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Test Ford Ranger: Pickup mit gespaltener Persönlichkeit

Test Ford Ranger: Pickup mit gespaltener Persönlichkeit Bilder

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Von Ingo Koecher — Es gibt Autos, die sind mehr Schein als Sein. Nicht so der Ford Ranger. Der Pickup betreibt eher gepflegtes Unterstatement, als sich in Selbstverliebtheit zu verlieren. Auf den ersten Blick wirkt der Ranger wie ein reines Nutzfahrzeug. Beim Einsteigen und „Ablegen“ jedoch zeigt er sich von seiner SUV’istischen Seite. auto.de hatte bei der Vorstellung des neuen Ford Ranger Gelegenheit zu einem Test. Im Markt wird der Pickup auf den Mitsubishi L200 oder den VW Amarok treffen.

Gleich zu Beginn bedankte sich Wolfgang Booms, Ford Presse, bei Volkswagen Nutzfahrzeuge. Denn sie seien es gewesen, die zum Erfolg des Ford Ranger beigetragen hätten. Mit der Einführung des VW Amarok hätte die Nutzfahrzeugsparte von VW das Konzept Pickup in Deutschland „mehrheitsfähig“ gemacht. Wenn auch die Marktanteile derartiger Fahrzeuge immer im Nischenbereich lägen, sei dennoch ein Zuwachs bei Ford zu verzeichnen gewesen. So konnten 2011 etwa 15.000 Einheiten des Ranger verkauft werden, so Booms weiter.

Fahrerhaus mit Ladefläche …

In der dritten Generation hat sich der Pickup vom Fahrerhaus mit Ladefläche zur Ladefläche mit Lifestyle-Charakter entwickelt. Und das zeigt der Ford Ranger außen wie innen. So lässt sich der Pickup mit allerlei Blendwerk aus Chrom versehen, das bereits in der Basisversion des Schönlings der Baureihe im [foto id=“411862″ size=“small“ position=“right“]Ausstattungsniveau Limited verbaut wird. Dazu gehören etwa der verchromte Seitenschwellerschutz mit Trittstufen, ein Sportbügel auf der Ladepritsche mit drittem Bremslicht oder teilverchromte Stoßfänger hinten.

Im Ausstattungsniveaus Wildtrack, dem Topmodell mit 3.2-Liter Turbodiesel mit 147 kW/200 PS und Allradantrieb, erhält der gewogene Ranger-Fan einen Pickup, der auf so ziemlich jedem Terrain eine gute Figur machen dürfte, so der Eindruck von auto.de.

Fahreindruck

Den ersten Test bestritten wir mit besagtem Topmodell Wildtrack. Zunächst ging es ganz banal über Land, durch kleine bayerische Ortschaften Richtung Ingolstadt. Wenn auch der Ford Ranger mit einem Leergewicht von 2.181 kg und einer Länge von stattlichen 5.351 mm eine imposante Erscheinung ist, bewegt er sich dennoch recht leichtfüßig. Zugegeben, das Aggregat mit 3.2-Liter Hubraum und 200 PS ist natürlich kein Teil von Traurigkeit. Trotz allem spürt man dem Ranger die Masse nicht an. Auch dann nicht, wenn es gilt, den Pickup zu manövrieren.

Hier allerdings gibt es eine andere Einschränkung, die den insgesamt positiven Eindruck etwas eintrübt. Eine Einparkhilfe mit Rückfahrkamera ist optional für 892,50 Euro im Navigationspaket enthalten. Andernfalls gibt es [foto id=“411863″ size=“small“ position=“left“]serienmäßig ab Ausstattungsstufe Limited einen Park-Piloten, der das Einparken mit akustischen Signalen überwacht. Wird das Navi-Paket mit Kamera geordert, findet sich diese nicht etwa im Display des Navis. Ford hat sie im Rückspiegel untergebracht. Warum sich der Hersteller für die kleine Darstellung entschieden hat, bei der doch sehr genau hingeschaut werden muss, erschloss sich uns nicht, zumal das Display des Navis ohnehin an Bord ist.

