AMI 2012 – Anschauen und Mitmachen

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Auch zum Schauen gibt es in Leipzig einiges Bilder

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Die AMI versteht sich als Mitmach-Messe Bilder

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Wer immer nur das Neueste vom Neuen sucht, ist auf der AMI fehl am Platz. Die Leipziger Pkw-Messe Auto Mobil International (bis 10. Juni) bietet kaum Weltneuheiten, dafür aber einen umfassenden Überblick über das aktuelle Modellangebot der wichtigsten Marken. Und viele der Fahrzeuge kann man gleich vor Ort Probe fahren.

Wer in den kommenden Monaten ein neues Auto kaufen will, kommt an der AMI kaum vorbei. Deutlich übersichtlicher und weniger weitläufig als etwa die Frankfurter IAA, spürbar bodenständiger als der Genfer Salon und besser erreichbar als die Branchenmesse in Paris ist die Leipziger Sommerschau die perfekte Informationsplattform. Insgesamt 450 Aussteller aus 23 Ländern sind diesmal vor Ort.

Im Fokus steht in diesem Jahr klar die Kompaktklasse. In der Premium-Abteilung lassen sich der neue Audi A3, die A-Klasse von Mercedes, Volvos V40 und der BMW 1er – der Dreitürer feiert in Leipzig sogar Weltpremiere – deutlich bequemer vergleichen als bei einer Tour von Händler zu Händler. Auch jenseits der Angebote der Edelmarken lohnt ein Blick. Hyundai stellt mit dem i30 cw einen geräumigen Kombi vor, Kia hat mit dem als Kombi und Limousine gezeigten Ceed einen optisch ausdrucksstarken Golf-Gegner im Gepäck. Dabei versteht sich von selbst, das die Koreaner den Wolfsburger – dessen neue Generation noch streng geheim ist und erst im Herbst gezeigt wird – beim Preis deutlich unterbieten.

Zu den besonders interessanten Modellen abseits der Golf-Klasse zählt die Weltpremiere des BMW 3er Touring, der Kombivariante des Mittelklasse-Bestsellers. Ebenfalls erstmals gezeigt wird der frisch geliftete Audi Q5, der eine sanft aufpolierte Optik und neue Motoren erhält. Zu den weiteren Höhepunkten in Leipzig gehört der Billig-Van Dacia Lodgy, ein Ableger der Logan-Familie, mit Einstiegspreisen von  rund 10.000 Euro sämtliche Konkurrenten deutlich unterbietet. Teurer, aber dafür mit seinen Schiebetüren besonders pfiffig ist der Mini-Van Ford B-Max, der im Herbst startet. Zum Trendsetter in der neuen Klasse der Mini-SUV will der Opel Mokka werden. Auch Honda und der PSA-Konzern zeigen ihre neuesten SUVs in Form von CR-V sowie Peugeot 4008 und Citroen C4 Aircross erstmals auf deutschem Boden. Doch nicht nur „vernünftige“ Autos sind auf der AMI zu sehen. So ist etwa auch die Edelmarke Rolls-Royce dabei und zeigt das Konzeptfahrzeug Six Senses, eine Art ultimative Version der Phantom-Limousine, bei der nur die [foto id=“421789″ size=“small“ position=“left“]allerfeinsten Materialien zum Einsatz kommen.

Die britische Limousine findet sich allerdings nicht im Testwagen-Fuhrpark, der vor den Toren der Messe bereitsteht. 22 Marken bieten dort Messebesuchern neue und bewährte Modelle zu umfangreichen Probefahrten durch das Leipziger Umland an. Die Anmeldung erfolgt in der Regel am Stand der Marke und sollte idealerweise schon zu Anfang des Besuchs vorgenommen werden. Denn der Andrang ist in diesem Jahr besonders groß. Die Organisatoren rechnen mit rund 20.000 Fahrten. Besonders gefragt dürften die zahlreichen Elektroautos sein. Neben Exoten wie dem E-Motor-Pionier Tesla Roadster stehen beispielsweise sieben kompakte Nissan Leaf bereit. Der Hersteller setzt stark auf die Probefahrten im Rahmen der Messe, um den kompakten Stromer bekannt zu machen. „Dabei geht es nicht primär um sofortige Verkauf, sondern darum, zukünftige Kunden über das Thema E-Antrieb zu informieren“, sagt Nissan-Geschäftsführer Vincent Wijnen. Im Alltag ist eine derartige Testfahrt aktuell schwierig, da nur 18 Händler der Marke eine entsprechende Möglichkeit anbieten. Alternativ zum Leaf stehen auch der Opel Ampera, der VW E-Golf, der E-Smart und diverse Elektromodelle von Renault bereit.

Traditioneller Programmpunkt auf der AMI ist auch der Offroad-Parcours auf dem Freigelände. Dort zeigen unter anderem Audi Q3, VW Amarok und die Mercedes G-Klasse ihr Potenzial unter erschwerten Bedingungen. Buckelpisten, Treppen und Wippen zählen zu den Herausforderungen. Gemeistert werden sie allerdings von professionellen Fahrern; die Messebesucher nehmen auf dem Beifahrersitz Platz. Das ist bei der Mitmachmesse AMI aber schon eines der größeren Zugeständnisse.

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