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Bentley Continental GT Speed Cabrio – Fracksausen

Bentley Continental GT Speed Cabrio - Fracksausen Bilder

Copyright: auto.de

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Achtung, jetzt wird’s stürmisch im automobilen Oberhaus. Denn als wären die 423 kW/575 PS des offenen Bentley Continental noch nicht genug, legt die britische VW-Tochter ihren Bestseller pünktlich zum Frühlingsanfang auch wieder als GT Speed Cabrio auf. Ab Juni gibt es den Luxusliner deshalb mit einem um etwa zehn Prozent erstarkten Zwölfzylinder, der dem Namen des Spitzenmodells alle Ehre macht: Nicht umsonst ist es mit einer Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h das schnellste viersitzige Cabrio der Welt.

Sechs Liter Hubraum, 460 kW/ 625 PS, 800 Nm und ein Sprintwert von 4,4 Sekunden – zwar kann es der Continental auf dem Papier mit jedem Supersportwagen aufnehmen. Doch wo die Autos von Ferrari oder Lamborghini vor Kraft fast explodieren, wahrt der Earl in Eile immer und überall seine vornehme Form. Adel ist schließlich nicht nur eine Ehre, sondern [foto id=“453602″ size=“small“ position=“left“]auch eine Verpflichtung.

Im Leerlauf bei kaum mehr als tausend Touren summt der Motor deshalb eher, als dass er brummen würde. Und wo andere Triebwerke bei Vollgas wütend aufbrüllen, dringt hier nur ein gemäßigtes Grollen aus den armdicken Endrohren. Die Automatik knüppelt ihre acht Gänge selbst im Sportmodus nicht ins Getriebe, sondern arbeitet auch bei verschärfter Gangart noch seidenweich. Und das um einen Zentimeter tiefergelegte Sportfahrwerk mit steiferen Dämpfern und einer strammer programmierten Luftfederung macht den Continental nicht zum Knochenschüttler. Selbst wenn man den Wagen mit Nachdruck über eine schlechte Landstraße prügelt, schwingt er deshalb sanft und samtig über Bodenwellen und Querfugen, ohne dass [foto id=“453603″ size=“small“ position=“right“]der Aufbau ins Wanken oder die Karosserie ins Knistern käme.

Dass der Puls bisweilen trotzdem bis in den Hals schlägt, der Rücken feucht wird und die Knöchel beim Griff ums Lenkrad manchmal weiß werden, liegt am immensen Schub des mächtigen Zwölfzylinders. 800 Nm bei gerade einmal 2.000 Touren katapultieren den Koloss aus Crewe derart vehement nach vorn, dass sich selbst die 2,5 Tonnen Stahl und Stoff ganz leicht anfühlen und man am Steuer schon ein wenig Fracksausen bekommen kann. Vor allem, wenn man dabei nicht tief auf der Straße kauert wie in einem Rennwagen, sondern erhaben auf einem Ledersessel thront wie in einer Luxuslimousine.

Wenn der Tacho dann nach nur 4,4 Sekunden bei Tempo 100 steht und in weniger als zehn Sekunden über die 160er-Marke wischt, wird selbst die längste Gerade gefährlich kurz und die Autos im Spiegel fahren alle rückwärts. Weil das natürlich auch die Bentley-Ingenieure wissen, haben sie viel an den Kurvenkünsten des Luxusliners gearbeitet. Die Physik können sie natürlich nicht überlisten, und irgendwann drängen die 2,5 Tonnen in engen Kehren gefährlich weit nach außen. Doch mit fester Hand und wachem Fuß bleibt das Dickschiff dank Allradantrieb, präziser Lenkung und Bremsscheiben vom [foto id=“453604″ size=“small“ position=“left“]Format Familienpizza überraschend lange auf Kurs und macht so auch eine Mittelgebirgslandschaft zum automobilen Vergnügungspark.

So kultiviert wie die Kraftentfaltung ist auch das Design des Speed-Modells. Nicht dass der Continental ein Duckmäuser für schüchterne Zeitgenossen wäre. So präsent und protzig wie der Buckingham Palace, rückt einen dieses Cabrio vielmehr in den Brennpunkt des Interesses und macht den Fahrer zum unfreiwilligen Serienstar bei Flickr und Youtube. Doch weil das schon für den V8 und den normalen W12 gilt, hat Bentley für den Speed nur noch ganz dünn aufgetragen. Botox hat der Brite nicht nötig, und der Anabolika-Cocktail leibt im Giftschrank der Tuner. Statt prolligen Spoilern und protzigen Schwellern müssen deshalb der dunkler eingefärbte Kühlergrill, die exklusiven 21-Zöller, das Markenlogo auf schwarzem Grund und die ovalen Endrohre reichen, die von innen geriffelt sind wie der Lauf eines Präzisionsgewehrs. Ein echter Bentley-Boy zieht auch zum Sprint seinen Smoking nicht aus.

Komfortabel wie eine Luxuslimousine, schnell wie ein Supersportwagen und teuer wie eine Privatyacht – das macht den Bentley in den Augen von Projektleiter Ken Scott absolut konkurrenzlos. Denn ein BMW M6 ist im Vergleich dazu viel zu [foto id=“453605″ size=“small“ position=“right“]gewöhnlich, dem Maserati GranCabrio fehlt die Finesse, den offenen Sportwagen von Ferrari, Porsche oder Aston Martin mangelt es am Platz und dem Drophead Coupé des Rolls-Royce Phantom an der Dynamik.

Doch diese Alleinstellung lässt sich Bentley auch gut bezahlen. Schon mit dem V8-Motor kostet das Cabrio 179.809 Euro. Für den Zwölfzylinder verlangen die Briten 205.870 Euro und mit 227.290 Euro ist das GT Speed Cabrio noch einmal zehn Prozent teurer. Aber wer über so einen Preissprung ernsthaft nachdenkt, hat in dieser Klasse ohnehin nichts verloren. So viel Geld geben die Kunden sonst auch schon mal für eine Sonderlackierung oder ein paar bunte Ledernähte aus. Und wer so richtig genießen will, der gönnt sich den Nachschlag eben künftig bei Luxus und Leistung.

Datenblatt: Bentley GT Speed Cabrio

Sportcabrio der Luxusklasse
Antrieb: V12-Benziner, 6.000 ccm Hubraum, 460 kW/625 PS
max. Drehmoment: 800 Nm
0-100 km/h: 4,4 S.
Vmax: 325 km/h
Verbrauch: 14,9 Liter
CO2: 347 g/km
Preis: 227.290 Euro

Kurzcharakteristik: Bentley GT Speed Cabrio

Alternative: vielleicht zum BMW M6, Maserati Gran Cabrio und dem Rolls Royce Phantom, aber eher zu einer schmucken Luxusyacht
Wann kommt er: bestellen kann man schon jetzt, ausgeliefert wird ab Juni
Passt zu: Genießern mit dickem Geldbeutel
Sieht gut aus: vor dem Grand Hotel, auf einem Weingut im Napa Valley oder auf dem Strip in Las Vegas
Was kommt noch: erst einmal die Continental-Limousine Flying Spur

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