Aber auch beim Display des Navigationsgerätes selbst könnte nachgebessert, Optik und Größe zeitgemäßer gestaltet werden. Denn Ford verweist darauf, dass der in Thailand gefertigte und weltweit nahezu baugleich angebotene Ranger Grenzgänger zwischen Arbeitstier und stylischem SUV sei. Während das Navi für ein Nutzfahrzeug üppigen Komfort liefert, wird es dem Lifestyle-Anspruch eines SUV nicht ganz gerecht.

Offroad

Ganz anders sieht es da mit den Fahrleistungen des Rangers im offenen Gelände aus. auto.de bescheinigt dem Pickup volle Offroadtauglichkeit. Dank zuschaltbarem Allradantrieb und möglicher Getriebeuntersetzung bewältigt der Ranger selbst anspruchsvolle Offroad-Passagen ohne Probleme.

Aggregate

Die Motorenpalette besteht aus einem 2.2-Liter TDCi Vierzylinder Turbodiesel mit 92 kW/125 PS und 110 kW/ 150 PS. Topmotorisierung ist der 3.2-Liter TDCi Fünfzylinder Turbodiesel mit 147 kW/200 PS und 470 Nm Drehmoment. Gekoppelt sind die Triebwerke an manuelle 6-Gangschaltgetriebe oder eine 6-Gang-Automatik.

Der Verbrauch des Ford Ranger soll bei der Einstiegsmotorisierung mit 92 kW/125 PS bei 7,3 l/100 km im Mittel liegen. Die Topmotorisierung mit 147 kW/200 PS soll sich mit 10,4 l/100 km begnügen. Erfahrungsgemäß müssen diese Zahlen sicherlich um 1,5 bis 2 Liter nach oben korrigiert werden. Verbrauchsreduzierend dürfte sich [foto id=“411864″ size=“small“ position=“right“]für alle Motorisierungen eine Laderaumabdeckung bemerkbar machen. Lieferbar sind ein Stoffverdeck für 892,50 Euro und ein Hardtop für 2.618 Euro.

Ausstattung – Sicherheit & Komfort

Ford liefert den Ranger in vier Ausstattungsstufen XL, XLT, Limited und Wildtrack. Zur Verfügung stehen Einzel- oder Doppelkabinen. Während das Basismodell mit Heckantrieb ausgerüstet ist, verlassen alle anderen Modelle das Werk mit zuschaltbarem Allradantrieb.

Der Ranger bietet 23 Ablagen. Dabei fasst die in der Mittelkonsole untergebrachte acht Liter und ist kühlbar. Einen Spitzenwert im Segment bietet der Pickup mit 3.350 kg Anhängelast und einer Zuladung von 1.361 kg. Besonders ist auch die Wattiefe von 800 mm. Im Vergleich verfügt etwa der VW Amarok über 500 mm.

Zum Serienumfang gehören sechs Airbags, Antiblockiersystem ABS, elektronisches Stabilitätsprogramm ESP mit Berganfahrassistent, Überrollschutz, Traktionskontrolle TCS, Bergabfahrkontrolle und Anhängerstabilisierung. Hinzu kommen Isofix-Kindersitzvorbereitung, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, Tagfahrlicht, Bordcomputer, Servolenkung und Funk-Zentralverrieglung.

Fazit

Der Ford Ranger der dritten Generation ist sowohl Nutzfahrzeug, als auch ernst zu nehmende Alternative zu einem SUV. Letzteres insbesondere dann, wenn es wirklich mal nicht nur in die Oper, sondern ins offenen Gelände gehen soll. Steckenbleiben dürfte mit dem Ranger problematisch werden. Somit stünde dann dem rechtzeitigem [foto id=“411865″ size=“small“ position=“left“]Eintreffen zur Ouvertüre auch nichts im Weg.

Interessant ist der Pickup sicherlich für Handwerksbetriebe, die häufig schwere und sperrige, dabei witterungsunempfindliche Dinge zu transportieren haben. Somit dürfte der zu erwartende Hauptabsatz im gewerblichen Bereich liegen. Bei Ford geht man davon aus, dass gerade 15 Prozent der verkauften Fahrzeuge einer rein privaten Nutzung zugehen werden. Alles andere seien gewerbliche oder Mischeinsätze. Dabei bietet der Ford Ranger eine Fülle von Einsatzmöglichkeiten. So kann er als Geländewagen, als Reisefahrzeug oder Lasten transportierendes Nutzfahrzeug seine Bahnen ziehen.

auto.de-Urteil: Der Ford Ranger ist ein praktisches und nahezu universell einsetzbares Fahrzeug. Selbst bei anspruchsvollem Gelände macht der Pickup eine gute Figur. Die einzige Einschränkung sieht auto.de in der Nutzung als Stadtauto. Hier wirkt er etwas deplatziert. Aber unabhängig davon wo er am Ende zum Einsatz kommt: Er macht Spaß.

