als „König der Geländewagen“ feiern.

Das ist gut fürs Geschäft, der VW Touareg wurde praktisch über Nacht einem größeren Publikum ein Begriff. Inzwischen hat sich Volkswagen von der „Dakar“ verabschiedet. Der Konzern änderte seine Motorsport-Planungen und stieg 2013 mit dem Polo in die Rallye-Weltmeisterschaft ein. Dort gelang auf Anhieb der Titel-Triumph. Vielleicht schielen die Wolfsburger ja bald wieder zur „Dakar“.

Dort sind ab Sonntag insgesamt 472 Teilnehmer am Start: 196 Fahrer auf dem Motorrad, 47 Piloten auf einem Quad, 154 Autoteams und 75 Renn-LKW. Das stärkste Aufgebot bei der 36. Ausgabe der Rallye Dakar stellt das deutsche X-Raid-Team aus Trebur bei Frankfurt. Teamchef Sven Quandt geht mit insgesamt zwölf Rennwagen an den Start, elf Mini All4 Racing und ein BMW X3 CC.

Der Franzose Stéphane Peterhansel will seinen Triumph der vergangenen beiden Jahre wiederholen und damit das Dutzend vollmachen. Sechs Siege auf dem Motorrad und fünf mit dem Auto sind ihm bislang gelungen. Nasser Al Attiyah (Katar), Sieger der Dakar 2011, hat sich kurzfristig auch dem Team von Sven Quandt angeschlossen. Einzige deutsche Fahrerpaarung[foto id=“495611″ size=“small“ position=“left“] im X-Raid-Team sind der Weilroder Unternehmer Stephan Schott und sein Leipziger Beifahrer Holm Schmitt. Beide nehmen ihre sechste gemeinsame Dakar in einem Mini All4 Racing unter die Räder. Auch der polnische Cross Country Weltmeister von 2013 Krzysztof Holowwczyk fährt im Quandt-Team sowie weitere Fahrer aus Argentinien, Spanien, China und Russland. X-Raid bildet mit insgesamt 120 Teammitgliedern und 14 Service-Lkw das größte Team der Dakar 2014.

In der Lkw-Kategorie sind vier Teams mit deutschen Fahrern dabei. Für X-Raid fahren Klaus Bäuerle (16 Dakar-Starts) und Udo Kühn die MAN Racetrucks. Im Kampf um den Gesamtsieg bei den Motorrädern sind auch zwei Deutsche am Start: Ingo Zahn und Jörg Majoli sind beide auf KTM 450 Rallye Bikes unterwegs. Für den Bayer Zahn ist es die dritte Dakar, für den Saarländer Majoli bedeutet die Teilnahme die Premiere.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Der Bugatti Centrodieci schafft den Anschluss

Der Bugatti Centrodieci schafft den Anschluss

Mercedes EQS.

Mercedes-Benz EQ S Erlkönig

Kia X-Ceed startet bei 21 390 Euro

Kia X-Ceed startet bei 21 390 Euro

zoom_photo