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Subaru BRZ – Pures Vergnügen
Subaru BRZ - Pures Vergnügen Bilder

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Das Interieur-Design präsentiert sich zwiespältig. Ergonomisch gibt es wenig Grund zur Klage, die Materialien könnten allerdings Bilder

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Der Verbrauch von 6,9 Litern pro 100 Kilometer im Zyklus geht in Ordnung. Übrigens wird der vibrationsarme Boxermotor im oberen Bilder

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Im Vergleich zu vielen Konkurrenzmodellen macht der BRZ eine gute Figur. Er ist nicht das leistungsstärkste Angebot, wendet sich Bilder

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Der Spurt von 0 auf 100 km/h dauert 7,6 Sekunden, die Spitze liegt je nach Bereifung bei 230 oder 226 km/h. Bilder

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Herzstück des BRZ ist der kompakte Boxermotor, der für die Marke die komplett neue FA-Motorenserie einläutet. Bilder

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Die technische Entwicklung hat Subaru übernommen, für die Karosserie zeichnete jedoch in erster Linie Toyota verantwortlich. Bilder

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Das Fahrwerk erlaubt sehr hohe Kurvengeschwindigkeiten. Im Grenzbereich untersteuert der BRZ leicht, mit viel Gas setzt der BRZ Bilder

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Wohl kaum eine Marke hat eine derart diversifizierte Kundschaft wie Subaru. Da gibt es sicherheitsbewusste Familien, die Modelle wie den Legacy und den Outback bevorzugen. Jäger und Off-Roader wählen überdurchschnittlich häufig den Forester – und dann gibt es noch die vom Motorsport begeisterten Loyalisten. Für sie hatte Subaru in den vergangenen Jahren nicht viele positive Nachrichten parat: Nach 18 Jahren Rallye-Weltmeisterschaft warfen die Japaner im Jahr 2008 kurzerhand hin. Zwar gibt es nach wie vor den Impreza WRX STi, doch die sportlich-edle Produktlinie namens tS hat es bislang nicht über die fernöstliche Heimat hinausgeschafft.

Mit dem BRZ bietet der einstige Flugzeughersteller ab Sommer 2012 für erschwingliches Preise ab rund 30.000 Euro auch wieder etwas für Freunde der zügigen Gangart – und zwar einen ungewöhnlich puristisch ausgelegten, hinterradgetriebenen Sportwagen, unter dessen Fronthaube ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Boxer [foto id=“411434″ size=“small“ position=“left“]mit 147 kW/200 PS steckt. Der BRZ ist als 2+2 ausgelegt – das bedeutet, dass die Rücksitze eher Alibi-Funktion besitzen, und auch der Kofferraum profiliert nicht gerade durch großzügige Dimensionen.

Der BRZ in seinem Element

Dafür haben Fahrer und Beifahrer reichlich Platz und genießen eine ungewöhnlich gute Rundumsicht; nach vorne fällt der Blick auf markante Kotflügel. Sobald die Landstraße frei wird, ist der BRZ in seinem Element: Die elektromechanische Servolenkung arbeitet nicht zu leichtgängig, dafür ungewöhnlich präzise; die Bremsen wirken am Druckpunkt etwas diffus, packen aber bei progressivem Pedaldruck bissig zu. Das Fahrwerk erlaubt sehr hohe Kurvengeschwindigkeiten. Im Grenzbereich untersteuert der BRZ leicht, mit viel Gas setzt der BRZ allerdings auch sauber zum Drift an. Die Gewichtsverteilung ist mit 53/47 vorn/hinten [foto id=“411435″ size=“small“ position=“right“]nahezu ausgeglichen, der Schwerpunkt liegt auch dank des flachen Motors ungewöhnlich niedrig. Es bleibt übrigens ausreichend Restkomfort auch für längere Strecken.

Herzstück des BRZ

Herzstück des BRZ ist der kompakte Boxermotor, der für die Marke die komplett neue FA-Motorenserie einläutet. Er dreht linear hoch und frei bis 7.400 U/min heraus; die Sechsgang-Schaltung ist mit ihren kurzen Schaltwegen ein Meisterstück an Präzision und Leichtgängigkeit. Subaru hat einen klassischen Sportmotor vorgelegt, der entsprechend der gebotenen Leistung gute, aber nicht herausragende Fahrleistungen liefert: Der Spurt von 0 auf 100 km/h dauert 7,6 Sekunden, die Spitze liegt je nach Bereifung bei 230 oder 226 km/h. Der Verbrauch von 6,9 Litern pro 100 Kilometer im Zyklus geht in Ordnung. Übrigens wird der vibrationsarme Boxermotor im oberen Drehzahlbereich so laut, dass man die Unterhaltung mit dem Beifahrer zwangsläufig einstellt. Dem Auspuffklang würde zudem etwas [foto id=“411436″ size=“small“ position=“left“]kompositorischer Feinschliff nicht schaden; wir hoffen, dass die Zunft der Tuner hier demnächst mit befriedigerenden Lösungen aufwartet.