Datenblatt: Ford Ranger  
   
   zwei-, vier- oder fünfsitzer Pickup mit Heck-oder Allradantrieb
   
 Länge/Breite/Höhe:  5.351 mm/1.850 mm/1.821 mm (Wildtrack)
 Radstand:  1.560 mm
   
 Motoren:  Common-Rail-Diesel Direkteinspritzer
   2.2-Liter Vierzylinder mit 92 kW/125 PS, 110 kW/150 PS
   3.2-Liter Fünfzylinder mit 147 kW/200 PS
   
 Drehmoment:  320 – 470 Nm
 Höchstgeschwindigkeit:  170 – 175 km/h
 Verbrauch:  7,3 – 10,4 l/100 km
 CO2-Ausstoß:  192 – 274 g/km
   
 Offroad  
 Bodenfreiheit unbeladen:  229 – 232 mm
 Böschungswinkel vorn/hinten (unbeladen):  28 Grad
 Rampenwinkel:  24 – 25 Grad
 Achsüberhang vorn (mm):  905
 Achsüberhang hinten (mm):  1.149 – 1.226 mm
 Wattiefe (mm):  600 – 800
   
 Ausstattung (Basismodell Auswahl):  sechs Airbags, Antiblockiersystem ABS, elektronisches Stabilitätsprogramm ESP mit Berganfahrassistent, Überrollschutz, Traktionskontrolle TCS, Bergabfahrkontrolle, Anhängerstabilisierung; Isofix-Kindersitzvorbereitung, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, Tagfahrlicht, Bordcomputer, Servolenkung, Funk-Zentralverrieglung
   
Anhängelast:  3.350 kg
Zuladung:  1.361 kg
   
 Preise  
 Basismodell:  ab 24.978,10 Euro
 Topmodell:  ab 39.674,60 Euro

Video: Ford Ranger – Vorstellung

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Smash

Januar 29, 2015 um 12:40 am Uhr

Wer ein Arbteitstier sucht kann ja Mercedes Sprinter, Iveco VW T Pritsche oder consorten fahren die haben dann auch Null ausstattung und sehen zumeist ziemlich langweilig aus.

Gast auto.de

April 3, 2012 um 12:29 pm Uhr

Leider sind jetzt noch die pickups an der Reihe… alle ehemalige "wilden" werden langsam domestiziert und nach "mainstream" Kriterien neugestaltet… kann man nirgends eine vernünftige, spartane, bescheidene "Arbeitskutsche" noch kaufen?

Gast auto.de

April 3, 2012 um 12:32 am Uhr

Hallo,

zum Thema Zuladung und Zugkraft zittiere ich mal aus oben stehendem Testbericht:

"Einen Spitzenwert im Segment bietet der Pickup mit 3.350 kg Anhängelast und einer Zuladung von 1.361 kg. "

Gast auto.de

April 2, 2012 um 8:13 am Uhr

Stimmt, die meisten Klein-Pritschen sind etwas schwachbrüstig (bis auf Landrover und Toyota HZJ und die dicken, saufenden Amis). Wenn sich die erste Bewertung des Wagens verfestigt, könnte der Ranger auch gut als Basis für Camperaufbauten dienen. Dafür müßte es ihn aber auch mit 3,5 t geben. Leider bietet Ford auf seiner Heimatseite kein vernünftiges Datenblatt, auf dem die wesentlichen technischen Daten übersichtlich dargestellt sind. Nachbessern bitte!

Gast auto.de

April 2, 2012 um 7:16 am Uhr

Wer Lesen kann ist klar im Vorteil. . ., steht doch alles m Text.

Gast auto.de

April 2, 2012 um 5:07 am Uhr

Ihre Daten sind ja ganz gut aber es Fehlen welche. Oder habe ich sie übersehen? Zuladung und Zugkraft. Man will ja auch mal was Zuladen oder ein Anhänger hinten dran hängen.

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