Die größte Schwäche

Ironischerweise ist gerade die Verwechselbarkeit die größte Schwäche des charakterstarken BRZ. Denn er ist nahezu baugleich mit dem kommenden Toyota GT86 und einer den US-Markt vorbehaltenen Ableitung für die Toyota-Einstiegsmarke Scion. Die technische Entwicklung hat Subaru übernommen, für die Karosserie zeichnete jedoch in erster Linie Toyota verantwortlich. Und so nimmt es nicht wunder, dass der Neue sich nur unzureichend in die Subaru-Historie einfügt: er setzt stilistisch einen deutlichen Kontrapunkt zu den geometrisch gezeichneten Sportwagen XT und SVX. Das Interieur-Design präsentiert sich zwiespältig. Ergonomisch gibt es wenig Grund zur Klage, die Materialien könnten allerdings hochwertiger sein. Und der Verzicht auf Selbstverständlichkeiten wie eine Mehrfachblink-Tippfunktion lässt vermuten, dass die Europäer bei der Produktdefinition nicht viel zu sagen hatten.

Im Vergleich zu vielen Konkurrenzmodellen macht der BRZ dennoch eine gute Figur. Er ist nicht das leistungsstärkste Angebot, [foto id=“411437″ size=“small“ position=“left“]wendet sich mit seinem puristischen Konzept jedoch direkt an klassische Sportfahrer. Dabei muss der Fahrer in Sachen Komfort und Alltagstauglichkeit keine ungebührlichen Kompromisse eingehen.

Fazit

Freunde der Marke hoffen übrigens einen rund 300 PS starken Turbo – nicht nur, weil das Fahrwerk damit locker klarkäme, sondern auch, weil sich der Subaru damit von seinem Toyota-Schwestermodell abheben würde. Die Chancen für ein solches Modell stehen nicht schlecht: Nach dem gemeinsamen Marktstart mit dem gleichen Motor steht es beiden Marken frei, die Baureihen nach eigenem Gusto weiterzuentwickeln.

Datenblatt: Subaru BRZ

Zweitüriger, 2+2-sitziger Sportwagen
Länge/Breite/Höhe: 4,24 m/1,78 m/1,29 m
Radstand: 2,57 m
   
Antrieb: 2,0-Liter-Boxermotor mit Turboaufladung, 147 kW/200 PS bei 7.000 U/min, 205 Nm bei 6.400-6.600 U/min
0-100 km/h: in 7,6 s
Vmax: 230 km/h
Verbrauch: 6,9 l/100 km, 159 g CO2/km
   
Preis: ca. 30.000 Euro

Kurzcharakteristik: Subaru BRZ

Alternative zu: so unterschiedlichen Fahrspaß-Mobilen wie Audi TT,
Hyundai Genesis
Coupé, Nissan 370Z, Opel Astra GTC
und Volkswagen Scirocco. Natürlich auch zum baugleichen Toyota GT-86.
Sieht gut aus: in der Rallye-Farbe „WR blue mica“
Passt zu: Zweitwagenkäufern, die reinen Fahrspaß suchen
Was noch kommt: vielleicht eine Turbo-Variante der Hochleistungs-Tochter STi

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Gast auto.de

April 8, 2012 um 6:37 pm Uhr

Wollte auch nur auf den Fehler hinweisen: "2,0-Liter-Boxermotor mit Turboaufladung" stimmt nicht da es sich ja um einen Saugmotor handelt.

Gast auto.de

April 8, 2012 um 11:09 am Uhr

Auto Fan Gratuliere endlich wieder einmal ein leistbares Sportauto. Ich würde aber auf die 300 PS Version warten und hoffen das trotz der hohen Benzinpreise der Verbrauch sich hoffentlich in Grenzen hält. Gerhard

Gast auto.de

März 29, 2012 um 12:51 pm Uhr

bravo. erst in einem mit schreibfehlern behafteten satz darauf hinweisen, "dass fans der marke sich auf eine 300-ps-version mit turbo freuen" und dann in den technischen daten schon die 200-ps-version mit einem turbolader bestücken. seltsam, dass das maximale drehmoment zwischen 6400 und 6600 rpm anliegt. der autor scheint wahrlich ein fachmann zu sein, wenn ihm das beim überfliegen nicht auffällt.

ding dong

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